Von Untoten und Vampiren

Ceridwen

Lehrerin für Kräuterkunde und Völkerkunde, Chronistin der DMTs, wandelt Ceridwen auf Pfaden, die sie selbst noch zu ergründen versucht.
Ceridwen

Letzte Artikel von Ceridwen (Alle anzeigen)

Der Spuk auf dem Friedhof mag zwar kein Ende gefunden haben, doch die Ursachen wurden zumindest aufgeklärt. Dabei kam heraus, dass es sich um ein Zusammenspiel verschiedener, nicht miteinander in Verbindung stehender Dinge handelt.

Wie eine mutige Gruppe um die Schülerin Ragna Thalia herausgefunden hat, handelt es sich bei den unbekannten Lichtern, die des Nachts auf dem Friedhof gesehen wurden, um sogenannte Geisterlichter. Ob es sich bei diesen Geisterlichtern um ein magisches Phänomen oder gar lebendige Wesen handelt, ist derzeit Teil weiterführender Untersuchungen.

Die offenen Gräber, die ebenfalls auf dem Friedhof entdeckt wurden, stammten allerdings nicht von besagten Geisterlichtern, sondern von dem Untoten Therios, der sich unterhalb der Gruft häuslich eingerichtet hat, wie später herausgefunden wurde.

Sein einziges Bestreben war, wie er mitteilte, den zunehmenden Verfall seines Körpers aufzuhalten. Dieser begann, kurz nachdem seine Schöpferin, eine gewisse Valeria, spurlos verschwunden war. Das Angebot Thalias, ihr zweites Zimmer zur Verfügung gestellt zu bekommen und Hilfe bei der Suche nach Valeria zu halten, nahm Therios an.

Durch Professor de Lioncourt fanden sie heraus, dass es sich bei Valeria um einen Vampir handelte, der ein Haus im Klippendorf in den Düsterklippen bezogen hatte. Gewappnet zogen Thalia und Therios, begleitet von den Schülern JayJ, Cordula und Marley, sowie dem berüchtigten Dieb Kaito und dem Kelpie Timotius los, das Haus des Vampirs ausfindig zu machen.

Mit einigen Schwierigkeiten in Form von eingeschüchterten Dorfbewohnern gelang es ihnen schließlich, den gesuchten Ort zu finden. Allerdings stellte sich ihnen nun das nächste Problem entgegen, denn der Vampir lag, mit einem Pfahl in der Brust, in seinem Keller.

Zwar gelang es ihnen, Valeria zu wecken und lange genug bei Verstand zu behalten, um zu erfahren, wie man Therios helfen konnte. Mehrere Missgeschicke führten jedoch dazu, dass Marley, als Garou ein natürlicher Feind der Vampire, die Beherrschung verlor und Valeria in den finalen Tod sandte, ehe sie weitere Informationen geben konnte.

Nun kann Gwîndôr zumindest erleichtert aufatmen, denn ein (mehr oder weniger) gefährlicher Vampir weniger durchstreift das Land und gleichzeitig haben tapfere Schüler und Freunde der Schule ein unschuldiges Leben gerettet und verlängert.

Wer Valeria gepfählt hat, bleibt im Augenblick noch unbekannt, doch vielleicht finden sich Hinweise in den Büchern, die aus dem Haus gerettet werden konnten, ehe es auf mysteriöse Weise Feuer fing.

Gegenwärtig befinden sich die Bücher in Thalias Besitz und auch Therios scheint sich weiterhin in ihrer Nähe aufzuhalten.

1 Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.