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Die Wunder der Astronomie und Astrologie

von Louis de Lioncourt

Lasst euch verzaubern und folgt mir in die unendlichen Weiten des Weltalls!
Ich bin Professor Louis de Lioncourt und unterrichtete einige Jahre lang in Astronomie und Astrologie an der legendären Schule Dol Morgul. Im ersten Kapitel dieser Unterrichtszusammenfassung möchte ich über die Grundlagen der Astronomie sprechen, damit ihr, werter Leser, erst einmal einen kleinen Einblick bekommt.

Die Astrologie beschäftigt sich mit der Deutung der Sterne in esoterischem Sinne. Die Astronomie hingegen ist ein sehr weitreichendes Fachgebiet und hat schon seit Jahrtausenden die Menschen fasziniert. Der Begriff Astronomie bedeutet Sternenkunde, was so viel heißt wie die Erforschung des Universums.
Heute ist sie in mehrere Fachgebiete eingeteilt. Da ich an Dol Morgul jedoch auch Wahrsagen unterrichtete, habe ich im späteren Verlauf des Unterrichts auch die mystischen Bedeutungen und die Bedeutungen im Zusammenhang mit dem Wahrsagen beachtet.

Ich zähle aber nur die Wichtigsten davon auf:

* Astrometrie: Sie befasst sich mit der Orts- und Bahnbestimmung der Gestirne.
* Himmelsmechanik: Diese berechnet unter dem Einfluss von Gravitation die Bewegung der Gestirne.
* Stellarstatistik: In ihr befasst man sich mit dem Rahmen, Aufbau und Dynamik abgegrenzter Objektgruppen, z.B. des Milchstraßensystems.
* Astrophysik: Dies ist das physikalische Verständnis der Himmelsobjekte. Also die Deutung aller besonderen Objekte wie zum Beispiel Pulsaren.
* Kosmologie: Sie beschäftigt sich mit der Endstehung und Entwicklung des Weltalls im Ganzen.


Einige, so wie ich, verwischen die Grenzen zwischen den beiden Formen Astrologie und Astronomie, da sie der Meinung sind, die Geschichte, Mythologie und Beschaffenheit der Himmelskörper, sowie ihr Verhältniss zu anderen wirke sich physisch sowie esoterisch auf alles aus. Aber es ist jedem selbst überlassen, was er glaubt.

Kommen wir zu einigen Grundbegriffen, die für diese Wissenschaft benötigt werden.
Als erstes erkläre ich, was ein Planet ist.

1. Planet
Ein Planet ist ein Himmelskörper,
* der nicht selbst leuchtet.
* der sich in einer Umlaufbahn um einen Stern bewegt.
* dessen Masse groß genug ist, so dass er eine kugelähnliche Gestalt besitzt.
* der das dominierende Objekt seiner Umlaufbahn ist. Das bedeutet, dass kein anderes Objekt mehr ständig in seiner Bahn um den Stern ist, was ihn behindern könnte.

Der Begriff "Planet" stammt vom griechischen planétes und bedeutet "der Umherschweifende" bzw. der "Wanderer". Daher wurden früher Planeten auch eingedeutscht als Wandelsterne bezeichnet.

In unserem Sonnensystem gibt es nur noch 8 Planeten. Hier sind sie aufgezählt nach ihrer Entfernung von der Sonne: Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun. Dem früheren, neunten Planeten Pluto ist der Planetenstatus aberkannt worden, da er zu klein war und eine außergewöhnliche Umlaufbahn besitzt. Nun gehört er zum Kuipergürtel.
Als nächstes ergründen wir, was ein Stern ist.

2. Stern
Ein Stern ist ein fester Punkt in einem Sonnensystem,
* der von selbst leuchtet.
* der aus Plasma besteht.
* der durch die Kernfusion Strahlungsenergie freisetzt.
* der viel Masse besitzt.

Am gesamten Sternenhimmel sind ca. 6000 Sterne mit dem bloßen Auge sichtbar. Sie sind Teile von Sternenbildern, die sehr oft Geschichten aus der Antike erzählen.
Dadurch, dass Sterne sich sehr sehr langsam bewegen, werden diese Sternenbilder in vielen tausend Jahren nicht mehr zu erkennen sein.

Weitere besonders wichtige Grundbegriffe sollten hierbei nicht fehlen:

Galaxie:
Eine Galaxie besteht aus Milliarden von Sternensystemen, die alle um das Galaxiezentrum kreisen. Unser Sonnensystem ist Teil der Milchstraße. Die Galaxien variieren stark in ihrem Aussehen (Morphologie), Größe und Zusammensetzung. Unsere Galaxie, die Milchstraße, sieht aus wie eine flache Scheibe mit spiralförmigen Armen aus Sternen. Sie hat einen Durchmesser von 100000 Lichtjahren. Es gibt weitere Millionen von Galaxien im Universum. Das Zentrum der Milchstraße liegt bei den Sternenbildern Skorpion und Schütze. Dort leuchtet sie am hellsten.

Die Andromeda-Galaxie ist unsere nächste größere Nachbargalaxie. Die Entfernung zwischen diesen beiden Galaxien ist mit 2,4-2,7 Mio. Lichtjahren unvorstellbar groß. Zusammen mit weiteren Galaxien bilden beide Galaxien die Lokale Gruppe. Neben dieser Galaxiengruppe gibt es auch Galaxienhaufen mit vielen tausend Mitgliedern.

Himmelskörper:
Als Himmelskörper werden alle festen Objekte bezeichnet, die sich am Himmel zeigen. Beispielsweise Planeten, Monde, Meteoriten und Asteroiden.

Universum:
Das Universum (von lat.: universus = gesamt; von unus und versus = "in eins gekehrt") umfasst einfach alles, was existiert. Es ist nicht nur unser Sonnensystem und alle Sterne, Galaxien und all das, was es jenseits von ihnen noch gibt, sondern es ist alles, was es nur irgendwo gibt. Das Universum hat keine Grenzen. Es geht immer weiter und hört nie auf.
Die Muggelastronomen glauben, dass sich das Universum vergrößert. Dann müsste es in der Vergangenheit kleiner gewesen sein, die gesamte Materie wäre sehr dicht zusammengedrückt gewesen.

Vielleicht war das ganze Universum am Anfang nur so klein wie ein Punkt, und es gab eine gewaltige Explosion, die dazu geführt hat, dass das Universum sich ausdehnte und dass sich alle Galaxien voneinander entfernten. Man glaubt, dass das Universum mit dieser Explosion, dem Urknall entstanden sei. Man schätzt, dass das Universum vor etwa 15 Milliarden Jahren entstand. Die Wissenschaftler berechnen das Alter anhand der Geschwindigkeit, mit der entfernte Sterne sich seit der Entstehung des Universums abgekühlt haben.

Sonnensystem:
Ein Sonnensystem besteht aus Planeten, Monden und vielen kleineren Himmelskörpern, die um eine Sonne kreisen. Das Sonnensystem ist der Eigenname des Systems der Sonne. Mitunter wird es auch Solarsystem oder unser Planetensystem genannt. Es umfasst die Sonne, die die umkreisenden Planeten und deren Monde, die Zwergplaneten und andere Kleinkörper wie Kometen, Asteroiden und Meteoroiden, sowie die Gesamtheit aller Gas- und Staubteilchen, die durch die Anziehungskraft der Sonne in einer himmelsmechanisch hierarchischen Ordnung zusammengehalten werden. Dem Sonnensystem gehört auch die Erde an.


Kommen wir abschließend zu einem äußerst nützlichen und wichtigen Utensil: der Sternenkarte!


~*~ Sternenkarte ~*~ (Klickt dazu links auf "start Astroviewer")
http://www.astroviewer.de/interaktive-sternenkarte.php


Wie ihr seht, habt ihr hier nun die Wahl zwischen einer Himmelskarte und einer Karte des Sonnensystems. Fahrt mit dem Finger einfach über die einzelnen Himmelskörper und sie zeigen euch ihre Informationen. Die bunten Punkte stellen die Planeten dar. Je weiter ihr hinauszoomt, desto mehr könnt ihr sehen. Die zackigen Linien bilden die Sternbilder, zu denen ihr auch die Namen erfahrt und sehen könnt, aus welchen Sternen sie aufgebaut sind. Ihr werdet diese Karte in Zukunft oft gebrauchen, also schmeißt sie besser nicht weg.

Wir wollen nun mit der Karte ein wenig rumexperimentieren. Nehmen wir mal an, ich würde euch damit beauftragen, mir alles nennenswerte zum Jupiter zu eben dieser Zeit zu nennen. Dann würdet ihr mir zunächst die eingeblendete Tabelle erklären:

mag: Das Wörtchen "mag" steht für "magnitudo" und bezeichnet die scheinbare Helligkeit des Himmelskörpers. Je weiter die Zahl im negativen Bereich ist, desto heller erscheint er uns auf der Erde. Der Jupiter ist also mit seinen -2,24 noch vergleichsweise hell.

Entfernung: Meint die Entfernung von der Erde in km. "AE" bedeutet "Astronomische Einheit" und ist wie auch das Lichtjahr ein Längenmaß. 1 AE = 149.597.870.691 m.

Elongation: Elongation meint den Winkel zur Sonne eines Himmelskörpers, von der Erde aus betrachtet. Solch eine Sternenkarte hat noch weitaus mehr zu bieten, doch dies zu ergründen ist jedem selbst überlassen.

~*~

Im ersten Kapitel haben wir uns mit den Grundbegriffen befasst und haben die Definitionen von Sternen und Planten studiert, welche Teilbereiche der Astronomie es gibt und was eigentlich Galaxien, Sonnensysteme und das Universum ist. Außerdem haben wir gelernt mit einer Sternenkarte umzugehen.
In diesem Abschnitt wollen wir uns näher mit den Planeten unseres Sonnensystems befassen. Dabei werde ich der Reihe nach von der Sonne ausgehen.

Ich werde im Verlauf der nächsten Stunden auf folgende Faktoren eingehen:

Durchmesser: Zeigt den Durchmesser in km.
Umfang: Der Umfang des Himmelskörpers in km,
Umlauf um die Sonne: So lange braucht der Himmelskörper für eine Umdrehung um die Sonne.
Drehung um sich selbst: So lange braucht der Himmelskörper für eine Umdrehung um sich selbst.
Entfernung von der Sonne: Die Entfernung von der sonne aus zum Himmelskörper.
Temperatur: Auf dem Himmelskörper herrschende Temperaturen.
Wenn ihr euch näher mit solchen Messungen befasst, werdet ihr schnell feststellen, dass viele Werte von anderen Messungen abweichen. Dies ist aber völlig normal, da die maschinen der Muggel ja auch nur von ganz normalen Menschen gebaut wurden und so weit weg von der Erde unter uns unbekannten Umständen riesige Körper messen müssen. Da ist es verständlich, wenn mal etwas ungenau gemessen wird.
Ich werde mich in diesem Jahr ausschließlich auf die Fakten beziehen. Die Geschichte, Mythologie und astrologische Sicht der Planeten folgt erst in den nächsten Jahren.

Fangen wir also an:

Die Sonne
Durchmesser: 1,4 Millionen km
Umlauf um die Milchstraße (!): 250 Millionen Jahre
Drehung um sich selbst: 25 Tage
Entfernung von der Erde (!): ca.150 Millionen km
Temperatur: 5500°C (an der Oberfläche) bis 15 Millionen °C (im Kern)
Die Sonne ist verantwortlich für das Leben auf unserem Planeten. Von ihr geht das Licht und die Wärme aus, die uns alle am Leben hällt. Im Kern der Sonne finden atomare Reaktionen statt, durch die Energie entsteht. Diese wird an der Sonnenoberfläche, den sogenannten Strahlungszonen, freigesetzt und ausgebreitet. Kühlere Gebiete an der Sonnenoberfläche sind als dunkle Flecken zu erkennen.
Bei der Gelegenheit sollte ich euch davor warnen, mit einem Fernglas oder ähnlichem direkt in die Sonne zu schauen! Das Licht wäre so hell, dass ihr davon erblinden könntet, also versucht es besser gar nicht.


Der Merkur
Durchmesser: 4878 km
Umfang: 15 330 km
Umlauf um die Sonne: 88 Tage
Drehung um sich selbst: 59 Tage
Entfernung von der Sonne: 58 Millionen km
Temperatur: Von +430 Grad Celsius bis
-180 Grad Celsius
Der Merkur ist der Sonne am nähesten. Wie auch der Mond ist seine Oberfläche übersäht mit Kratern und Einkerungen. Durch seine unmenschlichen Temperaturen und seinen Wassermangel ist das Leben auf dem Merkur ausgeschlossen.

Die Venus
Durchmesser: 12 104 km
Umfang: 38 024 km
Umlauf um die Sonne: 225 Tage
Drehung um sich selbst: 243 Tage
Entfernung von der Sonne: 108 Millionen Kilometer
Temperatur: 480 Grad Celsius
Die Venus wird als Schwesterplanet der erde bezeichnet und ist von hier auch mit dem Fernglas gut zu beobachten. Die Oberfläche der Venus ist felsig und hat ebenfalls großen Wassermangel, was auch an den extrem hohen Temperaturen liegen kann. Die Atmosphäre der Venus entspricht mit 95% Kohlendioxid der der Erde.


Die Erde
Durchmesser: 12.765,28 km
Umfang: 40.075km
Umlauf um die Sonne: 365 Tage
Drehung um sich selbst: 23 Stunden, 56 Minuten, 4 Sekunden
Entfernung von der Sonne: 149,6 Millionen km
Temperatur (Oberfläche): Von -60 bis + 50 Grad Celsius
Die Erde bietet als einziger Planet alle für den Menschen zum Leben notwendigen Voraussetzungen: gefilterte Wärme und genügend Licht, ausreichend Wasser und eine passende Atmosphäre. Das Leben auf der Erde wird durch den Kreislauf ihrer Natur aufrecht erhalten.


Der Mars
Durchmesser: 6794 km
Umfang: 21 343 km
Umlauf um die Sonne: 686 Tage
Drehung um sich selbst: 24 Stunden und 37 Minuten
Entfernung von der Sonne: 227 Millionen km
Temperatur: Von - 150 bis + 20 Grad Celsius
Mit dem Leben auf dem Mars verhält es sich zwiespältig.. Einerseits macht die Atmosphäre menschliches Leben dort undenkbar, da es viel zu wenig Sauerstoff und Stickstoff gibt, andererseits wäre die Temperatur akzeptabler, als beim Merkur beispielsweise. Ob es auf dem Mars (genügend) Wasser gibt, ist ebenfalls fragwürdig, wobei Wissenschaftler neulich festgestellt haben, dass der Mars, wie auch die Erde, riesige Eisgletscher an den polen besitzt. Die Oberfläche des Mars ist ähnlich aufgebaut wie die Erde. Es gibt Krater, Vulkane und Berge.


Der Jupiter
Durchmesser: 142 984 km
Umfang: 449 184 km
Umlauf um die Sonne: 11,86 Jahre
Drehung um sich selbst: 9 Stunden und 55 Minuten
Entfernung von der Sonne: 778 Millionen km
Temperatur: -130 Grad Celsius
Die Oberfläche des Jupiter besteht aus Gas und ist demnach nicht betretbar. Auch wenn man sie nicht wirklich erkennt, so hat der Juiter, wie auch die Erde, Monde und sogar Ringsysteme, die aus Eis- und Gesteinsteilchen gebildet wurden. Der Jupiter ist der größte und schwerste Planet unseres Sonnensystems und hat eindeutig die kürzeste Umdrehungsdauer.


Der Saturn
Durchmesser: 120 536 km
Umfang: 378 664 km
Umlauf um die Sonne: 29,46 Jahre
Drehung um sich selbst: 10 Stunden und 14 Minuten
Entfernung von der Sonne: 1429 Millionen km
Temperatur: -150 Grad Celsius
Wie auch der Jupiter gehört der saturn zu den größten Planeten des Sonnensystems. Auch seine Oberfläche, besteht aus Gas. Das Ringsystem um den Saturn herum setzt sich aus vielen tausend Ringen und Bändern zusammen, die ebenfalls aus Eisteilchen aufgebaut sind

Der Uranus
Durchmesser: 51 118 km
Umfang: 160 587 km
Umlauf um die Sonne: 84,02 Jahre
Drehung um sich selbst: 16 Stunden und 50 Minuten
Entfernung von der Sonne: 2871 Millionen km
Temperatur: -183 Grad Celsius
Helium und Wasserstoff bilden die größten Bestandteile des Uranus, sowie seiner Atmosphäre. Durch seine Entfernung von der Sonne kommt nur sehr wenig Wärmeenergie an ihn ran, was zu den extrem tiefen Temperaturen führt.

Der Neptun
Durchmesser: 49 532 km
Umfang: 155 604 km
Umlauf um die Sonne: 164, 8 Jahre
Drehung um sich selbst: 16 Stunden und 3 Minuten
Entfernung von der Sonne: 4504 Millionen Kilometer
Temperatur: ca. - 200 Grad Celsius
Da der Neptun so weit von uns entfernt ist, wissen wir auch nicht allzu viel über diesen blauen Planeten. Es wird vermutet, dass seine Oberfläche zu großen Teilen aus Eis besteht und von starken Winden heimgesucht wird. Wie auch der Jupiter besitz der Neptun viele Monde und Ringe, die aber nur schwer zu erkennen sind.

Die Zwergplaneten
Seit dem August 2006 gilt der Planet Pluto nicht mehr als 9. Planet unseres Sonnensystems. In der Astrologie wird er dennoch als ein eigenständiger Planet behandelt, aber dazu kommen wir in den nächsten Stunden.
Pluto wurde somit zu der neuen Gruppe der Zwergplaneten gezählt. Grund dafür ist die neue Definition eines Planeten:
Ein Planet muss demnach die Sonne umkreisen und so groß sein, dass seine Anziehungskraft fremde Objekte aus der eigenen Umlaufbahn drängt. Denn es wäre ja alles andere als förderlich, wenn ein Gesteinsbrocken auf der Umlaufbahn den eigentlichen Planeten beschädigt, oder?

Nach aktuellsten Forschungsergebnissen zieht der Pluto nun mit anderen Zwergplaneten, Kometen und Meteoriten im Kuiper-Gürtel an der äußersten Bahn unseres Sonnensystems entlang.

Natürlich ist es recht einfach, von solchen Tabellen und Büchern abzulesen und mit den Werten zu arbeiten, doch müsst ihr euch immer vor Augen halten, dass diese Werte bloß von Menschen gemessen wurden und mit der Zeit auch überholt werden müssen. Je besser die Technick, die Teleskope und die Raumfahrt wird, desto bessere Daten werden uns geliefert, und wer weiß - vielleicht können wir diese Tabellen in 10 - 20 Jahren wieder komplett umschreiben.
Die Astronomie lebt und verändert sich und lädt euch ein, euch mit ihr zu bewegen. Ich für meinen Teil lehne dankend ab und widme mich lieber der altertümlichen Astrologie.


~*~

In diesem Kapitel wollen wir mit dem ganzen Theoretischen Zeug, den Tabellen und den unendlichen Zahlen aufhören, ihr leidet sicher genauso darunter wie ich.
Darum werden wir übergehen zur Astrologie, also der Deutung der Sterne, Planeten und Himmelskörpern.

Beginnen wollen wir mit den Sternzeichen, den herrschenden Planeten und ihren Eigenschaften.

Unser Sonnenzeichen ist das astrologische Sternzeichen, durch das die mächtige Sonne zur Zeit unserer Geburt wandert. Um eine symbolische Sprache zu gebrauchen: Das Sonnenzeichen in der Astrologie beschreibt, wie wir uns unserer Natur gegenüber ausdrücken.

Der Widder
21. März - 20. April - Aries, Persönlichkeit
Mutig, Leidenschaftlich, enthusiastisch und bestimmt, bestimmt, neigt dazu, in Dinge hinein zu stürmen

Der Stier
21. April - 21. Mai - Taurus, Besitz
praktisch veranlagt, verlässlich, hartnäckig, sinnlich

Die Zwillinge
22. Mai - 21. Juni - Gemini, Verstand
vielseitig, geistesgegenwärtig, wechselhaft, gesellig

Der Krebs
22. Juni - 22. Juli - Cancer, Gefühl
empfindsam, häuslich, zurückgezogen, familiär

Der Löwe
23. Juli - 23. August - Leo, Liebe
liebt es, im Mittelpunkt zu stehen, große Ausstrahlung, Dramatik, warmherzig, loyal, großzügig

Die Jungfrau
24. August - 23. September - Virgo, Gesundheit
zurückhaltend, Sinn für Praktisches, ist gerne vorbereitet, Detailliebend
Die Waage
24. September - 23. oktober - Libra, Partnerschaft
Gerechtigkeit, charmant, diplomatisch, Harmoni

Der Skorpion
24. Oktober - 22. November - Scorpius, Sexualität
ernsthaft, leidenschaftlich, loyal, Hang zum Geheimnisvollen, reagieren energisch auf Bedrohung

Der Schütze
23. November - 21. Dezember - Sagittarius - Bildung
enthusiastisch, direkt, abenteuerlustig, Freiheitsliebe, ruhelos

Der Steinbock
22. Dezember - 20. Januar - Capricornus, Ansehen
vorsichtig, diszipliniert, erfolgreich, arbeiten hart, meiden Abwechslung

Der Wassermann
21. Januar - 19. Februar - Aquarius, Freiheit
Individualisten, unabhängig in ihren Ansichten, Hang zu Veränderung

Die Fische
20. Februar - 20. März - Pisces, Geheimnis
einfallsreich, intuitiv, sehr leidenschaftliche Natur, wechselhaft


Bevor wir nun zu den chinesischen Tierkreisen übergehen, zeige ich euch noch, was das ganze überhaupt mit unserem Thema zu tun hat.

Nun, es gibt die sogenannten "planetarischen Herrscher". In der Astrologie repräsentieren sie die 10 Planeten und weisen ihnen - wie auch die Sternzeichen - Züge oder Eigenschaften zu. So könnt ihr also von den Sternzeichen der Menschen auf ihre Eigenschaften Rückschlüsse ziehen. Natürlich trifft das nicht bei jedem zu, aber die Tendenz wird deutlich.

Beginnen wir also:

Die Sonne ist die zentrale Kraft im Tierkreis. Sie hat männliche Attribute und ist mit den Herrschern verbunden.Assoziiert wird sie mit dem Herzen, zu ihrem Metall zählt das Gold.
Die Sonne regiert das Zeichen des Löwen.

Der Mond, mit Müttern, dem Körper und der Kindheit assoziiert, ist der Gegenspieler der Sonne. Er ist mit dem Magen und der Gebärmutter verbunden; sein Metall ist das Silber.
Der Mond regiert das Zeichen des Krebses.

Der Merkur repräsentiert den Verstand und den Drang, zu kommunizieren. Er wird auf die Schulter, Arme und das Nervensystem bezogen.
Merkur regiert über Jungfrau und Zwillinge.

Als Planet der Liebe, Anziehung, Schönheit und Zusammengehörigkeit repräsentiert die Venus, was wir im Leben schätzen.
Die Venus regiert über den Stier und die Waage.

Der Planet Mars ist nach dem Kriegsgott benannt und symbolisiert Energie und das Erreichen des Angestrebten. Mit ihm verbunden sind der Kopf, sowie Eisen und Stahl.
Der Mars ist der Patron des Widders.

Jupiter ist der größte uns bisher bekannte Planet und repräsentiert die Expansion, Forschung und Suche nach erkenntnissen.
Jupiter herrscht über den Schützen.

Der Saturn steht für Ordnung, Beschränkung und Verantwortung. Er wird mit dem Skelett und der Haut assoziiert und regiert über den Steinbock.

Uranus repräsentiert individuelle Freiheit, neue Ideen und den dramatischen Wandel.
Uranus ist der Patron des Wassermanns.

Neptun symbolisiert das Nicht-Greifbare und Außerordentliche. Als der Planet der Phantasie und Träume regiert er das Zeichen der Fische.

Der Pluto gehört zwar nach neuesten Erkenntnissen nicht zu den Planeten, doch er wird hier weiterhin behandelt, da er als Patron des Skorpions dient.
Er steht für die kraftvollen, verborgenen Mächte ausserhalb unserer Kontrolle. Er wird mit dem Leben, dem Tod und der Erneuerung assoziiert.


Als nächstes wollen wir uns, wie bereits angekündigt, mit den chinesischen Tierkreeiszeichen beschäftigen.
Diese sind, im Gegensatz zu den im Westen gebräuchlichen "Sternzeichen" nicht an Monatsabschnitte gebunden, sondern an das Jahr, in dem ihr geboren seid. Das Geburtsjahr bestimmt also euer Tierkreiszeichen. Dieses aus China stammende Horoskopumfasst 12 Tiere, die alle mit dem alltäglichen Leben und der Mythenwelt Chinas zu tun haben.
Diese Art der Astrologie basiert auf dem chinesischen Kalender. Auch dort sind die Jahre in verschiedene Tiere, sowie Elemente unterteilt, wobei sich diese von den im Westen üblichen Elementen unterscheiden (Holz und Metall werden zusätzlich gezählt).

Dies sind die 12 Tierkreiszeichen mit ihren Bedeutungen und den zugehörigen Jahren.

Tier zugehörige Jahre Bedeutung

Schwein 1923, 1935, 1947, 1959, 1971, 1983, 1995, 2007 * besonders liebenswürdig
*lieben die Wahrheit und sind um Frieden bemüht
* sind besonnen und überlegen, bevor sie handeln
* am Wohl aller bemüht
* zögerlich und unsicher

Hund 1922, 1934, 1946, 1958, 1970, 1982, 1994, 2006 * treu und anhänglich
* gehen Streitigkeiten aus dem Weg
* trotzig, durchsetzungsfähig
* loyal

Hahn 1921, 1933, 1945, 1957, 1969, 1981, 1993, 2005 * stolz, bewahrt immer Haltung
* Zielorientiert, um Erfolg bemüht
* neugierig, selbstständig

Affe 1920, 1932, 1944, 1956, 1968, 1980, 1992, 2004 * kreativ und phantasievoll
* eigennützig, leben mit Leichtigkeit
* listig

Ziege / Schaf 1919, 1931, 1943, 1955, 1967, 1979, 1991, 2003 * harmonisch und anhänglich
* durchsetzungsfähig, geradezu stur
* launisch

Pferd 1918, 1930, 1942, 1954, 1966, 1978, 1990, 2002 * ungestüm, freiheitsliebend
* risikobereit
* freundlich, humorvoll, offen
* fair

Schlange 1917, 1929, 1941, 1953, 1965, 1977, 1989, 2001 * nett und freundlich
* reizbar
* nachtragend

Drache 1916, 1928, 1940, 1952, 1964, 1976, 1988, 2000 * Glücksbringer
* gute Aufstiegschancen in Beruf und Gesellschaft
* Diziplin und Engagement
* temperamentvoll

Hase 1915, 1927, 1939, 1951, 1963, 1975, 1987, 1999 * werden für sanft und geduldig gesehen, handeln aber nach ihrem Kopf
* wissen, wann sie gebraucht werden
* kommen entspannt nach oben

Tiger 1914, 1926, 1938, 1950, 1962, 1974, 1986, 1998 * risikofreudig
* tüchtig, furchtlos
* geeignete Führungspositionen
* stehen zu ihren Ansichten

Büffel 1913, 1925, 1937, 1949, 1961, 1973, 1985, 1997 * ruhig, sanft
* dennoch reizbar
* verschafft sich Respekt

Ratte 1912, 1924, 1936, 1948, 1960, 1972, 1984, 1996 * karrieresüchtig
* wittert Chancen
* fleißig, zuverlässlich
* charmant, jedoch bissig

~*~

In diesem Abschnitt geht es wie versprochen weiter mit den Kalendern. Zunächst werfen wir einen Blick in die Vergangenheit.

Erstmal die Frage: Was ist ein Kalender überhaupt?
Ein Kalender (lat. Calendarium) ordnet unsere Zeitrechnung. Er bestimmt das Jahr und teilt dieses in Wochen, Tage, Monate. Damit können wir leichter bestimmen, zu welchem Zeitpunkt etwas geschieht.
Die Kalenderkunde, oder auch Astronomische Chronologie, gibt die Rechenregel vor, die in den verschiedenen Kalendersystemen unterschiedlich ist.



Im Laufe der Geschichte haben sich in den verschiedenen Kulturen unterschiedlichste Kalendersysteme ergeben, von denen einige bis heute angewandt werden, wie z.B. das chinesische System. Heutzutage wird jedoch größtenteils der gregorianische Kalender benutzt, der sich besonders im Westen ausgebreitet hat.

Es stellt sich die Frage, seid wann gibt es die Zeitrechnung? Den ohne Zeitrechnung gibt es auch keinen Kalender.
Vor über 5000 Jahren schrieben die Sumerer ihre Zeitrechnung nieder und lieferten uns damit die erste schriftliche Form eines Kalenders. Mit Hilfe des Mondes teilten sie das Jahr in 12 Monate mit jeweils 30 Tagen. Und so ist es bis heute geblieben. Andere Völker wie die ägypten oder Chinesen richteten sich nach dem Sonnenstand oder Naturereignissen.

Den gregorianischen Kalender verdanken wir Papst Gregor XIII. Er bestimmte, wann und wie die Schaltjahre gesetzt wurden, wie lange ein Jahr exakt dauert und wann die Jahreszeiten sich abwechseln.






Nun möchte ich einen eleganten übergang zurück zu den Planeten und ihren Eigenschaften machen.
Hier seht ihr die einzelnen Planeten noch einmal in der richtigen Reihenfolge. Dabei merkt man ziemlich schnell, dass die Größe nichts mit der Umlaufbahn zu tun hat. Man könnte im ersten Moment denken, je größer der Planet, desto weiter hinten muss er sich befinden, da die Fliehkraft ihn nach hinten drückt, dem ist aber nicht so.
Diese Anordnung hat sich wohl im Laufe der Zeit so entwickelt und es würde mich nicht wundern, wenn es hinter dem Pluto noch größere Planeten gäbe.

Trotz allen Unterschieden haben all diese Planeten jedoch eine Gemeinsamkeit:
Sie umkreisen alle in einer mehr oder weniger geregelten Laufbahn die Sonne.

Wie sieht nun so eine Laufbahn aus? Ihr kennt sicher solche Abbildungen oder ähnliche.

Hier könnt ihr deutlich sehen, dass die Umlaufbahn eine Ellipse bildet. Dieser entsteht durch die Anziehungskraft der Planeten und der Sonne.
Die Umlaufbahn wird auch "Orbit" genannt und befindet sich in einem ständigen Kreislauf, ist also periodisch. Die Erde braucht beispielsweise 365 Tage für eine ganze Umrundung dr Sonne.
Das heißt, die Erde legt in einem Jahr genau einmal ihre Umlaufbahn zurück. Bei Jupiter sieht das ganze schon ganz anders aus. Bis dieser seinen Weg einmal zurückgelegt hat, sind 11 Jahre und 86 Tage vergangen. Ein kleiner Unterschied, nicht wahr?
Daraus kann man auch den Aufbau de Kalenders entschlüsseln, der sich ebenfalls nach diesem System richtet.

Diese Periodenumlaufbahn kann jedoch gestört werden, indem zum Beispiel Kometen etc. Himmelskörper bei einem Zusammenstoß aus der Bahn werfen. Abgesehen davon ändert sich die Umlaufbahn etwa alle 100 bis 300 Millionen Jahre.
Planeten sind jedoch nicht die einzelnen Himmelskörper, die geregelten Umlaufbahnen folgen. Auch Kometen, Sateliten und die Monde der einzelnen Planeten sind ständig in Bewegung. Und sogar die Sonne hat eine Umlaufbahn, jedoch bewgt sie mit sich unser Sonnensystem um das Zentrum der Milchstraße herum, was für mich kaum vorstellbar ist.

~*~

Da wir uns jetzt mit der Anordnung, Laufbahn und Wirkung der Planeten befasst haben, wird es nun Zeit, den für uns Erdbewohner wohl wichtigsten Faktor zu betrachten - die Auswirkung der Laufbahnen auf unser Wetter bzw. die Jahreszeiten!

Zuerst sollten wir die Merkmale der Jahreszeiten festhalten:

Es gibt 2 "Arten" von Jahreszeiten:
Die uns bekannten Jahreszeiten verhalten sich auf der Nordhalbkugel der Erde wie folgt: Frühling (21.3. - 20.6.), Sommer (21.6. - 22.9.), Herbst (23.9. - 20.12.) und Winter (21.12. - 20.3.).
Auf der Südhalbkugel herrscht während unseres Frühlings Herbst und während unseres Sommers Winter. Es gibt zudem aber auch die am Nord- und Südpol existierenden zwei Jahreszeiten - Polarnacht und Polartag.
Am 21.3. und 23.9. sind Tag und Nacht jeweils gleich lang. Dies nennt man die Tag- und Nachtgleiche. Die Sonnenwende am 21.6. hat den längsten Tag und damit die kürzeste Nacht.
Ihr werdet selber bemerkt haben, dass die Jahreszeiten selbst in der Welt der Zauberer nicht abrupt von einem Tag auf den anderen wechseln, sondern auch ineinander übergehen. Grund dafür sind der Stand der Sonne, die Sonnenscheindauer, aber auch Meereserhöhungen, Gebirge und Ebenen.

Die Erde dreht sich bekanntlich in 365,25 Tagen um die Sonne, wobei sie sich in 24 Stunden zusätzlich um ihre eigene Achse dreht. Nebenbei entstehen also noch Tag und Nacht. Innerhalb dieser knapp 365 Tage, die die Erde für eine Umrundung braucht, verändert sich auch die Fläche, die von der Sonne beschienen wird. Dies geschieht aufgrund der leichten Schrägstellung der Erde. Wie ihr sehen könnt, ist die Erde in ihrer Achse um 23,5° gegen die Senkrechte zu ihrer Umlaufbahn geneigt. Dieser Winkel verändert sich im laufe des Jahres, wodurch der Sonnenstand auf der Erde anders erscheint.



Im Winter erreichen die Sonnenstrahlen die Erde in einem flachen Winkel, wodurch die Wärme auf eine größere Fläche verteilt wird. Da die ganze Wärme also verteilt wurde, wird es kälter, als im Sommer. Warum? Ich will versuchen, es euch deutlicher zu machen.


Das obere Bild zeigt die Sonneneinstrahlung im Sommer. Der beschienene Kreis ist kleiner als bei dem Bild darunter, also wird weniger Fläche angeschienen und somit wird auch die Wärme weniger verteilt. Bei der unteren Abbildung wird eine größere Fläche bestrahlt, wodurch weniger Wärme überbleibt.


In diesem Kapitel sind unsere Themen ein wenig gestaucht. Wir werden uns nun dem Mond widmen. Seine Besonderheiten, Beschaffenheit, sein Nutzen für uns und damit auch über Ebbe und Flut.

Dem Folgt eine kurze Zusammenfassung der Sternenbilder. Viele meiner Kollegen verbringen Jahre damit, jedes einzelne Sternbild zu zeigen, zu erklären, was sie für einen Mythologischen Stellenwert haben und so weiter... Ich sage, das könnt ihr auch alles in den dicken Wälzern hier nachlesen.


O Mond der Nacht in Sternenheeren, Mondenschöner, schlafe nicht!
Komm, kreise mit den Himmelssphären, Mondenschöner, schlafe nicht!
Wir Wachenden entzünden Lichter in den Lampen dieser Welt:
Hilf eine Nacht das Licht vermehren, Mondenschöner, schlafe nicht!


Wie ihr seht, haben selbst die Muggel Geschichten und Gedichte über den Mond und seine Macht verfasst. In allen Kulturen gilt er als etwas übernatürliches und Mystisches.
So hatten die Griechen Artemis als Mondgöttin, die Römer Luna, im nordischen Europa wurde Mani angebetet und die ägypter beteten zu der Göttin Isis. Aber warum ist er so wichtig für uns und was ist der Mond überhaupt?

Nun, der Mond gilt als unser ständiger Begleiter im Weltall. Er wird durch die Schwerkraft an die Erde gebunden und dreht sich in etwa 28 Tagen bei einer Erdumdrehung einmal um sich selbst. Man bezeichnet ihn auch als Doppelplanet mit der Erde, weil er etwa ein Viertel des Erddurchmessers einnimmt. Durch seine große Masse verursacht er auf der Erde die so genannte Ebbe und Flut, auf die ich später zu spreche komme.

Entstanden ist der Mond nach aktuellsten Erkentnissen durch einen Zusammenprall der Erde mit einem anderen Planeten in Marsgröße. Die beiden Kerne sollen sich vereint haben, wobei ein Teil davon weggeschleudert wurde und mit der Zeit abgekühlt ist. Daraus entstand dann der Mond, wie wir ihn heute kennen. Dies ist nur eine von vielen Theorien und genau wie bei der Entstehung der Erde werden wir es wohl nie 100%ig wissen.

Wir haben ja bereits in dem Kapitel der Planetenkunde erfahren, dass selbst Planeten wie der Jupiter mehrere Monde haben. Ob diese exakt das selbe bewirken, wie unser Mond, ist fraglich, da es auf den meißten Planeten keine Wassermassen gibt, die bewegt werden können.


In der oberen Zeile seht ihr den Planeten/Himmelskörper und darunter seine dazugehörenden Monde. Wie man sieht kommen nur der Saturn, Uranus und Neptun an die Größe unseres Mondes heran, dafür haben sie aber eine größere Anzahl. Die Monde folgen als sogenannte natürliche Sateliten den Planeten auf ihrer Umlaufbahn und umkreisen sie dabei. Es ist anzunehmen, dass sie im Laufe der Jahrhunderte durch die Rotationskraft schrumpfen oder sogar ganz verschwinden.

Kommen wir nun aber zu der bedeutesten Wirkung des Mondes: Die Gezeiten

Als Gezeiten sollten euch Ebbe und Flut bekannt sein. Obwohl der Meeresspiegel im Durchschnitt auf der ganzen Welt gleich ist, ändern die Gezeiten diesen, indem sie das Wasser vom Ufer "wegziehen" oder es drauf zu "schieben". Grund dafür sind die Rotationskräfte der Erde, aber auch die Anziehungskraft von Sonne und Mond. Ebbe und Flut folgen einem 28 Tage-Zyklus.

Die stärkste Wirkung (Hochwasser / Niedrigwasser) entsteht, wenn Sonne, Mond und die Erde in einer Linie stehen. S M E

M Stehen Sonne und Mond in einem rechten Winkel zueinander, sind die Kräfte weniger effektiv.
S E

Weil der Mondtag 50 Minuten länger dauert, als der Erdtag, verschieben sich die Gezeiten täglich. Auf dem offenen Meer gibt es nur geringe Unterschiede der Gezeiten, da die zu bewegende Masse dort viel größer ist. Ist ein Gewässer von Landmassen eingeschlossen, kann sich das Wasser dort auch nur bedingt bewegen.

~*~

Mit dem Mond, den wir in dem letzten Kapitel ausgiebig besprochen haben, haben wir nun fürs erste alle Himmelskörper durchgenommen, die man unbedingt kennen muss. Nun werden wir uns mit den Sternbildern beschäftigen und uns anschließend an die weniger bekannten Objekte, Forschungen und Mythen wagen.
Vielleicht klären wir dann auch mal, ob es außer uns noch Leben da draußen gibt.

Aber machen wir zunächst weiter mit unserem jetzigen Thema: den Sternbildern.
Was ist damit gemeint?

Die auf Wochenabschnitten beruhenden Sternzeichen kommen zwar unter den Sternbildern vor, sind aber nur ein Bruchteil davon.
Wenn ihr euren mal gen Himmel wendet, werdet ihr verschiedene Muster erkennen, Sterne, die in einer geschwungenen oder gezackten Linie stehen, hellere und dunklere Sterne.
Die Menschen in der Antike haben ihre Phantasie spielen lassen und haben sich für diese Muster sogenannte Sternenbilder ausgedacht.





Hier sehen wir beispielsweise zwei Versionen des Schlangenträgers (lateinisch Ophiuchus). Wenn ihr die Bücher zu diesem Thema durchblättert, werdet ihr feststellen, dass es verschiedene Darstellungen der Sternenbilder gibt, die im Grunde aber alle das selbe symbolisieren.

Obwohl viele Kulturen, Epochen und Wissenschaftler eigene Sternbilder hatten, wollen wir uns hier auf die europäischen konzentrieren, die in der griechischen Antike festgelegt wurden. Damals waren es 48, die 12 Tierkreiszeichen inklusive. Heute hat man sich auf 88 Sternbilder geeinigt. Warum ist das so schwer, fragt ihr euch? Nun.. hat schonmal jemand Wolkenraten gespielt? Wenn ihr versucht, einer Wolke das Aussehen eines Schiffes anzudichten, wird jemand anderes darin gewiss etwas anderes sehen, eine Banane zum Beispiel. So ist es auch mit den Sternbildern.

Theoretisch gibt es unendlich viele Sternbilder. Die Wissenschaft, die sich damit beschäftigt, nennt man Astrognosie. Diese Sternenkonstellationen sind auch unter Asterismus bekannt.

Auch wenn ich jetzt gegen die Lehren einiger Kollegen verstoße, sollte euch bewusst sein, dass diese Sterne im physikalischen Sinne absolut nichts miteinander zu tun haben. Uns auf der Erde erscheint es, als würden sie nah beieinander stehen, in Wirklichkeit sind sie jedoch tausende von Kilometern von einander entfernt.

Hier habt ihr eine Tabelle mit allen 88 Sternbildern.

Nummer Name des Sternbildes Lateinischer Name Jahr der Kartesierung
1 Achterdeck des Schiffs Puppis 1763
2 Adler Aquila 150
3 Altar Ara 150
4 Andromeda Andromeda 150
5 Becher Crater 150
6 Bildhauer Sculptor 1756
7 Bärenhüter Bootes 150
8 Chamäleon Chamaeleon 1603
9 Chemischer Ofen Fornax 1756
10 Delfin Delphinus 150
11 Drache Draco 150
12 Dreieck Triangulum 150
13 Eidechse Lacerta 1687
14 Einhorn Monoceros 1623
15 Eridanus Eridanus 150
16 Fische Pisces 150
17 Fliege Musca 1603
18 Fliegender Fisch Volans 1603
19 Fuchs Vulpecula 1690
20 Fuhrmann Auriga 150
21 Füllen Equuleus 150
22 Giraffe Camelopardalis 1613
23 Grabstichel Caelum 1752
24 Großer Bär Ursa Maior 150
25 Großer Hund Canis Major 150
26 Haar der Berenike Coma Berenices 1590
27 Hase Lepus 150
28 Herkules Hercules 150
29 Inder Indus 1603
30 Jagdhunde Canes Venatici 1690
31 Jungfrau Virgo 150
32 Kassiopeia Cassiopeia 150
33 Kepheus Cepheus 150
34 Kiel des Schiffs Carina 1763
35 Kleine Wasserschlange Hydrus 1603
36 Kleiner Bär Ursa Minor 150
37 Kleiner Hund Canis Minor 150
38 Kleiner Löwe Leo Minor 1687
39 Kranich Grus 1603
40 Krebs Cancer 150
41 Kreuz des Südens Crux 1589
42 Leier Lyra 150
43 Luchs Lynx 1690
44 Luftpumpe Antlia 1752
45 Löwe Leo 150
46 Maler Pictor 1752
47 Mikroskop Microscopium 1752
48 Netz Reticulum 1752
49 Nördliche Krone Corona Borealis 150
50 Oktant Octans 1752
51 Orion Orion 150
52 Paradiesvogel Apus 1603
53 Pegasus Pegasus 150
54 Pendeluhr Horologium 1752
55 Perseus Perseus 150
56 Pfau Pavo 1603
57 Pfeil Sagitta 150
58 Phoenix Phoenix 1603
59 Rabe Corvus 150
60 Schiffskompass Pyxis 1763
61 Schild Scutum 1690
62 Schlange Serpens 150
63 Schlangenträger Ophiuchus 150
64 Schwan Cygnus 150
65 Schwertfisch Dorado 1603
66 Schütze Sagittarius 150
67 Segel des Schiffs Vela 1763
68 Sextant Sextans 1690
69 Skorpion Scorpius 150
70 Steinbock Capricornus 150
71 Stier Taurus 150
72 Südliche Krone Corona Australis 150
73 Südlicher Fisch Piscis Austrinus 150
74 Südliches Dreieck Triangulum Australe 1603
75 Tafelberg Mensa 1752
76 Taube Columba 1592
77 Teleskop Telescopium 1756
78 Tukan Tucana 1603
79 Waage Libra 150
80 Walfisch Cetus 150
81 Wassermann Aquarius 150
82 Wasserschlange Hydra 150
83 Widder Aries 150
84 Winkelmaß Norma 1752
85 Wolf Lupus 150
86 Zentaur Centaurus 150
87 Zirkel Circinus 1752
88 Zwillinge Gemini 150

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Sternbilder

Da ich es für unnötig halte, euch jedes Sternbild vorzustellen, werden wir uns nur mit den 3 wichtigsten befassen. Wer darüber hinaus noch mehr wissen will, kann sich durch die Bücher und Listen wühlen, von denen ihr eine in der letzten Stunde erhalten habt.
Stellt sich nur noch die Frage, wie wir die 3 wichtigsten herausfinden.. Nun, ich denke, wir nehmen einfach die Bekanntesten:




Deutscher Name: Großer Bär
Lateinischer Name: Ursa Major
Jahr der Kartesierung: 150
Fläche: 1280 Quadratgrad
Helle Sterne: 6


Der Große Bär bzw. "Ursa Major" ist das bedeutendste Sternbild, was man alleine schon an seiner Größe erkennt. Er gehört zu den zirkumpolaren Sternbildern, das heißt, er ist das ganze Jahr über von einem Punkt aus sichtbar. In diesem Sternbild ist auch der "Große Wagen" integriert. Er besteht aus den drei Sternen des Bärenschwanzes und dem daranhängenden Trapez.

Mythologie:
Zeus verliebte sich in die Nymphe Kallisto und wenig später bekam sie einen Sohn namens Arkas. Hera, Zeus eigentliche Gattin (jaja, die Griechen sind schon eine Sache für sich ^^) war so eifersüchtig, dass sie den Jungen in einen Bären verwandelte. Eines Tages traf er auf seine Mutter, erkannte diese aber nicht und wollte sie töten. Zeus schritt ein und verbannte beide in Bärenform an den Himmel.




Deutscher Name: Herkules
Lateinischer Name: Hercules
Jahr der Kartesierung: 150
Fläche: 1225 Quadratgrad
Helle Sterne: 3


Herkules gehört zu den antiken Sternbildern, die durch Ptolemäus zusammengefasst wurden. Er ist zwar nicht besonders Auffällig, da er nur 3 helle Sterne besitzt, hat dafür aber eine beachtliche Größe.

Mythologie:
Er wird mit Herakles verglichen, dem unehelichen Sohn Zeus. Wie in der griechischen Sagenwelt bekannt, musste er 12 äußerst schwierige Aufgaben erfüllen und so beweisen, dass er dem Götterstatus würdig ist. Darum sieht man ihn im sternenbild auch mit einer Schlange kämpfen.




Deutscher Name: Löwe
Lateinischer Name: Leo
Jahr der Kartesierung: 150
Fläche: 947 Quadratgrad
Helle Sterne: 5


Der Löwe gehört zu den 12 Tierkreiszeichen, da die Sonne, sowie andere Planeten und Objekte auf ihren Laufbahnen durch das Sternbild ziehen. Die den Kopf bildenden Sterne werden auch als "Sichel" dargestellt. Auch der Schwanz des Löwen wurde einem anderen Sternbild gegeben: dem "Haar der Berenike"

Mythologie:
Der Nemeische Löwe hatte undurchdringliches Fell und war durch seine Unverwundbarkeit Waffen gegenüber ein schreckliches Ungeheuer, das Dörfer und Städte angriff. Eine von Herkules/Herakles Aufgaben war es, diesen Löwen zu besiegen.

~*~

Ich hoffe, mein Buch konnte euch einen groben Einblick in das große Thema der Astronomie und Astrologie geben.
Da es jedoch nichts bringt, auswendig gelernte Tabellen, Daten und Fakten herunterzuleiern, wollen wir uns auf den verbliebenen Seiten um die unbekannteren Ecken des Weltalls kümmern.

Ihr fragt euch sicher, wozu man Astronomie und Astrologie überhaupt noch lernt, wenn doch schon alles bekannt ist. Dem ist aber nicht so. Wie ihr mitbekommen habt, hat der Pluto beispielsweise vor kurzem seinen Planetenstatus abgeben müssen und wurde auf einen Zwergplaneten herabgestuft. Das zeigt deutlich, dass auch in diesem Bereich noch Leben steckt. Unser Sonnensystem, also das, was für uns die gesamte Welt darstellt, ist nur ein kleiner bruchteil dessen, was das ganze Universum fasst. Schwer vorstellbar, oder?

Aus diesem Grund wollen wir uns nun auch mit entfernten Galaxien, unbekannten Planeten und der Forschung als solches beschäftigen.
Eine Ausgabe der Muggelzeitschrift "Spektrum" berichtete:

"Galaxien
Die Schatten galaktischer Welten
Rätselhafte Sternströme könnten überbleibsel von Minigalaxien sein, auf deren Kosten sich unsere Milchstraße zu einem galaktischen Riesen entwickelte. Sie zu finden, erfordert astronomischen Spürsinn."

Ihr wisst, dass alle Sterne, die wir von der Erde aus sehen können, zu unserer Milchstraße, also unserem Sonnensystem gehören. Dem Artikel nach zeigt der Stern Arkturus (Sternbild Bärenhüter) jedoch Eigenschaften, die zu keinem anderen Stern passen. Bedeutet das er gehört zu einem anderen Sonnensystem? Oder sollten sich die Menschen damit abfinden, dass nicht alles einer Grundstrur folgen kann?

Leider kann ich euch diese Frage auch nicht beantworten. Wie so oft wird man einfachabwarten und weiterforschen müssen. Die Technick und das Verständnis wächst mit jedem Tag und damit auch die Chance, bald mehr zu wissen.
Denn noch vor etwa hundert Jahren wusste man nicht einmal, wie weit sich die Milchstraße erstreckt. Auch die Nebel oder unbekannte Sterne konnten nicht aufgedeckt werden. Erst in den vergangenen 20 Jahren ist es gelungen, eine große Anzahl an Daten herauszufinden.



Quelle: STScI, NASA.

Das Weltraumhoroskop Hubble hat dieses Bild aufgenommen. Es zeigt zahlreiche Galaxien im Weltraum, das Horoskop kann nach heutigm technischen Stand aber über 50 Milliarden Galaxien beobachten. Da aber auch die Technik irgendwann nicht mehr weiter kann, heißt es, dass wir höchstens in eine Entfernung von 13 Milliarden Lichtjahre blicken können werden. Man nennt dies auch die "Grenze von Raum und Zeit". Fühlt sich da noch jemand an die Ansichten des Mittelalters erinnert, wonach es ein "Ende der Welt" gab?

Wer weiß, vielleicht wird es irgendwann doch möglich sein, diese Ansicht zu ändern.


Nachdem ich euch nun keine greifbaren Fakten liefern konnte, wollen wir uns mit einem Thema befassen, das hoffentlich eindeutiger ist: Nebel, Würmer und schwarze Löcher.

Mir ist wohl bewusst, dass diese drei Begriffe nicht unbedingt zusammen passen, aber für mich sind sie sonst nirgendwo zuordenbar.

Nebel
Unter dem Begriff "kosmischer Nebel" versteht man heute interstellare Wolken im Weltraum aus Staub und Gas. Früher gehörten dazu auch alle anderen flächenhaften, leuchtenden Objekte wie Galaxien oder Sternenhaufen. Nebel können in den verschiedensten geometrischen Formen auftreten oder einfach wie ein Band über den Himmel ziehen. Auch die Größe gemessen in Lichtjahren ist sehr unterschiedlich. Die Nebel können in zwei Gruppen geteilt werden: die leuchtenden und die - na? - nichtleuchtenden ^^ Die leuchtenden Wolken werden durch Sterne in der Nähe zum Leuchten angeregt. Die Dunkelwolken hingegen absorbieren das Licht und lassen auch dahinterliegende Sterne nicht durchscheinen. Wie genau kommt es nun zu der Bildung von Nebeln?
Zum einen kann es sich dabei lediglich um umherwandernde Materie aus Staub und Gas im Weltall handeln, die "zufällig" leuchtet, wenn Sterne in der Nähe sind. Zum anderen entstehen diese Nebelobjekte, wenn ein Stern stirbt und seine Gashülle explodiert.

Würmer
Keine Sorge, damit sind nicht die in der Erde whlenden Lebewesen gemeint. Genauer gesagt, sollte man sie Wurmlöcher nennen. Die Literatur der Muggel, die im Weltraum spielt, behandelt diese Wurmlöcher wie Teleporter oder Passagen im Weltraum. So können zum Beispiel weit entfernte Ziele in kürzester Zeit erreicht werden, wenn das Raumschiff in ein solches Loch gesogen wird und sozusagen eine Abkürzung nimmt. Angeblich können Menschen mittels dieser Wurmlöcher in die Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart auf der gesamten Welt sehen, Materie dort hineinschleusen und Ereignisse beinflussen. Wenn ihr also fähig wärt, ein Wurmloch zu bedienen, könntet ihr nicht nur mit einem Sprung zum anderen Ende der Welt reisen, sondern auch in die Vergangenheit und Zukunft.
(Meine Filmtipps zu diesem Thema: D´jà vu, Donnie Darko)
Aber ist das nur die Idee einiger Science-Fiktion Autoren, die zu viel Zeit hatten, oder gibt es diese Wurmlöcher tatsächlich?

Nun, auch hier können wir keine 100%ige Antwort geben. Es ist Tatsache, dass bisher noch kein Wurmloch beobachtet wurde, geschweige denn, dass man Materie durch ein Wurmloch hätte schicken können. Aber wie sind diese sogenannten Wurmlöcher nun aufgebaut?



Wie die Grafik hier zeigt, besteht das Wurmloch in der Theorie aus einem Schlund, einem Tunnel und einem Ausgang. Wenn man sich vorstellt, der Tunnel ginge über mehrere Lichtjahre, wäre es also möglich, oben reinzufliegen, und am anderen Ende des Universums herauszukommen. Der Schlund kann auch als schwarzes Loch betrachtet werden, zu dem wir gleich kommen.

Der Raum im Universum um den Schlund herum wird durch große Energieeinwirkungen so gekrümmt, dass im Zentrum ein Sog entsteht. Je nach dem, wie groß die Energie ist, desto tiefer bzw länger wird der Tunnel. So weit so gut.
Wäre es nun möglich, durch diesen Tunnel zu fliegen? Wissenschaftler gehen davon aus, dass es mit unserer heutigen Technick nicht ohne weiteres möglich wäre. Ihr müsst bedenken, dass der ganze Tunnel ja durch Energie entsteht, die sich in ständiger Rotation befindet. Wie es dazu kommt, erkläre ich im Folgenden. Wenn man nun in diesen Strudel Materie einfließen lässt, wird die Rotation gestört und kollabiert. Das Wurmloch ist demnach unstabil. An einer Lösung für dieses Problem wird noch immer gearbeitet, auch wenn eine Lösung noch in Ferner Zukunft steht, wie ich vermute.

Schwarze Löcher
Wie ich schon sagte, sind die schwarzen Löcher mögliche Teile der Wurmlöcher. Aber was genau ist nun ein schwarzes Loch? Nun, schwarze Löcher werden auch als "Leichen" der Sterne gesehen. Sie bilden also das Endstadium eines jeden Sternes.
über die Jahrtausende hinweg hält sich ein Stern am Leben, indem er seine innere Anziehungskraft und die Ausstrahlung von Energie im Gleichgewicht hällt. Doch auch für einen Stern kommt irgendwann der Tag, da all seine Energie aufgebraucht ist. Die Schwerkraft überwiegt und drückt den Stern zusammen. Er implodiert sozusagen. Je nach Masse verändert er sich nun. Ist die Masse des Sternes sehr gering, fällt er einfach zusammen. Ist sie hingegen sehr hoch, wird die gesamte Masse so stark komprimiert, dass sie sich wie bei dem Wurmloch nach innen ausdehnt.

Im Gegensatz zu den Wurmlöchern ist das schwarze Loch jedoch abgeschlossen. Was einmal dort hinein gesogen wurde, kehrt nichtmehr zurück. Es wird davon ausgegangen, dass jede Materie, die dort hineingerät, augenblicklich zu Energie umgewandelt wird, was zum einen durch die starke Anziehungskraft, die noch immer besteht, zum anderen aber auch durch die Rotation beeinflusst wird. Stellt euch das ganze einfach wie einen Abfluss in der Badewanne vor ^^

Schwarze Löcher sind, wie ihr Name schon sagt, schwarz und können demnach im Weltall nicht gesehen werden. Wie kommen wir also darauf, zu behaupten, es gäbe sie? Nun, wie ich schon sagte, wird Materie beim Einfließen in das Loch zu Energie umgewandelt, indem sie verbrennt. Diese Energie können wir als Lichtstrahlen erkennen.



Zum Abschluss befassen wir uns noch einmal mit unseren vermeintlichen Mitbewohnern im Weltraum - den Außerirdischen!

Ihr alle kennt sie auch unter dem neumodischen Namen "Aliens", wobei dieser ja eigentlich nur ausländisch bzw fremd bedeutet und meiner Meinung nach nicht allzu zutreffend ist. Bleiben wir also beim Außerirdischen
Anders als viele denken, handelt es sich dabei aber nicht bloß um grüne Männchen, die in einem untertassenförmigen Raumschiff durch das Weltall düsen.
Der Begriff "außerirdisch" beinhaltet auch Viren, Bakterien, Kleinstlebewesen, etc.
Der Evolutionstheorie nach ist alles Leben auf der Erde aus Bakterien hervorgegangen, also warum sollte es nicht auch sein, dass es anderswo im Weltraum genauso geschehen sein kann?

Die Exobiologie ist eine Wissenschaft, die sich ausschließlich mit diesen Lebensformen befasst. So konnten sie z.B. bereits nachweisen, dass sich auf Himmelskörpern lebenswichtige Stoffe befinden und somit eine Basis für Leben bilden könnten. Wie gesagt, ''könnten''. Auch hierbei können wir lediglich spekulieren, da es noch keine 100%ige Nachweise richtigen Lebens gibt.

Ihr werdet euch aber auch daran erinnern, dass wir in den ersten Klassen gesagt haben, dass Leben auf anderen Planeten eher unwahrscheinlich ist, da die Temperaturen, Gravitation und Sauerstoffvoraussetzungen dort sehr von der Erde abweichen.
Nun, dann sollten wir einfach unseren Horizont erweitern und beachten, dass wir damals von menschenähnlichem Leben ausgegangen sind. Demnach ist die Wahrcheinlichkeit gleich 0, dass auf dem Mars z.B. Menschen wie wir rumlaufen. Doch Einzeller / Bakterien haben andere Bedürfnisse und Voraussetzungen.

Abgesehen davon, müssen wir davon ausgehen, dass auch Außerirdische, wenn man mal von intelligenten Wesen ausgeht, vor den selben Problemen stehen wie wir. Wie überleben sie unter den Lebensbedingungen? Wie reisen sie durchs Weltall? Suchen sie genauso wie wir?
Es wurde beispielsweise versucht, Signale aus dem Weltraum zu empfangen, doch diese konnten nie bestätigt werden. Auch die "unbekannten Flugobjekte" oder UFOs waren bloß Fälschungen, oder falschinterpretierte Richtreflexionen, Schatten und dergleichen.

Ihr seht also, für die nächsten Jahre werden wir wohl noch unter uns bleiben. Trotzdem ist es schon etwas bedrückend, zu wissen, dass man in dieser gigantischen Welt ganz alleine ist, oder?