Kekse und Cookies sind hier heiß begehrt! Mit der Nutzung unserer Webseite stimmt ihr der Verwendung und Speicherung von Cookies zu. Mehr dazu...
Ok!
Navigation

Bibliothek

Advent 2021

von Anonym

Eisrose

Diese filigrane Blume aus dem Reich der Legenden wächst und erblüht nur in der kältesten Nacht, auf dem Grab eines Menschen, der aus wahrlich selbstloser Liebe den Tod gefunden hat. Ihr Stängel und die Blätter sollen ganz aus weißblauem Eis sein und die Blütenblätter sind durchscheinend wie Glas, doch glüht in ihrem Inneren ein warmes, rot-goldenes Licht, dass die Herzen erwärmt. Noch nie wurde eine solche Rose gesehen, doch ist sie ein verbreitetes Motiv in zahlreichen Geschichten und Legenden und wer weiß, vielleicht gibt es sie ja doch?
Cordelia


Meine Figur für das Winter-Wunderland:
Eine wunderschöne Eiskunstläuferin, die einen in ihre Schneekugel lockt und dort einsperrt.
Cordelia

Schneekugel mit einem traurigen Zombie im Glitzerregen
Cordelia


Schneeflocken fallen,
sanft durch die Bäume.
Rieseln hinab,
leise und zart.
Legen sich still
auf tiefrotes Blut,
verbrannte Leiber,
zerfetzte Gedärme,
Gesichter verzerrt im Todeskampf.
Bedecken sie sicher,
bedecken sie warm.
Glöckchen klingeln,
still ist die Nacht.

Cordelia


Es ist so weit, die Weihnachtszeit,
mit all der leckeren Fresslichkeit.
In Gwîndôr ist es wirklich viel,
ich nenn euch ein lecker Beispiel;
der gute Käse aus dem Ofen,
den schaffen sogar all die Doofen.
Die Augen seh'n dann nur das Gelb,
der Rest versteckt ist innerhalb.
Siehst nachst du also Fußspuren
die durch die Schloss Küche Touren,
dann wars wohl ich
die weihnachtlich
sich Käse macht,
und leise lacht.

Sina Gravitas



Die schrecklich stress'ge Weihnachtszeit
mit der vielen Besinnlichkeit,
ne Kerze hier, ne Meditation da,
das ist mir alles zu viel tralala.
Gib mir die Keckse
und ganz viel Käse,
auf richtig gutem Essen
den rest kannste vergessen.

Sina Gravitas



Zum Weihnachtsfeste Gwîndôr,
hab ich stets viel im Ohr.
Die Geschichten von Mamas Heimat,
da ist immer so ein Schwachmat.
War da so schön, war damals so toll,
ich finde das ja sehr grauenvoll.
Ich lebe hier und lebe jetzt,
das Alte mich heut nur entsetzt.
Drum liebe Drachen macht doch gern,
das die ach so werten Eltern,
das Alt vergessen
infolgedessen,
das Neu umarmen
im heut'gen Rahmen.

Lilith Majere