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Von Menschen und Werwölfen

von Xaros Xerxes Holaya II


Es gibt vier Arten von Werwöfen. Dies sind folgene:

Angeborene (freiwillig): diese Werwölfe verwandeln sich automatisch, ohne jedliche Hilfsmittel.

Freiwillig erworbene: Auch dieser verwandelt sich freiwillig, brauch jedoch ein Hilfsmittel z.B. eine Wolfsriemen

Angeborene (unfreiwillig): Diese verwandeln sich ohne ihren Willen, durch ihre angeborenen Eigenschaften

Erworbene (unfreiwillig): Diese gelangen durch besondere Umstände zu ihren Eigenschaften, meist sind diese Umstände Strafen für besondere Sünden, oder einfach nur Bisse.


Der Werwolf & sein Frau

Die Geschichte erzählt von einer Ehefrau und dessen Mann. Der Mann war aus rätselhaften Gründen immer häufig unterwegs. Eines Tages arbeiteten beide auf dem Feld, als sich der Mann wieder von seiner Frau entfernte. Plötzlich kam ein Wolf aus dem Gebüsch, lief auf sie zu, schnappte nach ihr und erfasste ihren roten Rock. Er war nicht zu vertreiben, sondern zerrte sie immer hin und her. Die Frau schrie und schlug den Wolf mit der Heugabel, bis er sie endlich los ließ. Ein wenig später kam ihr Mann aus dem Gebüsch zurück, in dem eben der Wolf verschwunden war. Sie erzählte ihn von ihrem Erlebnis. Der Mann lachte sie aus wegen ihrer Angst. Da zeigten sich zwischen seinen Zähnen rote Wollfäden, die von ihrem Rock stammten. Daraufhin zeigte ihn die Frau beim Richter an und der ließ ihn verbrennen.


Was genau ist Lykanthropie?


Wenn ihr das nicht wissen wolltet, würdet ihr wohl kaum hier sein. Es gibt verschiedene Antworten darauf, und jede ist verschieden. Wahrscheinlich habt ihr selbst auch eine andere Meinung. Schauen wir uns heute einige davon an. Um erstmal den Ursprung des Wortes zu klären, müsst ihr wissen, dass "Lykos" spanisch ist, und Wolf bedeutet. "Antothrop" kommt auch aus dem Spanischen, und heißt soviel wie Mensch. Zusammen heißt es also Wolfsmensch.

So in etwa dachten sich das auch viele Kulturen der Welt. Ihrer Meinung nach waren Werwölfe Menschen, welche sich bei Vollmond in einen Wolf verwandelten, und am nächsten Morgen sich wieder zu normalen Menschen verwandelten.

Die Römer hingegen glaubten, Werwölfe wären Magier, welche sich mittels eines Zaubers in einen Werwolf verwandeln. Und die alten Griechen haben eine ganz andere Theorie. Bei ihnen gibt es die alte Legende, dass

König Arkadiens (auch bekannt als Lykon) , weil er mittels eines Trickes Zeus dazu bewegen wollte Menschenfleisch zu es, von diesem zur Strafe in einen Wolf verwandelt worden ist. Deswegen gibt es ein Kult, der jedes Jahr am Berg Lykäus Opfergaben dabringt, unter diesen soll wohl auch Menschenfleisch sein. In der heutigen Zeit vertreten viele Menschen auch die Meinung, Lykanthropie wäre nur eine Form der Geisteskrankheit, welches auf Wahrnehmungstörungen beruht, die uns unsere Entwicklungsstufe zvergessen lässt.


Die Verwandlung in einen Werwolf

Wegen der vielen Arten von Werwölfen gibt es auch viele
verschiedene Arten und Gründe der Verwandlung.
Einmal wird nach einer sehr fragwürdigen Erklärung aus dem Mittelalter, soll der sich in einen
Werwolf verwandeln, welcher sich dreimal durch die abgezogene Haut eines Ermordeten
zwängt. Um wieder ein Mensch zu werden, sollte man die Prozedur einfach nur wiederholen.
(Sehr fragwürdig, und nicht zur Nachahme gedacht.)
In Skandivien glaubte man nicht an irgendwelche Verwandlungen. Bei ihnen war das Werwolf-
sein von den Eltern zu bestimmen. Wenn die werdene Mutter vor der Geburt durch eine Fohlen-
eihülle krabbelt, soll sie angeblich schmerzfrei gebären, jedoch das Kind wird als Werwolf geboren.
Im Mittelalter waren viele der Meinung, das entweder der Teufel die, welche den Werwolf gesehen haben täuschte oder aber der Teufel Leute einschläferte (Damit ist nicht töten gemeint.), und dann an ihrer Stelle die Taten beging.
Werwölfe an sich hielten sich Dörfern jedoch eigentlich immer fern. Das und die Angst vor Werwölfen nutzten einige skrupellose Menschen aus, verkleideten sich als Wölfe, und raubten das panische Bürger masenweise aus. Das alles beflügelte natürlich nur die Phantasie über die
schrecklichen Taten der Werwölfe.


Nun werden wir uns mit einem schwarzen Kapitel in der Geschichte der Werwölfe beschäftigen. Ja, wie auch bei den Magiern gab es bei uns eine Zeit mit Werwolfverfolgung und Inquisition. Sie fand ungefähr zeitgleich mit der Hexenverfolgung statt, und lief auch ungefähr so ab. Wer nicht sofort gestand, wurde grausam gefoltert. Es waren natürlich immer nur unschuldige Menschen, welche Werwolf wäre denn auch so dumm sich fangen zu lassen? Es gab keine Chance zur Freisprechung, wenn es auch nur die winzigsten Beschuldigungen gab. Als Beweismaterial wurden die komischten Sachen genutzt. So gab es zum Beispiel die Annahme, dass Werwölfe nicht weinen können. Daher wurden Menschen, die verdächtigt wurden gefoltert, und dabei wurden gemessen wieviele Tränen sie verlieren. Wer nicht genug weinte wurde auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Genauso stand es mit starren Augen, Schaum vor dem Mund, und extremer Beharrung auf den Händen, was jedoch meistens auf Geburtsfehler oder Tollwut zurückzuführen war.

Wie auch bei den Hexen wurden die Gefolterten nach Verbündeten gefragt, diese sagten dann unter den Qualen dann einfach irgendwelche Namen, welche ihnen grade einfielen. Dadurch zog ein Werwolfsprozess auch immer viele andere mit sich.