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Dol Morgul Treffen 2009 - ein Bericht von Louis de Lioncourt

Freitag

12 Uhr

Es ist vollbracht! Alle Zweifel und Ängste sind besiegt! Nach einigem hin und her war es mir gelungen Tuokki, Ashley und Samanta auf mein Schloss zu bringen und sie dort mitsamt ihrem Gepäck in dem türkisen Gefährt der Muggel zu platzieren. Kurz darauf waren wir bereits mit hoher Geschwindigkeit auf dem Weg zum diesjährigen DMT in Syburg.
Dort angekommen sahen wir bereits von weitem unsere Burg, doch wie sollten wir dort hin gelangen? Unser Versuch, das Gelände über den Berg zu umfahren und auf der anderen Seite zurück zu kommen ist kläglich gescheitert und so mussten wir uns überwinden und den engen und unnatürlich steilen Waldweg hinab wagen... Nur wenige Sekunden später wurde unser Mut mit dem Anblick des Wohnturmes belohnt.

14 Uhr

Erschöpft von der langen Reise stiegen wir aus dem Ungetüm und streckten uns erstmal kräftig. Ein wunderschönes Panorama aus Wald, Wiese und altem Gestein lachte uns entgegen und so machten wir uns sogleich auf die Suche nach der Truhe, die den Schlüssel zu unserer Unterkunft beinhaltete. Es erforderte einiges an Geschick, die Zahlenkombination einzugeben, doch wir siegten über diesen von Muggeln geschaffene Blechkasten. Warum konnten sie nicht einfach ein Schloss anhängen, welches auf den Alohomorazauber reagierte?

Während wir noch mit strahlenden Augen das Innenleben des Turmes besichtigten, welcher angenehm altertümlich und magisch eingerichtet war, vernahmen wir Xaros Custodis, der sich durch die enge Einfahrt auf den Hof schlängelte. Groß war die Wiedersehensfreude, denn auch Colophonius, Emilia und Johanna waren dabei. Sofort machten wir uns ans Auspacken doch da zeigte sich Xaros wahre Seite! Sein gesamtes Gepäck erstrahlte in grellstem rosa! Die Ausflüchte, dass dies seiner Schwester gehöre, wollte ihm dann aber irgendwie niemand mehr glauben...

17 Uhr

Nachdem die Burg offiziell eingenommen war, machten sich alle daran, sie mit allerlei Stoffen, Kerzenständern, Figuren und anderem zu dekorieren. Darunter waren auch mehrere Wappen und Fahnen, die Xaros und Colophonius in mühevoller Handarbeit für uns angefertigt haben! So erstrahlte die Tafelrunde bald unter einem riesigen schwarzen Banner, den unser Schulmotto zierte. Auch an dieser Stelle einen herzlichen Dank dafür.
Da bei einigen bereits die Bäuche knurrten, machten sich Tuokki und Colophonius gemeinsam mit mir auf die Suche nach einer Einkaufsmöglichkeit in dieser fremden Welt. Es dauerte lange, doch irgendwann war alles auf unserer Einkaufsliste abgehakt und selbst die Suche nach dem von Colophonius gewünschten Spiritus war erfolgreich und so machten wir uns auf den Rückweg.

Bei unserer Ankunft thronte ein riesiger weißer Drachen auf dem Hof und sofort war klar - Hirion ist angekommen! Und tatsächlich, kaum waren wir ausgestiegen, erwischten wir ihn bereits dabei, wie er den Banner des letzten Jahres am Eingang platzierte und mit den passenden Kerzen schmückte. Auch hier blieben natürlich die herzlichen Umarmungen und warmen Worte nicht aus.
Die legendäre Menschenkette zum transportieren der Einkäufe blieb auch dieses Mal nicht aus, doch dank einer Vision hatte ich die Eingebung, einen fliegenden Teppich zu schaffen, welcher uns den größten Teil der Arbeit abnahm.
Anschließend begaben sich alle ins Haus, nur um zu merken, dass sich die mühevoll aufgehangene Dekoration selbstständig gemacht hatte und anscheinend nicht zufrieden war mit ihrem Platz an der Wand. Nachdem erneut alles an den Wänden befestigt wurde, ein Dank an Hirion und seine Größe :) stürzten sich alle auf das Mugel-Abendessen "Pommes" und verschiedene Brote.

18 Uhr

So gestärkt konnte nun auch die Begrüßungsrede gesprochen werden und die gespannten Schüler erhielten ihre Geschenke: ein edler eisblauer Beutel aus dem Hause Lioncourt um die Unmengen Punkte aufzufangen, die verteilt werden sollten, ein Lebkuchenherz ;) und das ultimative DMT '09 T-Shirt mit dem Schulwappen auf der Brust und hinten dem Schriftzug "Entdecke das Dunkle deiner Seele...".
Hier wurde nun auch das große RPG eröffnet. Der Meister war zurückgekehrt und hatte einen unter uns unter den Imperiusfluch gestellt, auf dass er die Schüler Dol Morguls verfluche. Von da an sollte sich jeder in Acht nehmen, damit er nicht in die Fänge des Meisters gerät.

21 Uhr

Während die Schüler sich noch von der Fahrt und dem Abendessen erholten, machte sich Hirion bereits daran, das große Feuer auf der Wiese zu entzünden. So konnte es auch bald mit der ersten Unterrichtsstunde Kräuterkunde losgehen, für die Xaros uns einiges an Tee und Kräutern zusammengetragen hatte.
Nur von Kerzen erhellt mussten die Schüler schließlich versuchen 10 verschiedene Teezutaten zuzuordnen. Doch nein! Zunächst hat uns Xaros natürlich erklärt, dass das, was wir immer für Tee hielten, gar nicht richtiger Tee ist. Mit diesem Wissen und unseren Sinnen machten wir uns daran alles zu beschnuppern und zu ertasten, denn die Nacht war schneller eingebrochen, als gedacht. Trotz allem schaffte Samanta am Ende die Bestnote mit 8 von 10 richtigen!

23 Uhr

Während sich der ein oder andere nun noch einen leckeren Tee zubereitete, starteten Xaros und Colophonius die erste Runde Vampire in Dol Morgul. Die Neulinge schienen noch sehr skeptisch, doch kurz darauf hatten auch sie Spaß an dem Spiel gefunden. So saßen wir da und meuchelten uns gegenseitig nieder, bis das niedergebrannte Feuer und die nächtliche Kälte uns in unsere Gemächer zurück schickten.
In der Tafelrunde genossen wir noch die Erdbeersahnetorte, die Tuokki uns aus so weiter ferne mitgebracht hatte und gingen langsam aber sicher in unsere Schlafgemächer.


Samstag

9 Uhr

Nach einer scheinbar viel zu kurzen Nacht krochen gegen 9 Uhr morgens die letzten aus ihren Betten (Hirion und meine Wenigkeit ^^) und begaben sich zum Frühstücksbuffet, welches von den anderen fleißigen Helfern bereits vorbereitet wurde.
Xaros wollte uns mit gekochten Eiern überraschen, doch schienen die Hühner der Muggel andersartige Eier zu legen, denn diese waren selbst nach 10minütiger Kochzeit noch so flüssig, dass nur die mutigsten unter uns sich trauten, davon zu kosten. Doch darüber hinaus gab es ja noch weitere Leckereien, mit denen wir uns die Bäuche füllen konnten.

11 Uhr

Dermaßen gestärkt begaben sich Hirion und Xaros auf den Weg die noch fehlenden Lebensmittel einzukaufen, Colophonius und ich übten auf der noch Taunassen Wiese unsere Kampfkunst und die anderen kümmerten sich freundlicherweise um die Ordnung im Haus.
Dieses mal kamen wir nicht um eine Menschenkette herum, doch auch so fand alles seinen Weg in die Küche und wir nutzten diese Aktivität als Aufwärmtraining, denn nun sollte es losgehen!

12 Uhr

Colophonius stellte mit mir zusammen zwei asiatische Kampfkunstsportarten vor, Karate und Kung Fu. Der ein oder andere Schüler wich zunächst verängstigt zurück (oder wolltet ihr bloß im Schatten stehen?), doch Colophonius ließ es sich nicht nehmen, mehrere seiner Bewegungsformen, "Katas" genannt, zu präsentieren. Anschließend bot ich mich ihm als Versuchsobjekt an, denn nun sollten die Schüler einige Selbstverteidigungstechnicken sehen und lernen. Besonders Hirion hat dabei bewiesen, dass er auch ganz ohne Technick gegen jeden von uns ankommt.
Nach dem das geschafft war, präsentierte ich die etwas andere Kampfart, Kung Fu, und brachte den Schülern die einzelnen Tiertechnicken bei, die noch für den Rest des Wochenendes Gesprächsthema sein sollten (oder wollte Hirion mich bloß dazu überreden, bei der Affentechnick Geräusche zu machen? Wie dem auch sei...).
Während wir noch Fachsimpelten und die Mittagssonne genossen, rauschte ein weiteres Gefährt auf unseren Hof und brachte uns unsere vermisste Tarlanceth! Es wurde wie für Schwarzmagier üblich geknuddelt und sich gefreut ^^

13 Uhr

Nun da Tarlanceth angekommen war, konnte das richtige Programm losgehen! Während die einen noch ihr Wiedersehen feierten, bereitete ich den Lehre der Magie Unterricht vor. Ziel der Stunde sollte es sein, dass jeder Schüler einen akzeptablen Zauberstab sein Eigen nennen konnte.
Hierfür hatte mein Vater, bester Zauberstabmacher Finnlands, einige Rohlinge und verschiedene magische Kerne vorbereitet, darunter Basiliskengift, Nixenschuppen, Einhornhaar und andere bekannte. Nach einer kurzen Erklärung meinerseits machten sich alle an die Arbeit und schnitzten, feilten, malten und dekorierten ihren eigenen Zauberstab. Am Ende der Stunde gewannen Ashley, Xaros und Tuokki Extrapunkte für eine besonders ausgefallene Gestaltung. Doch natürlich war jeder Stab auf seine eigene, ganz besondere Weise wunderschön.

15 Uhr

Das Zauberstabbauen hatte wesentlich länger gedauert, als ich geplant hatte, aber Schüler, die gerade voller Elan dabei sind, soll man ja bekanntlich nicht aufhalten ;)
So kam es dann auch, dass unser Mittagessen etwas verspätet ausfiel. Tuokki wollte uns etwas aus ihrer Welt zeigen und hatte dafür arabische Brote mitgebracht, die - nach einigen Erklärungen und Beispielen - mit allerlei Gemüse, Schinken und Käse zu füllen waren. Die, die diese Herausforderung gemeistert hatten konnten genüsslich schlemmen, alle anderen mussten mit ihrem Brot regelrecht um die Füllung kämpfen, doch es hat sich schlussendlich doch gelohnt.

16 Uhr

Als nächstes stand Zaubertrankunterricht auf dem Plan. Nach einigen vorbereitungen meinerseits, die von den Schülern kritisch beäugt wurden (ja Xaros, das Drachenei hatte wirklich keine Mutter mehr und wäre ohnehin gestorben! (irgndwo musste ich die Drachenherzfaser ja herkriegen...)), konnte es schließlich losgehen. Ich hatte zwei unterschiedliche Rezepte vorbereitet, den "Holy Dragon", ein Trank der bei den Kriegern früherer Jahrhunderte gerne zur Stärkung getrunken wurde, und der "Kainiten Vitae", der mit verschiedenem Vampirblut angereichert wurde.

Die Gruppe teilte sich auf und machte sich sofort daran, die beiden Tränke herzustellen, denn dies war ein Wettbewerb! Der erste fertige Trank sollte gewinnen und so ließen sich die Teilnehmer nichts nehmen! Da wurde gemantscht, spioniert und mit großen Messern hantiert.
Xaros, Tuokki und Colophonius hatten sich für den "Holy Dragon" entschieden und brachen schweren Herzes das Drachenei entzwei. Wie nicht anders zu erwarten, hatten die drei aber bereits nach kurzer Zeit etwas an der Zubereitung auszusetzen und ich erlaubte ihnen einige Änderungen.
Während dessen war die "Kainiten Vitae" Gruppe Ashley, Samanta und Tarlanceth (Hirion war draussen mit dem nächsten Programmpunkt beschäftigt) damit beschäftigt, das Vampirblut nach den jeweiligen Clans aufzuteilen.
Beide Tränke wurden gleichzeitig fertig und so sollte der Geschmack entscheiden, welche der beiden Gruppen gewinnen sollte, doch auch da viel eine Entsccheidung schwer und so einigten wir uns auf ein Unentschieden.

17 Uhr

Gestärkt durch die Zaubertränke machten wir uns auf den Weg zur Feuerstelle, wo Hirion bereits fleißig war. Er hatte Feuer gemacht, Kerzen bereit gestellt und allerhand Materialien vorbereitet.
In seinem Unterricht sollten wir lernen, wie wir uns eigene Kerzen herstellen können. Doch ehe jemand auch nur in die Nähe des Feuers treten durfte, wies uns der Feuerexperte in die verschiedenen Szenarien und Tücken ein, die Feuer und besonders heißer Wachs mit sich brachten. So wurden wir mehrmals eindrücklich davor gewarnt heißen Wachs und Wasser so weit wie möglich von einander fern zu halten und lernten, was man im Falle eines Brandes besser machen sollte.
Doch da auch die magische Seite nicht zu kurz komen sollte, zeigte uns Hirion einige Beispiele der Symbol-, Farb- und Kerzenmagie, die wir auch bei unserer eigenen Kerze anwenden konnten. Nun fehlte nur noch das flüssige Wachs, welches bereits über dem kleinen Grill köchelte.
Erneut teilte sich die Gruppe auf, denn Kerzen kann man bekanntlich gießen oder ziehen. Ashley und ich haben die Sache entspannter angehen lassen und entschieden uns für eine (von Hirion ^^) gegossene Kerze, während die anderen fröhlich ihre Dochte ind die blubbernde dunkle Flüssigkeit tunkten.

20 Uhr

Auch dieser Punkt hatte mehr Zeit in Anspruch genommen, als einige gedacht haben und so war es tatsächlich schon nach 20 Uhr, als die ersten auf ihre Zeitanzeiger schauten.
Während Hirion mit dem Feuerholz kämpfte, zogen die letzten noch an ihren Kerzen, die eine überaus seltsame Form angenommen hatten, einige bereiteten in der Küche Salat und Stockbrot vor und wiederum andere übten schonmal für die Feuershow, die Tradition bei jedem DMT ist.

21 Uhr (oder auch später ;) )

Die Dunkelheit war schnell über uns eingebrochen und somit war es der perfekte Augenblick für die Feuershow. Der Grill war aufgestellt und die ersten Fleischstücke bruzelten bereits, im Hintergrund ertönten die Klänge von In Extremo und die ersten Mutigen wagten sich an den Feuertanz mit den Pois, darunter Hirion, Colophonius, Tuokki, Tarlanceth, und Ashley. (Falls ich wen vergessen haben sollte, verzeiht ;) Ich konnte euch im Dunkeln so schlecht erkennen ^^)
So sehr ich mich auch bemühe, kann ich leider nicht beschreiben, wie die Feuershow aussah. Sowas muss man einfach mit igenen Augen gesehen haben.

22 Uhr

Erschöpft und hungrig machten sich alle über das verspätete Abendessen her und versammelten sich um das Lagerfeuer, welches dank Hirions ausgefeilter Technik zu einem regelrechten Höllenfeuer entbrannt war. Es wurde allen warm ums Herz, denn was kann schöner sein, als gemeinsam am Feuer zu sitzen, sich gegenseitig mit Stockbrot zu füttern und auf einen ereignisreichen Tag zurück zu blicken?

23 Uhr

Passend zur Fast-Mitternachtsstunde begann Xaros nun mit seinem Unterricht in Vampirkunde. Zunächst wurde geklärt was ein Vampir eigentlich ist: ein Kainit! Eigentlich nur zwei Wörter für ein und das selbe Wesen, aber das muss man als Schüler Dol Morguls ja auch mal lernen. Anschließend gab uns Xaros äußerst anschauliche Szenarien für die einzelnen Clans, bei denen ihre Vor- und Nachteile deutlich gemacht wurden. Hierbei bleibt mir nur zu sagen:
Es ist dunkel... du bist draussen... allein!

~ Mitternacht

Erheitert und entspannt von dem Unterricht lauschten wir dem Knistern des Feuers. Einige hingen ihren Gedanken nach, die anderen dösten wohl schon, als Tarlanceth aus dem nichts heraus über die zweite Strophe des Liedes "Die Rabenballade" nachdachte. Dies brachte einen Stein ins Rollen, der so bald nicht aufgehalten werden sollte, denn Hirion ließ es sich nicht nehmen, uns die gesamte Rabenballade vorzusingen.
Kaum war das Lied beendet fiel ein neuer Liedtitel, der gesungen werden wollte und so lachten und sangen wir uns von den Streunern, Schelmisch und anderen mittelalterlichen Musikstücken zu den Ärzten, Toten Hosen, den Glücksbärchis und... na gut, ein bisschen will ich doch noch von unserem bösen Image erhalten ^^'' aber damit ihr beim nächsten Mal mitsngen könnt:




1:30 Uhr

Bevor die Müdigkeit uns einnehmen konnte, entschied Tarlanceth, dass NUN der richtige Zeitpunkt zum Tanzen gekommen war. So rappelten wir uns also auf, verlagerten die Musik auf den Hof vor dem Haus (der zwar in völliger Dunkelheit gehüllt, mit fiesen Steinen gepflastert und extrem schräg war, aber Schwarzmagier sind ja bekanntlich hart im Nehmen) und lauschten unserer Tanzlehrerin, die für Severe eingesprungen war.
Wir begannen auf meinen Wunsch hin mit dem Tourdion, der für die Neulinge eine Herausforderung darstellte, denn das Drehen und Schleudern war scheinbar nicht jedermanns Sache. Hinzu kamen dann noch der Traubentritt, ein wesentlich ruhigerer, aber nicht unbedingt leichterer Tanz, sowie der Rattentanz, der auf anhieb gut klappte und schlimmere Zusammenstöße der Tanzenden blieben aus. Den Abschluss machte Chapelloise, der wohl komplizierteste Tanz, bei dem die arme Ashley so von dem Geist des Hauses geschubbst wurde, dass sie hinfiel, doch unser Held Xaros (oder auch Tauros, wie ihn Hirion seit dem nannte) konnte das Schlimmste abwehren und sie retten.

2 Uhr

Auf dem Weg zurück ins Haus verschwanden auf einmal Tuokki, Ashley und Samanta in ihr Schlafgemach, denn der Tag und besonders die Nacht hatten sie wahrscheinlich zu sehr gefordert. Der Rest hatte sich in der Tafelrunde zusammengefunden und philosophierte bei einem Glas Apfelsaft über die wirklich wichtigen Themen im Leben bis einem nach dem anderen die Augen zufielen.


Sonntag

10 Uhr

Ja welch wundersame Zauberei, mag sich mancher gefragt haben, als er an diesem Morgen bzw. Vormittag die Augen aufschlug. Das ganze haus hatte bis zu dieser Stunde geschlafen, dabei wollten wir doch alle extra früh aufstehen? Wie dem auch sei, alle krochen aus ihren Betten und machten sich frisch, denn auch vom letzten Tag wollten wir so wenig wie möglich verpassen.

Das verspätete Frühstück wurde bis 12 Uhr ausgedehnt, denn nur langsam wich das Leben zurück in die Schüler. Die letzten machten noch ihre Einträge in das Buch der Dol Morgul Chroniken und einige packten bereits ihre Sachen.

12 Uhr

Gemeinsam begaben wir uns hinaus auf die grüne Wiese, denn einige hegten den Wunsch, erneut zu tanzen. Beor es jedoch losgehen konnte, traten uns drei scheinbar fremdländische Muggel auf ihren zweirädrigen Gefährten entgegen und baten um eine Verschnaufpause an unserer Feuerstelle. Uns ist bis heute unklar, warum Muggel sich lieber auf diesen Ungetümen einen abstrampeln, anstatt den Besen zu nehmen. Das wird wohl ein noch lange gehütetes Geheimnis bleiben.

Freundlicherweise erklärten sie sich aber dazu bereit, eine Erinnerung von unserer Gruppe anzufertigen. Als wir dann auch noch anfingen, unsere Tänze zu präsentieren schienen sie so begeistert, dass sie kaum still sitzen konnten und unmengen weiterer Erinnerungen gemacht haben. Vielleicht hätten wir sie ebenfalls zum Tanz auffordern sollen, doch sie verließen uns, noch ehe wir die Möglichkeit dazu hatten.

15 Uhr

Anschließend war Gruppenarbeit angesagt. Tuokki, Colophonius und ich machten uns an die Zubereitung einer sogenannten "Pizza", ein bei Muggeln sehr beliebtes, schnelles und einfaches Gericht. Tuokki ließ es sich nicht nehmen und schnitzte die Wurst in Herzchenform und den Käse zu Sternen, um uns ihre Liebe zu Dol Morgul und besonders Tavus zu beweisen. Bereits 20 Minuten später konnte gegessen werden und alle schienen zufrieden zu sein. Bei dieser Gelegenheit des Zusammensitzens wurden die ergatterten Punkte verglichen, bei denen Tuokki mit 13 Punkten gewonnen hat und sich einen kleinen Preis ergattern konnte. Doch auch die anderen gingen nicht leer aus, denn die erkämpften Punkte sollten ihnen in Dol Morgul gutgeschrieben werden.
Nun sollte sich auch der Meister zu erkennen geben, der es im Laufe der Zeit nicht geschafft hatte, die Schüler Dol Morguls zu unterwerfen. Unsere Schule war gerettet!

16 Uhr

Bevor das kleine, für Schwarzmagier übliche, Chaos des Packens und Aufräumens losgehen konnte, wurden wir von einer erneuten Ankunft überrascht! Severe hatte es sich trotz ihrer schweren Krankheit nicht nehmen lassen, wenigstens kurz vorbeizuschauen und alle Anwesenden zu begrüßen und so hatte sie auch die Möglichkeit, die von Xaros geschriebenen Urkunden zu verteilen.

Damit wurde das DMT '09 endgültig und offiziell beendet.
Im Namen der Schulleitung möchte ich allen Danken, die in irgendeiner Weise dazu beigetragen haben, dass auch dieses Treffen zu einem unvergesslichen Ereignis werden konnte und uns für immer im Herzen bleiben wird. Wir hoffen, dass ihr auch im nächsten Jahr dabei sein werdet und mindestens genau so viel Freude an diesem Event haben werdet, wie wir.

Vielen Dank und bis zum nächsten Jahr, euer Louis de Lioncourt.