Kekse und Cookies sind hier heiß begehrt! Mit der Nutzung unserer Webseite stimmt ihr der Verwendung und Speicherung von Cookies zu. Mehr dazu...
Ok!
Navigation

Berichte 2010

Freitag


Nach einigen ereignisreichen Tagen der DMT Vorbereitung auf Xaros Schloss, machten wir, das heißt Louis, Xaros, Johanna, Emilia und meine Wenigkeit, uns auf den Weg zur Burg Ludwigstein.

Irgendwie hatten wir es geschafft all unser Gepäck und Material auf Custodis zu verstauen, ohne dem Drachen zu viel Bewegungsfreiheit zu nehmen (mit der Sichtfreiheit sah es etwas anders aus^^). Außerdem zierte seine rechte Flanke ein fesches Dol Morgul Mobil-Schild.


Am brunnenhaus angekommen erwartete uns eine angenehme Überraschung. Fleißige Muggelhände hatten in den 2 Jahren unserer Abwesenheit beträchtliche Renovierungsarbeiten geleistet und auch warmes Wasser war diesmal vorhanden. Während wir noch die Schönheit der Wandmalereien in den Schlafzimmern bewunderten, hörten wir draußen Hufgeklapper. Es war Sephiroth, der uns Kaname und Tuokki brachte und die den Vorteil des kurzen Weges ausgenutzt hatten für einen Ausritt. Nach und nach trudelte dann der Rest unserer Schülerschaft ein: Layla, Gordron, Qurrog, Chryse, illyria, Sto, Severus und natürlich Hirion. Es ist schon erstaunlich wie sich Leute von Treffen zu Treffen verändern und vor allem wachsen können: aus der kleinen barfüßigen Hobbit-Sto vom DMT 08 ist eine große! Maid geworden. Während Xaros und Tuokki sich auf Custodis auf die Suche nach einem dieser Muggelnahrungsmittelläden machten, richteten wir das brunnenhaus nach unseren Wünschen her und platzierten die Eulerei.


Als dann auch für unser leibliches Wohl für die nächsten Tage gesorgt war, begann Louis de Lioncourt mit seiner traditionellen Eröffnungsrede. Doch was war das? Louis unterbrach auf einmal seine eigene Rede und schaute Richtung Wald. Er meinte eine fremde Aura zu spüren! Einige Schüler schauten sich unruhig um und nach einer Weile wurde etwas Weißes zwischen den Bäumen sichtbar. Nach ein paar Minuten sah man dann drei ein halb Durmstrangs (*Severes rechte Hälfte beanspruch*) den Weg zu uns hoch stiefeln. Sie sahen halbwegs mitgenommen aus und so waren wir so gnädig ihre Bitte nach Aufnahme zu erhören. Eine ihrer Schulleiterinnen, Salzia, erzählte, dass sie Schiffsbruch erlitten hatten, weil eine Horde Kraken ihr Schiff angriffen (eine im Bergland beheimatete neue Gattung?) und dass sie die einzigen Überlebenden seien. Mit ihr kamen Severe, Berry und Raven, eine begnadete Masseurin (ein weiterer Grund, die Durmis auf jeden Fall aufzunehmen :-) Ich kam auch in den Genuss und mein Muskelkater vom Reiten war wie weg geblasen). Mit einigen helfenden Händen war das Durmstrangzelt schnell aufgebaut und wir konnten zu einem der wichtigsten Tagesordnungspunkte, dem Essen, voranschreiten. Dabei erfuhr man dann einiges über die Leute, was bei der kurzen Kennlernrunde vorher nicht gesagt worden war.


Solchermaßen gestärkt ließen wir uns von Tuokki Geneia in die Praxis des Stoffe Färbens einweisen. Nach einem kurzen Ausflug in die Geschichte und Theorie sollten wir uns in zwei Gruppen zusammen finden je nach Vorliebe für Blau oder Gelb/Grün. Ich gesellte mich natürlich zu den Grünen (wer einmal in meinen Gemächern war, wird das leicht erraten haben) Tuokki erklärte, dass man mit der brenneselpflanze die Farbtöne Gelb-Grün erreiche und mit Blauholz ein schönes Blau. Sie drückte unserer Gruppe einen Bund brenneseln und ein Heft mit Anweisungen in die Hand und schickte uns in die Küche. Als Tavus blieb sie natürlich bei den Blaufärbern im Gemeinschaftstraum. Uns gegenüber sagte sie jedoch, wir seien die schlauere Gruppe und bräuchten nicht so viel Hilfe. Jaja, typisch Tui ;)

Unsere erste Aufgabe bestand darin, die brenneselpflanzen klein zu schneiden/rupfen und die Stückchen dann zu zermörsern. Eine Aufgabe, die entweder großes Geschick oder unempfindliche Hände voraussetzt. Unsere Gruppe meisterte das fast ohne zu murren! Ich bin stolz auf euch! Während fleißig weiter zerhackt wurde, bereitete ich schon einmal die Beize vor, indem ich einen großen Topf Wasser erwärmte und eine bestimmte Menge Alaun und Weinsteinsäure hinzufügte. Während wir die brenneseln bearbeiteten, saß die andere Gruppe im Gemeinschaftsraum und schaute dem Wassertopf beim Kochen zu, denn ihr Blauholzpulver musste nicht mehr verändert werden.

Irgendwann waren wir dann auch soweit und die letzten brenneselstücke landeten im Topf, zusammen mit den Stoffsäckchen, die wir färben wollten. Nun hieß es abwarten, denn die Pampe musste über Nacht ziehen.


Es ging auch schon gleich weiter, denn dieses Jahr hatten wir vor den Zeitplan einzuhalten:

Wahrsagen bei Louis de Lioncourt. Wir versammelten uns also draußen um die Lagerfeuerstelle und hörten dem großen Weltenlenker zu, wie er von einer negativen Aura berichtete, die er vorhin spürte und die wir nun ausfindig machen müssten. Dafür hatte er verschiedene wahrsagerische Tätigkeiten vorgesehen, denen wir uns nun zuteilen sollten. Es gab Pendeln, Würfeln, Handlesen, Bleigießen, Tarot und Numerologie. Ich entschied mich für die Numerologie und prüfte zusammen mit illyria und Raven, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Termin des DMT und dem Dämon gab. Und ja, den gab es tatsächlich! Auch fanden wir heraus, dass die einzelnen Buchstaben von Dol Morgul und Durmstrang genau die gleiche Zahl ergaben. Die anderen Kleingruppen waren mehr oder weniger auch so erfolgreich und so trugen wir unsere Ergebnisse an der Feuerstelle zusammen. Severe und Tuokki, welche neben uns das Handlesen praktizierten, fanden zum Beispiel heraus, dass Severe vom Dämon schon besessen sei. Die Pendler stießen auf den entscheidenden Hinweis, nämlich das die Aura aus einer Holzkiste im Gemeinschaftsraum kam. Und tatsächlich! In dieser Kiste tummelten sich über 20 Knuddelmuffs. Ob sie nun Böses vorhatten oder nicht, zur Sicherheit trennten wir sie und jeder sollte auf eines der Wesen aufpassen. Natürlich bekam jeder einen in seiner Hausfarbe ^.~


Als es schon langsam dunkel wurde, forderte Xaros, seines Zeichens Drachenhüter, uns auf, uns in einen Kreis zu stellen, denn jetzt sollten wir uns bewegen! Muskelkater gab es danach aber eher für die Lachmuskeln. So viel gelacht wie bei diesem Unterricht habe ich nämlich lange nicht mehr. Eigentlich war es ja ein recht ernstes Thema, nämlich die Kunst des Duellierens Wir sollten alle unseren Zauberstab heraus holen. Diejenigen, welche keinen hatten, behalfen sich mit ihrem gerade ergatterten Knuddelmuff *Qurrog anseh* oder mit einem Büschel Gras wie Chryse. Und nun gings los. Xaros begann mit der Frage: Was meint ihr, wie hält Harry Potter seinen Zauberstab? Danach sollte jeder einen Stupor vormachen und Xaros analysierte unsere Zauberstabhaltung und wem der HP-Charaktere sie am meisten glich. 'Du hältst deinen Zauberstab wie Hermine Granger.'

Bei mir hieß es gleich: Colo, wir sind hier nicht im Karate. Du kannst mit deinem Zauberstab natürlich zur Verteidigung auch jemandem die Augen ausstechen, aber das ist nicht der Sinn der Sache. ^^ Danach wurde uns der richtige Ablauf eines Magierduelles beigebracht mit Verbeugung und Schrittanzahl und jeder musste in einem Kampf sein Können und vor allem Schnelligkeit beweisen. Der Gewinner bekam einen Punkt in sein Säckchen.


Natürlich durfte bei unsrem Treffen auch das Tanzen nicht fehlen. Severe, unsere Tanzlehrerin, hatte sogar dieses Jahr für alle, die schon bei den letzten Treffen dabei waren, einen neuen Tanz mitgebracht: den Pferdetanz, der Männern wie Frauen Freude bereitete, denn jeder durfte sich mal wie ein wild gewordener Hengst aufbäumen und angriffslustig mit den Hufen scharren. Aber auch die schon bekannten Tänze wie Traubentritt, Tourdion, Chapelloise und nicht zuletzt der Rattentanz machen jedes Jahr aufs Neue Spaß, vor allem für die Damen der Schöpfung, wenn sie bei Xaros wildem Tanzstil an die Reihe kamen.


Da es schon recht spät geworden war, waren wir froh uns nun um das Feuer zu scharen, welches unser Herr des Feuers, Hirion, immer am brennen hielt. Eigentlich hätte es schon wieder Essen gegeben, aber wir waren von den Hot Dogs noch so satt, dass wir diesen Programmpunkt verschoben. Stattdessen starteten wir das Meisterspiel. Es ist ganz simpel: Jeder zieht eine Karte auf der entweder Schüler drauf steht oder Meister. Bist du ein Schüler solltest du einfach aufpassen, dass du dich nicht alleine erwischen lässt oder wenn du in einer Gruppe bist, dass nicht alle um dich herum schon verflucht worden sind ODER (was dieses Jahr häufig vorkam) dass du dich nicht in der Küche aufhälst. Denn die Küche war der Ort der Verfluchung. Es bietet sich auch an, wenn du nichts Böses ahnend Gemüse schnippelst und mit dem Rücken zu den anderen stehst über dein brettchen gebeugt. Und plötzlich siehst du nicht mehr den Lauch sondern die Meisterkarte auf dem Holzbrett liegen. Ich glaube, ich bin dieses Jahr immer in der Küche verflucht worden :)

Wie diejenigen von euch, die das Spiel noch nicht kennen sicher schon erraten haben, muss die Person, die die Meisterkarte gezogen hat, versuchen alle zu verfluchen. Und zwar so, dass die Unverfluchten nicht mitbekommen, wer der Meister ist. Dieses Spiel läuft dann parallel zum anderen Programm. Man muss also ständig auf der Hut sein!


Irgendwann um die Zeit brachen Hirion und Severus auf. Denn früher an diesem Tag beichtete er mir, dass das Material für die Feuershow noch nicht angekommen war und deshalb wollte er noch einmal aufbrechen, um es zu holen.


Danach ging es gleich mit einer weiteren Tradition Dol Morguls weiter namens 'Vampire in Dol Morgul' (Abgeleitet von dem beliebten Spiel Werwölfe von Düsterwald) Es ist ein RPG-ähnliches Spiel bei dem jeder Spiele eine Rollenkarte zieht und gewisse Fähigkeiten/Eigenschaften hat. 2-3 Spieler sind Vampire und bringen jede Nacht (Runde) einen Schloßbewohner um, genauso wie jeden Tag die Bewohner Dol Morguls einen der Ihren umbringen in der Hoffnung es sei ein Vampir. Sind alle Blutsauger entlarft, haben die Dolianer gewonnen. Umgekehrt, wenn die Vampire ganz Dol Morgul, und dieses Jahr auch ganz Durmstrang, ausgesaugt haben, haben natürlich sie gewonnen. Es gibt zu denken, dass dies bei uns ständig der Fall war, aber wir beherbergen nun einmal auch viele Vampire.

Die Rollenkarten entsprachen den Teilnehmern des Treffens und waren von Sto entworfen worden.

Ich frage mich nur, wie Sto dazu kam, Tuokki und mich als Ehepaar aufzuführen. Ob sie wohl starke hellseherische Fähigkeiten besitzt?

Nach 2 Runden gingen die ersten schlafen, aber es blieben noch genug Süchtige für weitere Runden da. Ich ging um 4 Uhr ins Bett und stellte meinen Eulenwecker schon auf 8:30.



Samstag


Etwas verspätet (eigentlich war 9 Uhr geplant) verließen Tuokki und ich morgens das Haus, um draußen für die Feuerpoisshow zu üben. Danach, so gegen 10 Uhr, gab es dann Frühstück.

Bevor Stos Unterricht anfing, schauten wir noch einmal nach unserem brennesselsud, der ja über Nacht ziehen sollte. Leider war das Ergebnis enttäuschend. Es war zwar eine leichte Färbung zu sehen, doch man konnte es wirklich nicht als Grün oder Gelb identifizieren. Bei der anderen Gruppe war es besser verlaufen, nur hatten sie kein Blau, wie es gewünscht war, sondern ein schönes Malus-Violett. Kurzerhand, denn schlimmer konnte es ja nicht werden, kippte ich etwas von dem Blauholzpulver bei uns in den Topf und kochte noch mal etwas auf.


Danach trafen wir uns im Gemeinschaftsraum zum Buchbinden mit Sto. Wir waren ein noch recht müder Haufen und so brauchten einige etwas länger. Die Zeit nutzten andere um gleich zwei Büchlein anzufertigen. Doch Sto war eine geduldige Lehrerin und so erklärte sie gern manchen Schritt auch zwei mal, sodass am Ende jeder erfolgreich sein eigenes Buch hergestellt und mit einem Stoffeinband versehen hatte.


Nun ging es auch schon ans Kochen, denn dieses Jahr wollten wir das Mittagessen pünklicher einnehmen als beim letzten Treffen. Tja, leider war ich dann beim Mittagessen gar nicht anwesend, denn während wir kochten bekam ich eine Eule von Hirion, der mit seinem Drachen Probleme hatte und sich auf einem Rastplatz in der Nähe der Muggelstadt Kassel befand. So sind Xaros und ich mit Custodis zu ihm geflogen, um ihm zu helfen. Auf dem Rückweg sind wir dann noch in so einem Geschäft der Muggel gewesen, um Eis zu holen (eine wirklich tolle Erfindung der Muggel). Als wir wieder beim brunnenhaus ankamen, waren die anderen schon fertig mit dem Mittagessen und wollten mit dem Alte Runen Unterricht beginnen. Wir holten uns Essen und setzten uns mit raus, während das Eis reißenden Absatz fand.


Dann konnte Salzias Unterricht beginnen. Sie hatte ganz traditionell ein Arbeitsblatt ausgearbeitet mithilfe dessen wir unsere persönliche Namensrune herausfinden konnten und auch unsere Geburtsrune. Außerdem gab es noch die freiwillige Aufgabe zwei Runentexte zu übersetzten, die sich alsdie Merseburger Zaubersprüche herausstellten. Nachdem Salzia uns über besagte Zaubersprüche aufgeklärt hatte und so unser Wissen bereicherte, begann der praktische Teil des Unterrichts. Wir durften uns aus Ton Schutzamulette basteln, in die wir dann unsere Namensrunen einritzten.


Gleich danach war mein Unterricht an der Reihe. Ich hatte die Tage vorher alle möglichen Kräuter getrocknet und lies die Schüler nun raten, um was es sich da denn handelt. Anschließend gab es noch ein paar kurze Infos zur Namensherkunft und Heilwirkung. Rosmarin, Oregano, Salbei, Thymian, Pfefferminz, Lavendel und Pfeffer waren vertreten. Bis auf den Thymian schlug die Schülerschaft sich sehr gut und Raven rettete alle dann doch noch. Ich muss auch zugeben, dass der Thymian im getrockneten Zustand recht schwer herauszufinden ist. Mit diesem Wissen ausgestattet durfte sich dann jeder eine schicke Ölflasche und bis zu 3 verschiedene Kräuter aussuchen, die seinem Öl den Geschmack und eine gewisse Heilwirkung geben sollten. Die Pflänzchen mussten teilweise vorher noch mit Mörser und Stößel klein gemahlen werden, damit der Geschmack gut zur Geltung kommen kann.


Hirion, Tuokki und ich zogen uns dann zurück, um das Material für das große Drachenfest zu begutachten und auszuprobieren. So verpassten wir leider den Heilkundeunterricht von Berry und die große Mehlschlacht von Layla und Xaros. Aber ich sah das Ergebnis in der Küche, als ich wieder da war und das war aussagekräftig genug!

Etwa um die Zeit zog Gordron sich in sein Bett zurück, weil es ihm nicht gut ging. So verpasste er leider Artaxsche Kunde und das Drachenfest.


Als nächstes erwartete uns eine wahre Prinzessin und ich schäme mich jetzt noch, dass ich sie warten ließ, weil ich noch in der Küche beschäftigt gewesen war.. Artaxie, die Tochter des großen Artax, ließ sich herab unter uns zu weilen und uns Unwürdige in dem richtigen Umgang und der Sprache der Malkavianer zu unterweisen. Eine weitere Aufgabe bestand darin ihre göttliche Schönheit auf Papier zu bringen. Da meine Zeichenkünste nicht so viel her gaben, hielt ich mich an den Satz, welcher im 2.Buch Mose im Alten Testament zu lesen steht: Du sollst dir kein Gottesbild anfertigen. Artaxie schien von unseren Kunstwerken recht angetan gewesen z u sein, denn nach ein paar Malkavianerküssen mit denen sie unter anderem auch mich beehrte, verabschiedete sie sich.


Nun wurde es auch schon langsam wieder dunkel und unsere Mägen machten sich bemerkbar. So wurde ein Feuer entfacht und der Stockbrotteig herumgereicht. Parallel dazu spielten wir eine Runde Vampire in Dol Morgul, während das brot bei allen andere brauntöne annahm, je nachdem, ob man ein Vampir, ein Seher oder ein Schüler war. Erst danach begannen Louis, Raven und ich mit dem Grillen, während Hirion und Tuokki schon einmal alles für das Drachenfest vorbereiteten.

Natürlich rechneten wir damit, dass jeder wenigstens ein Würstchen oder ein Stück Fleisch ist, aber da es inzwischen schon Mitternacht war, hatten sich die meisten schon an Stockbrot und Frikadellen satt gegessen und so blieb leider viel Gegrilltes übrig.


Während das Publikum schon gespannt um das Lagerfeuer herum saß, liefen die Vorbereitungen für die Feuershow hinter der Plane auf Hochtouren. Chryse mussten Instruktionen wegen der Musik gegeben werden, Behälter aus Alufolie wurden gebastelt für das Bengalische Feuer und die Rauchbomben und so ziemlich in letzter Minute wies ich Qurrog ein, der den Platz von Hirion einnahm, damit der sich ganz den Feuereffekten widmen konnte. Qurrog war wirklich der Burner ;)

Hier noch mal ein dickes Lob! Auch wenn nicht alles perfekt lief (nächstes Jahr brennen die Fakeln wann sie sollen!), so wird die Feuershow sicher allen in Erinnerung bleiben.


Da es jetzt schon sehr spät war und keiner so recht von seinem gemütlichen Platz am Feuer aufstehen wollte, um zum Beispiel zu tanzen, einigten wir uns auf ein paar Runden Vampire in Dol Morgul. Nach und nach gingen uns immer mehr müde Krieger verloren und irgendwann war ich dann auch unter ihnen. Im Gemeinschaftsraum machte ich aber noch einmal Halt, um einen Eintrag in den Chroniken zu verfassen und ein paar Eulen zu verschicken (und um ein Walter-Moers-lastiges Gespräch mit illy zu führen).



Sonntag


Was passiert an einem Sonntagmorgen, wenn man zuvor zwei aufregende Tage mit wenig Schlaf hinter sich hatte? Tja, ihr könnt es euch denken. Wir frühstückten ungefähr um 11 Uhr, geplant war um 9 Uhr. Da um 12 Uhr ein Muggel den Hausschlüssel abholen kommen wollte, mussten sehr schnell alle Sachen gepackt werden. Das für Schwarzmagier mittlerweile übliche Packchaos brach aus. Louis und Tuokki zauberten in Windeseile zwei Bleche Pizza herbei, damit sie noch genug Zeit im Ofen verbringen konnten. Wir hatten vor, draußen beim Pizza essen das Treffen gemütlich ausklingen zu lassen, denn außerhalb des Hauses durften wir uns nach 12 Uhr noch aufhalten. Als der Schlüsselmuggel kam, waren wir leider noch nicht ganz fertig, aber er war ein sehr netter und geduldiger Mensch und ließ uns unsere Zeit und kam später noch einmal wieder..

Leider fing es dann an zu regnen und so verfrachteten wir die Pizza schnell unter die Tische statt auf sie und Severe und Xaros zelebrierten das Schreiben der Urkunden dieses Jahr unter Custodis Flügeln. Das der Muggel uns Zeit gelassen hat, kam uns jetzt sehr gelegen, denn so konnten wir die Urkundenverleihung noch im trockenen Gemeinschaftsraum abhalten.

Damit war das DMT '10 offiziell beendet und es blieb leider keine Zeit mehr für eine Burgbesichtigung oder gemeinsames Singen und Gitarre spielen. Aber diesen Programmpunkt werden wir für nächstes Jahr fest ins Programm aufnehmen.

Ich möchte, auch im Namen der ganzen Schulleitung, allen danken, die an diesem Treffen in irgendeiner Weise mitgewirkt haben. Es war wieder einmal ein Wochenende voller toller Erlebnisse und die Zusammenkunft Durmstrang und Dol Morgul war ein Erfolg, der sich sicher wiederholen lässt.

Auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!

Colophonius Regenschein