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"Schuldfrage"

Ein neuer Schandmaul Artikel ist anonym eingegangen und lässt mich nachdenklich zurück.
Ich erinnere dabei daran, dass
die aktuelle SCHULleitung die freundliche Heilerin Tuokki Geneia
ist:
Zudem, das alle Geschöpfe Fehltritte begehen, sich jedoch auch verändern und dazu lernen.

Nummer 79 "Schuldfrage"

Mit liebevollen Grüßen
Tejad Gravitas


Tejad Gravitas | 11.07.22 - 11:27 Uhr | 4 Kommentare


Avatar von Karolus Binsbach

Karolus Binsbach schrieb am 12.07.22 - 09:52 Uhr:

In den ersten Stunden des Geschichtsunterrichtes lernen wir über die Die Jahre des Zorns.

Dort heißt es eindeutig und klar:
Am 25.07.2012, nach Muggelrechnung, erschütterte ein schwerer Schlag die Schule. Augenzeugen berichten davon, dass 3 bis dahin unbekannte Drachenwesen aus den Gehegen ausgebrochen sind, die nebenbei bemerkt niemand geringeres gezüchtet hat als Professor Xaros Xerxes Holaya II., Schulleiter und Gehegeleiter, höchstpersönlich. <--- Da stellt sich doch eine Schuldfrage nicht mehr. Ob nun Fahrlässig oder Absicht. Aber gerne können wir darüber debattieren. ist vll. für Philosophie und Rechtskunde eine interessante Sonderunterrichtung.


Avatar von Cato

Cato schrieb am 11.07.22 - 18:38 Uhr:

Um von einem Verbrechen von Xaros Xerxes Holaya II zu sprechen, muss dieses Verbechen auch tatsächlich von ihm verübt worden sein. Darum ist es in Gänsefüßchen gesetzt. Niemand ist Schuldig, ehe ihm die Schuld bewiesen ist.
Da es keine Aufstände oder aufrufe nach Gerechtigkeit für die Opfer vor 20 Jahren gab und solange es nicht mehr als ein einzelner Schreiber ist, der diesen Missstand anprangert, sollte das Augenmerk auf höher Priorisierten Aufgaben liegen. Sonst kann vielleicht am Ende niemand mehr die Opfer entschädigen.

"Du sollst nicht töten." Dieses Gebot existiert in fast jedem Grundsatz irgendwo, selbst unsere Schulordnung ruft dazu auf. Ob es nun aus Mordlust, Affekt oder als Folge eines Angriffs geschieht. Man nimmt jemand anderem das Leben um das Eigene unter Umständen zu verlängern oder andere zu Schützen. Das ist eine Sünde, zumindest wurde es mir so gelehrt.
Ein Kampf zwischen zwei Kriegern muss nicht mit dem Tod enden. Man hat stets die Wahl, ob man dem anderen nicht Gnade erweist.
Selbst jemand der die Absicht hat zu Morden, kann sich vor dem Mord noch umentscheiden. Wer dies nicht tut ist einfach von einem schwachen Geist und Willen.
Sobald man also tatsächlich das Leben eines Anderen nimmt, hat man sich versündigt. Ein vorsätzlicher Mord wirkt dabei nur schwerer als die beispielsweise Erlösung eines Tieres, welches anders nicht überleben würde.

Sollte da noch weitere Gesprächsbedarf bestehen, so kann man sich gerne auch persönlich mit mir in eine verbale Debatte stürzen.


Avatar von Karolus Binsbach

Karolus Binsbach schrieb am 11.07.22 - 18:03 Uhr:

Ich denke er war hier das beste Beispiel für ein fehlendes Rechtssystem. Dennoch die Verbrechen in Gänsefüßchen zu setzen empfinde ich als Zynisch. Und zu sagen wen interessiert das noch allen Opfern gegenüber als hochgradig frech. Und derer gibt es viele. Niemand fordert das der Hüte jetzt vor ein Gericht soll, so wie ich den Artikel deute, prangert der Schreiber an das es nicht vor 20 Jahren geschah.

Ich kann mich Indies frei von Mord sprechen! Denn eine bzw. meine Beteiligung an Kämpfen mit eventueller Todesfolge meines Gegners, hat absolut nichts mit Mord zu tun! Mord ist die feige Absicht jemanden seines Lebens zu berauben. Kriegerische Kampfhandlungen zweier Kämpfer Gegenseitiger Parteien, entsprechen da nicht unbedingt der Beschreibung. Auch ist das Nehmen eines Lebens in Fragen der Sünde sicherlich stets mit dem Grund zu hinterfragen. Denn Mord ist die Sünde nicht das Verteidigen des eigenen Lebens im Kriegsfall. Und sicher beinhaltet die Schuldfrage soviel mehr als nur... aber es beinhaltet mindestens aber auch das nur.


Avatar von Cato

Cato schrieb am 11.07.22 - 15:55 Uhr:

Angesichts der nich vorhandenen Insassen bei der ASGAB wäre es ja vielleicht mal eine Überlegung wert deren Aifgabenbereich auszudehnen? Und die "Verbrechen" von Xaros Xerxes Holaya II liegen nun über 20 Jahre zurück. In all der Zeit hat es niemanden gestört. Warum sollten wir ausgerechnet jetzt, wo der Krieg bevor steht, unseren Hüter vor Gericht oder die Schuldfrage stellen?
Wer von uns kann sich, sofern er bereits gekämpft hat, frei von einem Mord sprechen? Der Sünde einem anderen Lebewesen den Tod gebracht zu haben?
Sicher hat das Eindringen der Drachen viel Unheil gebracht. Doch umfasst die Schuldfrage meines erachtens nach viel mehr als denjenigen zu befragen, welcher sie gezüchtet hat.


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