Kekse und Cookies sind hier heiß begehrt! Mit der Nutzung unserer Webseite stimmt ihr der Verwendung und Speicherung von Cookies zu. Mehr dazu...
Ok!
Navigation

Floras Geschichte

Du betrittst den Gasthof Zwerg'n'Brau und blickst dich um. Neben den allgemeinen Stammgästen und dem Zwerg Harim erblickst du jemanden, den du hier noch nie gesehen hast.

Ein junges Mädchen, vielleicht schon 15 Jahre alt, sitzt an einem der Tische und löffelt hungrig eine Suppe. Sie hält inne, als sie merkt, dass du sie musterst und blickt dann auf. Sie sieht müde aus und ist ein wenig dreckig, aber sie lächelt dich freundlich an.

"Hallo, willst du dich zu mir setzen?" fragt sie. Sie spricht sehr leise, doch da es ruhig ist im Gasthof, kannst du sie gerade so verstehen.

Du bist neugierig, da sie ja scheinbar neu zu sein scheint und sicher eine lange Reise hinter sich hat. Als du dich zu ihr setzt, spricht sie weiter, fortwährend mit leiser Stimme, aber schüchtern scheint sie nicht zu sein.

"Ich heiße Flora, darf ich dir etwas zu trinken oder zu essen bestellen?" Du schüttelst den Kopf, bist aber verwundert, dass ein so junges Kind einem Fremden so offen und ruhig gegenüber sitzt und ihn auch noch einladen will.

"Wie heißt du?" fragt Flora und löffelt ihre Suppe weiter.

Ihr dunkelbraunes Haar ist glatt und wird teilweise von einer dunkelbraunen Wollmütze bedeckt, an welcher eine rosane Blume angebracht wurde, erst jetzt bemerkst du auch, dass sie recht klein ist, 1,55 m etwa. Du stellst dich ihr vor und sie lächelt dich freundlich an.

"Es freut mich dich kennen zu lernen." Ihre Stimme klingt so offen, dass du ihr glaubst und nicht denkst, dass sie es nur der Höflichkeit halber sagt. Sie wendet sich dann an Harim und bestellt sich ein Glas Saft, ihr Blick streift dich noch einmal.

"Sicher, dass du nichts trinken oder essen willst?" fragt sie noch einmal freundlich. Du verneinst erneut.

Nach einem kurzen Moment der Stille fragst du sie, ob sie schon lange in Gwîndor sei.
"Ich bin hier aufgewachsen." antwortet Flora mit einem Lächeln und legt die Hände vor sich auf den Tisch. Du legst den Kopf leicht beiseite und fragst, wo genau sie denn aufgewachsen sei, da du ihr noch nie begegnet bist du schon viel gereist bist.

"In einem kleinen Dorf hinter dem Schattenwald, dort kommt fast nie ein Fremder hin, da er sich zuvor wohl eher im Wald verlaufen würden." antwortet sie, auch wenn sie lächelt, so wirkt ihr Blick mit einem mal ein wenig traurig. Du bemerkst den Blick und fragst vorsichtig, wie es dort sei.

"Es war sehr schön dort, da es am Rand des Waldes liegt und wir eher ungestört dort lebten, war es nicht so voll und ruhig." erzählt sie und du schaust sie fragend an, da sie auf einmal in der Vergangenheit spricht. Sie scheint deine Verwunderung zu bemerken, denn sie spricht weiter.

"Auf Grund der Abgeschiedenheit, konnte kein Arzt so schnell kommen, als die Seuche plötzlich ausbrach." erklärt sie in ruhigem Tonfall, jedoch beschattet Trauer ihre Augen.
"Aber... ich will dich nicht mit meiner Lebensgeschichte langweilen."


Du nickst und erklärst ihr, dass du nun auch wieder gehen musst.