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Callula


playbar
Autor Mirai (Mitwirken in Absprache)
Wesenheit: natürlich
Spezies: menschlich
Übergeordnete Rasse: Vampire
Herkunft: Gwîndôr

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"Am Anfang war der Tod."
Dies ist etwas, wovon die Vampire Gwîndôrs ausgehen, womit sie auch die Ansicht vertreten, die einzig wahren Geschöpfe dieser Welt zu sein. Es variiert auf ihre Eigenschaften, wie sehr, doch in ihrem Inneren verehren sie alle den Tod als eine Art Gott. So mag die Ansicht über das untote Leben kurz nach dem Wandel als Fluch erscheinen, doch wie älter die Vampire Gwîndôrs werden um so mehr erhalten sie die 'Einsicht', ihre Lebensaufgabe gemeistert zu haben, und somit die Erlaubnis erhalten zu haben, weiter leben zu dürfen (und somit über den Rest der lebenden Bevölkerung der Welt erhaben zu sein).


Mythos

Der in Gwîndôr erste bekannte Vampir war eine wunderschöne Frau mit dem Namen Callula. In ihrem Sterblichen Leben so sagt man sich, sei sie nur ein Mensch gewesen, jedoch von unglaublicher Schönheit, die ihr am Ende durch den Neid ihrer eigenen Tochter den Tod brachte. Die Geschichten variieren, doch wir werden euch die erzählen, die wir am häufigsten gehört haben.

Es war weit vor der Gwîndôrianischen Zeitrechnung. In einem kleinen Häuschen lebte eine wunderschöne Frau. Obwohl sie viele Verehrer hatte, lebte sie alleine mit ihrem kranken Vater, und verließ das Haus nur um Lebensmittel zu besorgen. Die Leute aus dem kleinen Dorf in der Nähe waren sehr aufgeschlossen zu der jungen Frau, doch ihrem Vater sagte man nach, dass er von bösen Geistern besessen wäre, die ihn von innen her auffressen. Zu dieser Zeit waren solche Geschichten bei unheilbar kranken Menschen nicht selten, sie versuchten etwas zu erklären, was selbst von den besten Heilern zu der Zeit nicht behandelt werden konnte, und diese Menschen wurden sehr oft gemieden und verstoßen.

So aufgeschlossen die Junge Frau auch war, so viele Männer auch um sie warben, so egal war es ihr auch, was mit der Welt passiert, wenn sie sich nur um ihren Vater kümmern konnte. Als dann eines Nachts ihr Vater der Krankheit erlag verschwand die junge Frau. Viele Geschichten sagen, sie sei als Untote zurück gekehrt um sich zu rächen, und andere erzählten uns dies:

Die junge Frau hiess Callula. Um den Tod ihres Vaters besser verkraften zu können, habe sie angefangen, den Tod anzubeten. Nicht um ihren Vater vor dem sterben zu bewahren, sondern um ihn darum zu bitten, ihm ein guter Weggefährte für die Zeit nach seinem irdischen Leben zu sein. Viele würden ihre 'Experimente', die anscheinend gesichtet wurden, als schwarze Magie oder andere böse Zauberei bezeichnen, was sie jedoch wirklich tat, konnten wir nicht ausfindig machen. Wir mussten uns an Geschichten festhalten, die man uns erzählte. Und so erzählte man uns auch, dass sie 4 Jahre später wieder Fuß fasste in ihrem Dorf, mit einem kleinen Kind. Sie zog angeblich zurück in ihr Häuschen wo sie ihr Kind liebevoll gross zog, doch es hatte die Fratze eines Ungeheuers, und brachte seiner Mutter trotz des menschlichen Verstandes schlussendlich vor lauter Neid den Tod.

Die Geschichten weichen erneut ab, aber einige sagen, der Tod, den Callula stehts anbetete, zeigte sich ihr gnädig und schenkte ihr ein neues, untotes Leben. Was danach mit ihr passierte, wollte man uns nicht sagen, entweder aus Unwissen, oder aus Furcht. Wir sind uns jedoch darüber einig, dass die geschilderte Geschichte eher eine Gruselgeschichte fürs Lagerfeuer als die Wahrheit ist. Trotzdem muss man davon ausgehen, dass Callula existierte.


Tatsachen

(Der erste, oder zumindest der erhabenste der ersten Vampire, war Callula. So sehr wie ihr Leben mit Mythen umrankt ist, ist es schwer etwas herauszufinden. Was wir euch hier präsentieren, ist OOC Wissen für die, die einen solchen Vampir spielen wollen.)

Callula gilt als erster Nennenswerte Vampir. Ihr untotes Leben verdankte sie einer Seuche und ihrer Magie.


Die Vorzeitliche Seuche

Die Vorzeitliche Seuche war eine Krankheit die Weltweit mehreren Tausend Leben forderte (was zu der Zeit sehr viel war). Wie genau sie ausbrach, ist unbekannt, da sie so gut wie keiner der von ihr befallen war, überlebte. Die Seuche fing mit einem einfachen Husten an, weswegen sie oft nicht früh genug ernst genommen wurde. Zu dem Zeitpunkt, an dem sie sich mit Ausschlägen in der Halsregion und Verätzungen der Lungen bemerkbar machte, war es zu 99,99% bereits zu spät, einen Betroffenen zu heilen. Die Seuche verätzte den Körper von innen nach außen, und als Erklärung ihrer Herkunft fingen die Menschen und andere Völker an sich zu erzählen, dass böse Geister einen Körper befallen und ihn von innen her zerfraßen.

Das eher untypische an dieser Seuche war, dass sie den Körper nach dem Tod noch etwa 2 Tage lang aktiv agieren ließ, bevor sich sämtliche Körperliche Aktivitäten einstellten und der Körper endgültig Leblos zurück ließ. Obwohl das Herz so wie alle anderen Organe nicht mehr funktionierten, arbeitete das Hirn diese 2 Tage lang noch normal weiter.


Callula und die Vorzeitliche Seuche

Die auch in dem Mythos und Geschichten erwähnte Callula gab es wirklich, und sie war die erste ihrer Art. Als ihr Sohn (nicht wie in den Geschichten der Vater) von der Seuche befallen war, fing sie an sich mit ihr auseinander zu setzen, sie zu studieren.

Callula war zu ihrer Zeit etwas was wir am ehesten Genie nennen können, jemand der einfach tut und macht, ohne genau erklären zu können was man tut. Sie verstand Dinge die man ihr nie erklärte, und nutzte ihr Genie um ein Heilmittel zu finden. Leider verstarb ihr Sohn an ihren Versuchen, noch bevor sein Körper durch die Seuche starb. Da sie sich über die Jahre hinweg selbst mit der Seuche angesteckt hatte, sah sie sich selber als letzte Möglichkeit eine Heilung zu finden, und erschuf in der ersten Nacht ihres Todes den ersten Vampir.

Durch ihre Studien und ihre Magie gelang es ihr, ihren Körper länger tot existieren zu lassen, als zwei Tage. Sie musste jedoch auch bald feststellen, dass ihr Körper nicht lange durchhalten würde, wenn sie ihn nicht ernährt. Durch die Experimente am eigenen Sohn, ließe sich erahnen, dass sie nicht viele Skrupel hatte. Diese eventuelle Skrupellosigkeit führte sie auf den Weg des Vampirismus, und auf einen Weg weiterer Studien.


Callula und ihre Nachkommen

Callulas Lebensweg war lang, erst nach 300 Jahren Forschung erschuf sie ihr erstes überlebensfähiges Kind (vermutlich spricht von diesem 'Kind' auch der Mythos), woraufhin diverse weitere folgten. Dort erlangte sie das erste Mal die 'Einsicht', im Namen des Todes zu handeln, und ihm ebenbürtig zu sein wie eine Rechte Hand. Sie erschuf untotes Leben, und lehrte diesem den Tod mit Ehrwürde und Respekt zu 'leben'.

Obwohl immer wieder Kinder von ihr dem Bluthunger erlagen und starben, so hatte sie eine neue Spezies in die Welt Gwîndôrs gebracht, die Vampire. Wie lange Callula wirklich lebte weiß niemand so recht, doch ihre Direkten Nachfahren (19 an der Zahl) trugen ihr Erbe fort. Der Vampirismus wandelte sich mit jeder neuen Generation über Jahrhunderte hinweg bis zu seinem heutigen System.


Gwîndôrianische Vampire der heutigen Zeit

Vampirismus im Überblick:

Die Vampire Gwîndôrs können genau so wenig ins Sonnenlicht wie die uns bereits bekannten Vampire. Wenn sie mit Sonnenlicht in Berührung kommen, fängt die innere Verätzung an zu keimen und sich fortzusetzen. Ein Vampir der daher zwei Stunden lang in der Sonne war, kann auch 3 Stunden danach noch an den Folgen sterben, wenn die Verätzung nicht innehält und den Körper weiter von innen nach aussen hin zerfrisst, bis sich der Vampir selber auflöst.

Mythen wie einen Pfahl durchs Herz schlagen oder Knoblauch zur Abwehr, kursieren in Gwîndôr nicht, da geglaubt wird, dass Callula gar kein Herz haben. Dies Entspricht nur bedingt der Wahrheit.

Die Seuche mit der Callula die Vampire schuf, existiert bis heute in den Körpern der Vampire weiter. Sie ist Grund für das spezifizierte Essensverhalten der Vampire und häufig auch die Ursache ihres Todes. Wenn ein Vampir zulange kein Blut zu sich nimmt, verfällt er dem Bluthunger. Es ist das primitive streben nach dem 'Überleben', wobei vor allem junge Vampire dann oft die Kontrolle darüber verlieren, was sie trinken. Dies führt in den meisten Fällen dazu, dass ein Vampir aushungert, da er nicht geeignetes Blut immer wieder erbricht und dem Körper dadurch zusätzlich Energie abzieht. Wie schwächer der Vampir durch den Blutentzug wird, umso mehr setzt ihm die innere Seuche zu. Fehlt das Blut, dass sie grösstenteils Anstelle der Organe angreift, richtet sie für den Vampir bemerkbar grösseren Schaden in dessen Körper an. So kann es bei einem zu langen Entzug passieren, dass der Körper sich selbst ohne Mithilfe der Sonne gänzlich von innen her verätzt und den Vampir schlussendlich endgültig tötet.


Nun obwohl die Seuche sich hauptsächlich mit dem Blut beschäftigt, und die Organe und das Innere des Körpers nicht direkt angreift solange eben dieses Blut vorhanden ist, so sitzt sie doch schon bereits im Körper fest und arbeitet dort langsam und Schritt für Schritt vor sich her. Sie zerfrisst zu aller erst die Lunge, ein Prozess den Vampire nach ihrer Wandlung kaum noch wahr nehmen, da sie sowieso nicht atmen müssen. Anders verhält es sich, wenn die Seuche auf das Herz übergreift. Mit dem Wissen, dass die Seuche langsam aber sicher ihr Herz zerfrisst, verlieren die Vampire im Alter Emotionen. Ob dies wirklich etwas mit der Seuche so zu tun hat, oder nur Einbildung ist, weil sie kein Herz mehr besitzen, sei mal dahin gestellt. Fakt ist, dass Vampire, die die 1000er Grenze erreicht haben in den meisten Fällen kein Herz mehr haben, da die Seuche ihnen dieses Organ über die Jahre hinweg gänzlich weggeätzt hat.


Namensgebung

Neben dem allgemein bekannten Begriff Vampir, werden die Gwîndôrianischen Vampire auch oft Callula genannt. Sie selbst bevorzugen es jedoch, von sich selbst als Callulasohn oder Callulatochter zu reden. Eine Plurale oder Geschlechtsneutrale Form wie z.B. Callulaskind(er) gibt es hingegen nicht! (Anders als bei Kain und Kainskind(er)!!). Die Mehrzahl ändert sich nicht. Der Begriff lautet sowohl Singular als auch Plural Callula.


Wandlung

Die Wandlung erfolgt durch die Seuche, die jeder Vampir mit seinem Blut weitergeben kann. Mit zwei drei Tropfen Bluttrinken ist es jedoch nicht getan, denn bis man den Schritt von Sterblich zu Untot gemacht hat, kann es Jahre dauern. Mit dem Blut des Vampires fängt die Seuche an sich im Menschlichen oder Elbischen Körper auszubreiten und beginnt schon wie vor vielen Jahren mit einem wohl eher unauffälligen Husten. Obwohl die Seuche damals angeblich 'ausgerottet' wurde, und man glaubte sie gänzlich überstanden zu haben, kursieren die Geschichten noch immer um die Welt.

So geschieht es auch heute noch, dass sich nach Wochenlangem Husten, wenn der Ausschlag im Halsbereich sichtbar wird, die Leute von einen entfernen (oder aber man sich selbst zurückzieht). Was danach folgt sind meist Jahre voller Qualen. Was damals zu der Zeit der Seuche noch relativ schnell ging, ist Heutzutage ein Jahrelanger Prozess. Zuerst Wochenlanger Husten, dann der Ausschlag, das Brennen in der Lunge, wenn die Seuche anfängt diese zu verätzen. Atemnot, Keuchhusten, Blutspucken. Der Ausschlag breitet sich aus und der Körper siecht innerlich dahin, bis schlussendlich alle Organe unter elenden Schmerzen versagen und der Körper stirbt. Wenn der neu gewandelte Vampir in den 3 darauf folgenden Tagen kein Blut zu sich nimmt, stirbt der Vampir, bevor er überhaupt richtig zu einem wurde.


Vampire, die jemanden aus Persönlichen Gründen wandeln, sei es nun Eigennutz oder aber um sie vor einem anderen Tod zu retten oder aus Liebe, bleiben in der Zeit oft bei ihren Schützlingen und ermöglichen ihnen in den 3 Tagen die ersten Tropfen Blut. Es kommt jedoch nicht selten vor, dass Vampire andere oder gar keine Motive haben, jemanden zu ihres Gleichen zu machen, und diesen in der Zeit auch nicht beistehen. Viele die Potential in anderen sehen, überlassen sie absichtlich sich selbst, um zu sehen, ob sie wirklich dazu in der Lage sind, sich das nötige Blut zu holen, oder ob das Potential schlussendlich nicht doch nur aufgesetzt und trügerisch war.


Von der Wandlung sind bis jetzt nur Menschen und sehr Menschenähnliche Völker wie Elben betroffen. Andere Völker erwiesen sich bis jetzt als nicht wandelbar, da sie der Seuche im Wandel erliegen, bevor sie die Periode zwischen Mensch sein und Vampir sein erreichen. ---> Dauer: Je nach Immunsystem kann die Wandlung ein bis fünf Jahre in Anspruch nehmen. In der Regel wird Vampiren, die 5 Jahre lang die Qualen ausgehalten haben, oft mehr Respekt gezollt, als anderen, da es in der Zeit auch viele gibt, die sich während des Prozesses das Leben nehmen.


Alter

Die Vampire Gwîndôrs unterliegen zwar keinen Clans und Blutlinien, sie sind jedoch genau so kategorisierbar. Der Körper eines Vampires macht zwischen seinem zweiten und sechsten 'Lebensjahr' die entscheidendste Wandlung seiner Spezies durch. Diesen Wandel nennen die Vampire das 'Erwachsen werden' oder auch einfach nur 'das Erwachen'.

Während man im ersten Jahr noch jede Art von Blut zu sich nehmen kann, fängt der Körper im zweiten Jahr an, Blut einer bestimmten Rasse zu präferieren. Nehmen wir Zwerge und Elben als Beispiel:

  • 1. Jahr: Der Vampir ernährt sich vom Blut der Elben als auch von dem der Zwerge.
  • 2. Jahr: Der Körper des Vampires fängt an, das Blut von Elben zu bevorzugen.
    • Folgen: Das Blut der Zwerge schmeckt dem Vampir nicht mehr so wie zuvor. Es ist zu süss/bitter, für den Notfall jedoch trinkbar.
  • 3. Jahr: Der Körper des Vampires fängt an, anderes Blut abzustoßen.
    • Folgen: Wenn der Vampir in der Zeit das Blut von Zwergen trinkt, wird es ihm schwer fallen, den Geschmack und den Geruch zu ertragen. Brechreiz ist nicht selten.
  • 4. Jahr: Der Körper des Vampires festigt seinen Geschmack definitiv auf Elben.
  • 5. Jahr: Der Körper des Vampires fängt an, das Blut der Elben zu definieren.
    • Folgen: Brechreiz bei allem, was der Körper nicht als geeignetes Blut anerkennt.
      • 1. Elben gibt es in vielen varianten. Der Körper fängt an, Waldelben oder Stadtelben (etc.) zu bevorzugen.
      • 2. Der Körper fängt an, Fähigkeiten durch das Blut aufzunehmen.
      • 3. Der Vampir erlernt Rassenspezifische Fähigkeiten.
      • 4. Der Charakter des Vampires wandelt sich in der Zeit und ist unter anderem sehr formbar.
      • 5. Der Vampir fängt an, sich von anderen Vampiren in seinem Alter zu unterscheiden, er wird 'Erwachsen'.
  • 6. Jahr: Der Vampir kann nun nur noch das Blut von einer bestimmten Rasse an Wesen trinken


Bis zu ihrem 6. Lebensjahr als Untote zählen Vampire für ältere Artgenossen als unwürdig, unreif und naiv. Sie werden somit mit wenig Respekt behandelt, des öfteren auch einfach getötet, wenn sie zur falschen Zeit am Falschen Ort sind.

Nach dem 6. Jahr gilt ein Vampir so gesehen als Volljährig, und kann sich nun erlauben, sich mit anderen Vampiren messen zu wollen. Diese 6 Jahre sind in der Entwicklung eines Vampires sehr wichtig. Man könnte meinen ältere Vampire beneiden die jüngeren wegen ihrer Freiheit, jedes Blut trinken zu können, das sie wollen, doch im Grunde genommen lernt ein Vampir in den 6 Jahren das spezifische Bluttrinken zu schätzen. Solange ein Vampir nämlich von allem und jedem Blut trinken kann, kann er keine Fähigkeiten entwickeln oder sich aneignen. Dazu kommt, dass Vampire, die einst Magier waren, ihre Magie verlieren, und diese erst wieder erlangen können, wenn ihr Körper sich dazu entscheidet, an Magierblut Genuss zu finden. Das schränkt sich jedoch nicht nur auf ehemalige Magier ein, sondern auch auf Nicht-Magier, die nach ihrer Wandlung zu einem Vampir durch das Trinken des Blutes eines Magiers Magie erlernen können. Der Nachteil hier ist hingegen, dass sie einen Lehrmeister benötigen, da sie mit der neuen Fähigkeit nicht umgehen können, wo hingegen Vampire, die schon vor ihrem untoten Leben Magier waren, zwar die Fähigkeit verlieren Magie zu wirken, jedoch nicht das Wissen darüber.

Während ein Vampir eine Bezeichnung bis zum 6. Jahr nicht verdient hat, darf er sich danach als Callula bezeichnen. Was in VtM einfach in Generationen aufgeteilt wird, erhält hier einen Namen und Grade.

Die Mutter/der Tod
Callula selbst.
→ Nicht Playbar
Die Totgeburt
Zu der Totgeburt zählen alle 19 Kinder Callulas.
→ Nicht Playbar
Callula 1. Grades
Zu dem 1. Grad gehören alle direkten Kinder von Callulas Kindern.
→ Nicht Playbar
Callula 2. Grades
Man kann nicht sicher sagen wie viele Generationen zwischen ihnen und Callula liegen, doch sie sind mindestens 1000 Jahre alt.
→ Bedingt Playbar
Callula 3. Grades
Zu den Callula 3. Grades gehören die Vampire, die von einem Vampir 2. Grades gewandelt wurden.
→ Playbar
Callula 4. Grades
Das Spiel setzt sich fort. zu dem 4. Grad gehören Vampire, die von einem Vampir 3. Grades gewandelt wurden.
→ Playbar
Ahna
Ahna sind Vampire, die ein Alter von mindestens 300 Jahren erreicht haben, heutzutage jedoch keinem Grad mehr zugeordnet werden können.
→ Playbar
Maeye
Als Maeye bezeichnet man die 'Generation' der Vampire von dem 6 Lebensjahr bishin zum 300. Es ist die Zeit in der Vampire ihrem Weg folgen, bis sie sich in ihrem Sein gefestigt haben.
→ Playbar


↓ Hier gibt es eine Zusammenführung der Grade und der Maeye. Wenn ein Callula 2./3. Grades nun einen neuen Vampir wandelt, wird dieser bis zu seinem 300. Lebensjahr ein Maeye 3./4. Grades sein. Die Aufteilung in Grade und Rangordnung sind jedoch nur optional. Ein Vampir ist und bleibt ein Vampir, oder für Bewohner Gwîndôrs teils auch Callula, und wird nicht mit 'Ahna, Maeye oder Callula 2./3./4. Grades' angesprochen oder bezeichnet. Es ist lediglich eine Einstufung. Nur Callula selbst wird nur als Mutter bezeichnet und nicht bei ihrem Namen genannt, so wie die Totgeburt.

Die gwîndôrianischen Vampire werfen nach dem 6. Jahr als Vampir ihr vorheriges Alter, das sie bis zur Wandlung als Mensch oder Elb erreicht hatten, weg, und beginnen mit der Zählung ihres Alters an dem Tag, an dem sie gewandelt wurden. Somit hat das Alter bis zum Zeit der Wandlung keine Bedeutung, weswegen Vampire es oft vergessen. Man kann daher davon ausgehen, dass man von einem Vampir (auf die Frage wie alt er zu dem Zeitpunkt seiner Wandlung war), kaum eine zutreffende und richtige Antwort erhält.


Die ersten Jahre

Es ist möglich, einen Callula auf ein Blut zu spezifizieren, indem man ihm von Anfang an bis zum Ende der gegebenen 6 Jahre keinen Tropfen Blut von irgendeinem anderen Wesen trinken lässt.

Das ist jedoch nur möglich, wenn der Vampir nach seiner Wandlung kein anderes Blut eingenommen hat, sei es, weil ein nicht Vampir sich als Blutquelle zur Verfügung stellt und ihn nur von sich trinken lässt, oder aber weil der Callula der ihn gewandelt hat, ihn die 6 Jahre durch begleitet und darauf achtet ihn nur von einem Wesen trinken zu lassen. Callula die auf sich alleine Gestellt sind, haben diese Möglichkeit nicht. Sie sind zu unwissend, und selbst wenn sie voll aufgeklärt sind, ist der Hunger stärker, als zum Beispiel der Wunsch sich Elbische Fähigkeiten anzueignen. Frisch gewandelte Vampire trinken ungeachtet ihres Wissens oft einfach von dem, was ihnen gerade über den Weg läuft.

Das passiert nicht nur in den ersten 6 Jahren. Variierend auf de Charakter des neuen Vampirs, kann es sein, dass er 10 oder gar 20 Jahre lang immer wieder mal Blut eines anderen Wesens trinkt, das sein Körper abstosst. Das ist vor allem bei Vampiren der Fall, deren Körper sich auf Orks spezifiziert hat, da es sehr lange dauert, bis sie ihr neues Sein zu schätzen wissen.


Blut eines Anderen Vampires und Diablerie

Auch unter Gwîndôrs Vampiren ist Diablerie nichts seltenes, jedoch genau so gefährlich für den der trinkt, wie für den, von dem getrunken wird. Da die Seuche im Körper eines jeden Vampires im Alter voranschreitet kann die Diablerie eines Callula 2. Grades für einen Ahna bereits den Tod bedeuten. Der Körper des jüngeren Vampires kann gewisse Fähigkeiten durch die Diablerie erhalten, kann jedoch genau so sein zerfressenes Herz und die voran geschrittene Emotionslosigkeit übernehmen, was für den jungen Körper des Vampires in den meisten Fällen zu viel des Guten ist, und die Seuche dazu anspornt, den Körper so schnell wie möglich zu zersetzen.

Diablerie ist jedoch nicht nur altersbedingt ein Risiko bei den Vampiren Gwîndôrs. Da sie sich spezifisch ernähren, kann schon alleine das Trinken von einem Anderen Vampir je nach Menge unangenehm enden. Zumindest sind wenige bzw. gar keine Fälle bekannt, in denen Vampire das Gefühl vollkommener Abstsoßung des Blutes und Stundenlangem Brechen genießen.

Im schlimmsten Falle kann es da passieren, dass der Körper sich so auslaugt, dass er dem Status des Bluthungers nahe kommt, und wenn er alleine nicht mehr dazu in der Lage ist zu jagen und niemanden hat, der ihm hilft, diesen sogar erreicht.

Die geringste Sterberate haben aber witziger weise die Vampire, die sich von Orks ernähren. Da sie in der Regel immer bei ihren Kindern bleiben, bis sie die Wandlung durchgestanden haben, und diese sogar noch durch die ersten 6 Jahre ihres neuen Lebens begleiten, auch wenn sie sich ganz anders entwickeln sollten, und weil sie sich immer gruppieren und somit immer irgendwer in der Nähe ist sind sie solchen Situationen eher selten ausgeliefert. Sie sind zwar Krieger, aber selbst auf dem Schlachtfeld sterben von ihnen innerhalb von zwei Jahren nur halb so viele, wie jährlich andere Vampire während ihrer Wandlung, wegen dem Trinken oder Diablerieren von anderen Vampiren.


Wenn Kainit auf Callula trifft

Weder für einen Kainit noch einen Callula hat das Diablerieren des jeweils anderen Vorteile. Während ein Callula das ganze Blut eines Kainits wieder bricht und sich bis zum Bluthunger und darüber hinaus ausgibt und die Seuche in sich somit anspornt bis sie den Körper auflöst, kann der Kainit der Seuche eines Callulas genau so wenig standhalten. Auf beiden Seiten erfolgt der Tod. Das Bluttrinken alleine hat für den Kainit weniger Folgen wie für den Callula, schmeckt aber vermutlich auch nicht. Da ein Callula zudem das Blut eines Kainiten nicht verträgt, ist ein Blutsband ausgeschlossen.


Geborene Vampire

Die einzigen Vampire die in Gwîndor dazu in der Lage sind, Kinder zu zeugen oder zu gebären, sind die, die sich von normalen Menschen ernähren. Hierbei spielt es einen grosse Rolle, wer der Vampir ist; Vater, Mutter oder Beide.

  • Callula als Vater

- Wenn ein Callulasohn ein Kind mit einer normal sterblichen zeugt, befindet sich das Kind bei seiner Geburt im Endstadium der Seuche noch vor dem Tod. Wenn somit nichts unternommen wird, kann dieses Kind normal altern und irgendwann im Alter sterben. Der Körper ist zwar von der Seuche befallen und arbeitet langsam vor sich her, doch das Kind würde eher an einem altersbedingten Tod sterben, als an der Seuche selbst. Ist das Kind ein Mensch oder Elben, kann es direkt gewandelt werden, ohne den Jahrelangen Prozess der Seuche zu durchleben, da es sich seit seiner Geburt her bereits im Endstadium der Seuche befindet. ---> Die Schwangerschaft der sterblichen Frau dauert 9 bis 14 Monate.

  • Callula als Mutter

- Wenn eine Callulastochter ein Kind von einem sterblichen Wesen empfängt, bringt sie dieses ohne Lunge, jedoch lebend zur Welt. In den Jahren in denen sich die Vampire und die Seuche gewandelt haben, ist ein solches Kind durchaus in der Lage zu überleben und ein beinahe normales Leben zu führen. Die Seuche die die Lunge jedoch schon als Embryo zersetzt, haust in seinem Körper und verätzt über den Zeitraum von 40 Jahren hinweg überlebenswichtige Organe, wodurch ein solches Kind spätestens im Alter von 45 Jahren stirbt. Eine Wandlung ist bei solchen Kindern nicht möglich. Sie würden der Seuche bei Einnahme von Vampirblut nur noch schneller erliegen. ---> Die Schwangerschaft der Callula beträgt 15 bis 20 Monate.

  • Callula als Mutter und Vater

- Ein Kind, dessen Eltern beides Callula sind, kommt als Totgeburt zur Welt. Es 'lebt' zwar, so wie andere Vampire leben, aber es ist nicht dazu in der Lage zu altern. Vampire vermeiden es in der Regel, solche Kinder in die Welt zu setzen, ausser für experimentelle Zwecke anderer.

---> Ehe: Es kommt selten vor, aber dennoch passiert es teils, dass Callula ein solches Kind zeugen/zur Welt bringen, und es dann verspeisen. Obwohl ihr Körper das Blut und Gewebe von dem Säugling abstosst, erleiden sie zusammen diese Qualen und erachten dieses 'Band' als eine Art Ehe. Sie 'verheiraten' sich, indem sie sich das einverleiben, was sie zusammen gezeugt hatten.

---> Die Schwangerschaft der Callulastochter variiert zwischen 20 und 25 Monaten.

  • Würfelglück:

- Und die Würfel rollen. Wenn der Vater ein Callula ist, muss zuerst ausgewürfelt werden ob überhaupt ein Kind zustande kommt. (1-4 = Nein, 5-6 = Ja) - In allen drei Fällen wird gewürfelt, wie lange eine Schwangerschaft anhält: ---> Callula als Vater: 1 = 9, 2 = 10, 3 = 11, 4 = 12, 5 = 13, 6 = 14 Monate ---> Callula als Mutter: 1 = 15, 2 = 16, 3 = 17, 4 = 18, 5 = 19, 6 = 20 Monate ---> Callula als Vater und Mutter: 1 = 20, 2 = 21, 3 = 22, 4 = 23, 5 = 24, 6 = 25 Monate

Bis auf das Kind bei dem beide Elternteile Callula sind, besteht bei den beiden anderen Varianten die Gefahr, dass das Kind im Mutterleib bei einer zulangen Schwangerschaft stirbt. Ein Kind ist gefährdet sobald ihr eine 4, 5 oder 6 würfelt.

Wenn ihr in der doliansichen Zeitrechnung dann bei dem Monat den ihr mit der 4 (IC 12 oder 18 Monate) erwürfelt habt angekommen seid, müsst ihr würfeln ob das Kind überlebt oder nicht (1 = Ja, 2 = Nein). Das selbe wiederholt sich dann noch zwei Mal (bei IC 13 oder 19 Monate, und 14 oder 20 Moante), wenn das Kind überlebt. Das Würfeln ist obligatorisch. (Am besten ihr Würfelt im Beisein eines Zeugen.)


Spezifizierung und Fähigkeiten

(Diese Liste beinhaltet vorerst nur die in Gwîndôr bereits existierenden Völker. Sobald ihr ein neues Volk komplett erfunden habt, werde ich auf euch zurück kommen, um diese Liste zu erweitern.)

Wie bereits erwähnt, macht die Ernährung der Gwîndôrianischen Vampire ihr Verhalten und ihre Fähigkeiten aus. Natürlich können sie auch andere Fähigkeiten erlernen, aber da sie ihnen nicht 'mit dem Blut gegeben' sind, kann es Jahre dauern. Gewisse Fähigkeiten sind auch zur Gänze nicht erlernbar. So wird ein Vampir, der nicht auf Magierblut spezifiziert ist, niemals in der Lage sein, Magie erlernen und anwenden zu können.

Menschen:

Vampire die sich von Menschen ernähren, sind genau so unterschiedlich wie die Menschen selbst. Sie folgen keinem wirklich erkennbaren Muster, sind aber im Vergleich zu anderen Vampiren auch viel Gefühlsvoller, Temperamentvoller... Ja schlicht und einfach Menschlicher.

  • Magier: Ein Vampir, der sich von dem Blut eines Magiers ernährt, ist dazu in der Lage Magie zu wirken. Jedoch spezifiziert sich auch hier wieder der Körper des Vampires. So kann ein Vampir nicht allgemein von Magiern trinken, sondern nur von Lichtmagiern, Schwarzmagiern, Chaosmagiern (etc.), und deren Magie übernehmen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Magier von denen sich der Vampir ernährt ihre Magie selbst schon entdeckt haben oder nicht. Vampire die sich von Magiern ernähren, können zwar nur deren Magie übernehmen und anwenden, sind jedoch mit Jahrelanger Übung auch dazu in der Lage, andere Magie zu erlernen. Vampire die sich von Magiern ernähren, vor ihrer zeit als Untoter jedoch nicht Magiebegabt waren, neigen oft zu Grössenwahnsinn.
  • Nicht-Magier: Die Vampire die sich von normalen, nicht Magiebegabten Menschen ernähren, haben es in der Regel am einfachsten. Ihr Körper scheint normale Menschen nicht weiter zu kategorisieren, womit es keine Rolle spielt ob sie groß sind oder klein, dunkelhäutig oder bleich, grüne, braune, blaue Augen haben etc. Jedoch können sie dafür auch nicht viele Eigenschaften übernehmen. Bis auf das, dass sie stärker sind als normale Menschen, und ihnen Handwerkliches viel leichter fällt als anderen Vampiren, sind sie Fähigkeitenbedingt sehr eingeschränkt. Sie sind dafür vermutlich die einzigen Vampire Gwîndôrs, die die 'Fähigkeit' erhalten, überlebensfähigen Nachwuchs gebären/zeugen zu können.

Zwerge:

Vampire die sich von Zwergen ernähren sind sehr robust und kräftig, wenn auch nicht zwangsläufig klein. Sie spiegeln viele Charaktereigenschaften der Zwerge wieder. So sind sie nicht unbedingt höflich, legen nicht allzu viel Wert auf äusseres und sind immun gegen Alkohol.

  • Zwerge die selten den Berg verlassen: Vampire die sich von Zwergen ernähren die kaum ans Tageslicht treten ist die 'Nachtsicht' gegeben wodurch sie im Dunkeln schärfere Sinneswahrnehmung aufweisen, als andere Vampire. Ebenso liegt ihnen die Schmiedekunst, von welcher Vampire in der Regel jedoch kaum Gebrauch machen. Vampire die sich von diesen Zwergen ernähren, können sich im Dunkeln ihrer Umgebung perfekt anpassen.
  • 'Oberflächen' Zwerge: Vampire die sich von Zwergen ernähren die hauptsächlich an der Oberfläche (nicht im Berg) leben, wären sicher gute Architekten, setzen diese Fähigkeit jedoch lieber für nicht Materielle Pläne ein, als dafür ein Haus zu bauen. Auch sie haben schärfere Sinneswahrnehmungen, jedoch geht auch ihnen irgendwann das Licht im Dunkeln aus, was bei Vampiren, die sich von Zwergen die nur im Berg wohnen nie passiert. Den Vampiren die sich von Oberflächen Zwergen ernähren fehlt zudem die oben genannte Gabe, sich in der Dunkelheit der Umgebung anpassen zu können.

Mevaren:

Vampire die sich von Elben ernähren sind in der Regel flink, leise und sehr zielsicher auf Distanz, was sie zu hervorragenden (offiziellen) Assassinen macht. Sie machen zwar den hübschen Eindruck bei einem Windhauch weggeweht zu werden, doch das zierliche Äussere was typisch ist für Elben täuscht in der Regel. Sie sind oft ziemlich hochnäsig und arrogant, können es jedoch hinter einer perfekten sozialtauglichen Maske verstecken.

  • Waldelben: Vampire die sich von Elben ernähren die hauptsächlich in Wäldern wohnen haben einen Ausgezeichneten Orientierungssinn und sind mit etwas Übung dazu in der Lage Spuren lesen zu können. Sie können sich mit ihrer Kleidung und ihrem Verhalten Perfekt der Natur anpassen um Opfer aufzulauern.
  • Stadt/Landelben: Vampire die sich von Elben ernähren die sich ausserhalb der Wälder aufhalten legen oft sehr viel Wert auf ihr Äusseres und ihr Erscheinungsbild. Neben den Fähigkeiten sich flink und leise zu bewegen sind sie in der Diplomatie top. Sie fungieren häufig als Kontaktpersonen zwischen Auftragsgebern. Den Sinn darin sich ihrer Umgebung anzupassen sehen sie häufig nicht, im Gegensatz zu ihren Wäldlichen Artgenossen.
  • Wanderelben: Vampire die sich von Wanderelben ernähren, heben sich von dem Assassinen Image ab. Sie legen keinen Wert darauf sich damit zu befassen obwohl sie genau so geeignet wären und reisen lieber um die Welt. Im Gegensatz zu anderen Vampiren erlaubt ihr Körper ihnen bedingt normale Nahrung zu sich zu nehmen, zudem können sie je nach Alter mehrere Stunden in der Sonne gehen, ohne eine Reaktion auf die innere Seuche zu erhalten.

Orks:

Vampire die das schwere Los gezogen haben, sich von Orks zu ernähren, verändern sich leider auch äußerlich zu eher unschönen Gestalten. Wo andere Vampire eher Einzelgänger sind, scharen sich Vampire die sich von Orks ernähren jedoch eher zu kleineren Grüppchen zusammen, meist erwählen sie ein Oberhaupt ihrer Gruppe. Sie sind hervorragende Krieger und haben eine Schwarze erdige Substanz entwickelt, die es ihnen ermöglicht 4 bis 8 Stunden (je nach Alter des Vampires) in die pralle Sonne zu gehen. Obwohl sie es vermutlich teuer verkaufen könnten, würden andere Vampire schnell feststellen, dass ihre Haut unter der Substanz anfangen würde zu zerfallen, was bei den Vampiren die sich von Orks ernähren so oder so schon der Fall ist.

Gnome:

Der Körper eines Vampirs sucht sich aus Prinzip nie das Blut eines Gnoms aus. Doch Irgendwann einmal kam es zu dem Fall, dass ein Vampir glaubte, ein Experiment starten zu müssen, und fütterte sein Kind nach der Wandlung nur noch mit dem Blut von Gnomen. Das Experiment glückte. Vampire die sich von Gnomen ernähren sind sehr Familien gebunden und leben so ziemlich alle zusammen auf einem Haufen, wenn nicht gerade einer unterwegs ist um die Welt zu Entdecken und alles Mögliche zu lernen, was sich ihm anbietet. Ältere (200+) Vampire sind oft als Lehrer und Professoren Tätig, und haben eine eigenen Hierarchie in ihrer Familie aufgestellt.

In der Familie sind alle irgendwie miteinander ‘verwandt‘, da sie ihre Kinder von Anfang an mit Gnom-Blut zu sich angehörig machen, da sich der Körper selbständig nie darauf fixieren würde. Sie haben eine Vorliebe für explosives, ob es nun Klatsch und Tratsch ist oder materiell. Sie können nervend werden, wenn sie etwas wollen, was man ihnen nicht geben will, und sind gut darin, sich in so einem Fall bösartige Streiche zu überlegen. Gnom-Vampire sind vor allem nach ihrem 200. Lebensjahr wegen ihrem umfangreichen Wissen überall gerne gesehen, sowohl bei Menschen als auch bei anderen Wesen, sogar bei anderen Vampiren. Obwohl sie Callula missachten, haben sie schon alleine wegen ihrem Wissen einen hohen Status.

  • Hierarchie

Der erste Gnom-Vampir wird Schöpfer genannt, lebt jedoch nicht mehr oder ist verschollen. Seine direkten Nachfahren nennen sich Behüter. Deren Kinder nennen sich Architekten. Danach folgen Kinder die entweder Magister oder Scholaren genannt werden.

    • 1. Von ihrer Wandlung an, bis zum 200 Lebensjahr gelten sie als Scholare. Danach als Magister.
    • 2. Diese Vampire sind die einzigen, die die Einstufung anderer Vampire missachten und nur ihre eigene nutzen. Zudem ehren sie den Schöpfer, nicht Callula, und wollen auch nicht als Callula bezeichnet werden.

Goblins:

Der Körper der Vampire sucht sich nur sehr selten das Blut der Goblins aus. Sollte dies in einem seltenen Fall doch passieren, suchen diese Vampire oft die Nähe von solchen, die sich von Orks ernähren. Sie ordnen sich automatisch unter und suchen sich oft einen Meister unter den Ork-Vampiren, nicht selten suchen sie sich sogar einen aus, dem schon mehrere unterstehen. Sie sind flink und können üble Plagegeister sein. Auch ihnen fällt oft die Haut aus dem Gesicht, doch sie sind bei weitem nicht so verunstaltet wie Vampire, die sich von Orks ernähren. Ihr Körper passt sich über die Jahre hinweg was die Haltung anbelangt dem eines Goblins an. Sie lernen anders als Ork-Vampire, die ihr Aussehen irgendwann zu schätzen wissen, sich im Verborgenen zu halten, und sich zu verstecken. Das macht sie zu geeigneten Spionen.

Zentauren:

Vampiren die sich von Zentauren ernähren, ist der Gestaltwandel zu einem Pferd gegeben. Da der Körper aber von der Seuche befallen ist, sieht ihre Pferdengestalt eher aus wie ein abgemagertes Geisterpferd. Trotzdem können sie in dieser Form sehr schnell unterwegs sein. In ihrer humanen Form sind sie dafür eher träge und scheuen sich vor Arbeit. Sie legen Wert darauf ohne viel dafür tun zu müssen ein gutes Leben führen zu können. Daher ist ihnen vor allem das Logische Denken und viel Körperkraft gegeben. Sie sind zudem hervorragende Schützen, und ihr Drang Abendteuer ohne Verpflichtungen zu erleben, leitet sie immer wieder in eine Zusammenarbeit mit den Vampiren die sich von Elben ernähren und hauptsächlich Auftragsmorden nachgehen.

Trolle:

Vampire die sich von Trollen ernähren fangen in den letzten 2 Jahren in denen sich ihr Körper auf ein Blut festlegt wieder an zu wachsen. Sie können bis zu 2 Meter 20 groß werden, in der Regel ist bei 2 Meter jedoch Schluss. Sie sind sehr stark, stärker als andere Vampire, sind dafür nahezu blind. Was dafür ihre Stärke noch überragt, ist ihre Nase. Sie legen absolut keinen Wert auf ihr Äußeres und machen oft den Eindruck eines verkommenen Obdachlosen. Zudem sind sie sehr manipulativ bis sie ein gewisses Alter (400+) erreicht haben. Erst ab diesem Alter fangen sie an, ihr Äußeres etwas anzupassen, auf ihre Kleidung und Aufmachung zu achten. Sie sind gute Kämpfer, die auf ihre bloßen Fäuste vertrauen. Zudem werden sie älter als andere Vampire, da ihr Blut die Seuche nicht nur zeitweilig quasi stoppt, sondern auch gegen sie ankämpft. Sie sind somit schwerer Verwundbar, und ihre Wunden heilen um einiges schneller. Zudem fixieren sich nur Männliche Wesen nach der Wandlung auf Trollblut. Diese Trolle trifft man nur vereinzelt an, oder in Begleitung solcher, die ihr eingeschränktes, junges Wesen und ihre Stärke für sich beanspruchen.


Bluthandel

Mit den Callula kam eine gänzlich neue Art des Handels auf, eine Art, die weniger legal ist – Der Bluthandel. Den Bluthandel in Gwîndôr könnte man mit dem bei Muggeln bekannten Drogenhandel vergleichen, jedoch nur fast. Da inzwischen längst bekannt ist, dass Callula sich nur von einer Art Blut ernähren können, jedoch an kein Gebiet gebunden sind und auf der ganzen Welt anzutreffen sind, ist der Bluthandel für sie inzwischen schon überlebenswichtig. In jeder Grösseren Stadt gibt es Stützpunkte und vermummte Händler, die mit den wertvollen Flüssigkeiten handeln. Eine kleine Ampulle Blut kann bereits – in unserer Währung - mehrere Hundert bis an die Tausend Draken kosten, ganz darauf variierend, wie selten oder schwer das Blut zu beschaffen ist.

Dieser Handel würde vermutlich Keinen stören, würden nicht unzählige Wesen ihr Leben lassen müssen. Man könnte meinen diverse Anlaufstellen zur Blutspende würden reichen, doch die Gier nach Geld überwiegt weitgehend. Die betroffenen Wesen werden oft bis zu ihrem Tod ausgesaugt, ja sogar aufgeschnitten, um jeden noch so kleinen Tropfen Blut aus jedem noch so kleinen Organ zu quetschen. Viele Magier und Alchemisten versuchen auch, Blut herzustellen. Viele unschuldige Wesen verlieren somit bei diversen Experimenten, die bislang alle erfolglos blieben, ihr Leben. Blut ist Teuer, die Freiheit dieser Wesen scheint hingegen nichts wert zu sein. Oft ist Folter nicht selten, vor allem dann nicht, wenn man ein Wesen erwischt, das man nur selten zu Gesicht bekommt, um ihnen den Ort ihres Volkes oder Familie zu entlocken.

Es gibt gewisse Callula, hauptsächlich die die sich von Menschen ernähren, die oft gegen den Bluthandel vorgehen, bislang jedoch Erfolglos. Der Bluthandel basiert auf einem Netz von (Sklaven)Händlern, Informanten, Alchemisten und Ärzten/Heiler, das sich über den ganzen Globus erstreckt., das unmöglich zu zerschlagen ist. Natürlich führt ein so lukratives Geschäft auch zu Fälschungen auf dem Markt. Die Fälschungen sind, wenn gut gemacht, weder von der Konstanz, noch der Farbe oder dem Geruch von echtem Blut zu unterscheiden und können für Callula fatale Auswirkungen haben.

Nun, wie funktioniert der Bluthandel? Alchemisten und Heiler haben zu Anfang eine Substanz entwickelt, mit der Blut flüssig und frisch gehalten werden kann, wenn es in einem Luftdichten Behälter konserviert wird. Dies kam zu Anfang auf legalem Wege zustande, da man den Callula eine Möglichkeit bieten wollte Blut zu trinken, ohne zu verletzen oder gar zu töten. Damals gab es bei erfahrenen Heiler noch Anlaufstellen, wo diverse Wesen ihr Blut spenden konnten, so wie auch Kundige, die die Orte auf dieser Welt absuchten, und diese Wesen gegen ein bisschen Geld, Nahrung oder andere nützliche Dinge um ihr Blut baten. Leider schlug dieser durchaus faire und legale Handel bald um, als man den Wert entdeckte, den das zu verkaufende Blut hatte.


Fragen und Antworten

F: Müssen Vampire die Blutquelle komplett aussaugen wenn sie sich ernähren? A: Nein. Sie nehmen immer nur die Menge an Blut zu sich, die sie gerade brauchen.

F: Können die Vampire auch durch ihren Biss wandeln? A: Nein, nur ihr Blut gibt die Seuche weiter. Ein Biss ist daher nicht ansteckend.

F: Dürfen wir diese Vampire playen? A: Natürlich, dafür sind sie immerhin da.

F: Gibt es Körperliche Veränderungen nach der Wandlung? A: Nur bei denen, bei denen es oben auch erwähnt ist. Die anderen Vampire behalten ihr Aussehen in der Regel bei.

F: Können sterbliche Kinder gewandelt werden? A: In der Regel nicht. Ein Kind würde den Prozess der Seuche kaum überleben, und wenn doch, auf ewig äußerlich ein vampirisches Kind bleiben.

F: Wie alt muss ein Sterblicher sein um den Prozess überleben zu können. A: Das Alter ist in der Regel egal. Auch en Mensch im besten Alter kann während dem Prozess noch sterben. Das optimale Alter liegt jedoch zwischen 18 und 50.

F: Welche Völker können gewandelt werden? A: Bis jetzt nur Menschen und Elben. Das wird jedoch vermutlich erweitert, sobald andere Menschenähnliche Völker vorliegen.

F: Können sich diese Vampire regenerieren? Also heilen Verletzungen? A: Bei Verletzungen heilen sich die Wunden, wenn sie a. genug Blut getrunken haben oder b. das danach nachholen.

F: Wie können sie Wunden heilen, wenn sie das Blut ja nur einnehmen um die Seuche zeitweilig zu stoppen? A: Wunden können geheilt werden, wenn sie von dem ihnen zugeordneten Wesen mehr Blut trinken, als die Seuche in dem Moment beansprucht. So kann sich für die Zeit oberflächliches Gewebe regenerieren.

F: Wenn das Blut aufgebraucht ist, platzen die Wunden dann wieder auf? A: Nein, das Gewebe stirbt nach der Regeneration langsam wieder ab und passt sich dem Rest des Körpers wieder an.

F: Lebt Callula, also die Mutter aller Vampire noch? A: Wer weiß, wer weiß. Jüngere Vampire, die ihre Geschichte erlernen, glauben oft gerne daran, während ältere Vampire, vor allem solche 2. Grades, sich selbst gerne als höchste Vampire sehen. Trotz allem verehren sie das Erbe Callulas.

F: Was ist das Erbe Callulas? A: Der Vampirismus.

F: Da steht, sie verehren den Tod als eine Art Gott, zugleich nennen sie aber Callula den Tod. Was hat es damit auf sich? A: Die Geschichte ging in den Jahren etwas verloren. Callula lernte ihre Kinder damals den Tod zu ehren, während die Vampire heutzutage Callula selbst mit dem Tod gleich setzen.

F: Können Vampire am Alter sterben? A: Ja. Die Seuche arbeitet und arbeitet, ein Vampir ist somit nicht unsterblich. Ab einem gewissen Alter neigt sich also auch sein untotes Leben einem Ende.

F: Wann stirbt ein Vampir altersbedingt? A: Das kann ich so genau noch nicht sagen, da die gwîndôrianische Zeitrechnung noch fehlt. Aber es sind geschätzte 1200 Jahre, falls ein Vampir überhaupt so alt wird und nicht vorher einem anderen Tod erliegt.

F: Wenn die Seuche voranschreitet und den Körper innerlich verätzt, kann es dann passieren, dass einem sehr alten Vampir zum Beispiel ein Arm abfällt? A: Ja, das kann in Hohen Alter (1000 - 1200 Jahre) durchaus vorkommen.

F: Kann der Vampir diesen Arm wieder anwachsen lassen oder so? A: Ja, mit der Einnahme von sehr viel Blut. Wenn ein Vampir dieses Stadium erreicht, bereitet er sich in der Regel jedoch eher auf sein Ende vor, als zu versuchen, den Körper zusammen zu halten.

F: Wie steht es um ihre Beherrschung, wenn sie Blut sehen? A: Junge Vampire verfallen sehr oft dem Reiz, Blut zu trinken, auch wenn es ihrem Körper nicht zuspricht. Wobei ältere Vampire gelernt haben, damit umzugehen. Sie können somit einfacher widerstehen, vorausgesetzt sie sind nicht schon auf dem Weg in Richtung Bluthunger.

F: Diese Vampire sind alle Blutbedingt sehr verschieden, was macht sie allgemein als Vampire aus? A: Sie sind in der regel beherrschter und erscheinen oft desinteressierter als lebende Wesen. Sie sind allesamt stärker und schneller als die lebenden.

F: Wie steht es um den vampirischen Charm? Also um hypnotische Fähigkeiten? A: Vampire wirken in der Regel (davon ausgenommen sind z.B. solche, die sich von Orks ernähren) sehr anziehend und interessant auf ihr lebendes Umfeld. Mit dem Alter entwickelt sich zudem die Fähigkeit ihren Opfern die letzten Minuten aus dem Gedächtnis löschen zu können.

F: Können sie die Wunde ihrer Bisse bei ihren Opfern heilen? A: Ja, vorausgesetzt, sie wollen es.

F: Schließen sich Vampire in Gruppen zusammen? Sowas wie die Clans bei VtM? A: Nein, es ist zumindest nichts, was nötig wäre. Es kommt jedoch häufig vor, dass sie sich aus diversen Gründen zu einer 'Familie' zusammen schließen, wobei immer die Differenzen zwischen den Vampiren beachtet werden müssen, die sich durch ihr spezifisches Bluttrinken ergeben.

F: Haben sie irgendeinen Ehrenkodex? A: Sowas wie ein Ehrenkodex ergibt sich erst im Alter, wenn sie Personen gefunden haben, denen sie Vertrauen und die sie zugehörig zählen (oft andere Vampire, es kommt jedoch auch vor, dass es sterbliche sind). Dieser Kodex ist für jeden Vampir individuell, in der Regel beschützen sie jedoch was ihnen wichtig ist.

F: Kann ein Vampir der sich von Orks ernährt einen Elben wandeln? A: Ja, problemlos. Es ist eben nur nicht garantiert, dass der Elb nach seiner Wandlung ebenfalls dem Orkblut verfällt.

F: Können die Vampire normale Nahrung und Getränke zu sich nehmen? A: Im ersten Jahr ja. Im zweiten Jahr nur noch bedingt (Brechreiz), danach gar nicht mehr, bzw. übergeben sie sich bei der Einnahme. Es gibt bis jetzt jedoch eine Ausnahme. ---> Siehe Wanderelben.