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Mellejyren


bedingt playbar
Autor Akisha (Mitarbeit nicht erwünscht)
Wesenheit: natürlich
Spezies: tierisch, menschlich
Übergeordnete Rasse: Gestaltwandler
Herkunft: Gwîndôr

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Entstehung:

Vor mehr als 10 Millionen Jahren gab es zwei Wölfe, die sich von den anderen Wölfen erheblich unterschieden, nicht nur dass das Weibchen schwarz und das Männchen weiß, während der Rest grau bis braun war, ihre Größe als auch ihre Denkweisen und Handlungsbereitschaft unterschied sich erheblich von den anderen Wölfen. Sie sahen, dass es auch außerwölfische Beziehungen geben konnte, sowohl freundschaftlich als auch liebesbedingt. Sie wurden ausgelacht und verspottet, das Weibchen sogar gebissen, wenn es wieder mit dem Thema anfing. Ihre Namen waren Valerius und Azura. Geschwister im Geiste, auch wenn sie keine waren, so hielten sie dennoch zusammen. Doch ihre Gesetze ließen nicht zu, dass sie sich trafen oder halfen und so musste Valerius immer wieder mit ansehen, wie Azura gebissen wurde.
Jede Nacht trafen sie sich heimlich im Wald, an einem ganz bestimmten Ort, den es noch immer geben soll. Dort, so heißt es in einem Tagebuch, sollen beide einen menschlichen Körper erhalten haben, was es ihnen ermöglichte, sich noch heimlicher zu treffen, denn kein Wolf erkannte sie. Allerdings blieb dies nicht unbemerkt und so folgte ein Wolf den Beiden einst des Nachts und bekam ihre Verwandlung mit. Sofort rannte dieser zurück und berichtete alles.
Am nächsten Tag wurden beide festgenommen. Sie verstießen gegen die Gesetze und waren andersartig. Noch bevor die Sonne aufging wurden sie an die sogenannten Sonnensteine gebunden. (Sonnensteine sind schwarze Steine mit silbernen Musterungen darauf, die für den Gott Zerkles stehen. Der Gott von Leben und Tod.) Das war eine grausame Art zu sterben, sobald die Sonne, die Steine erhitzten , erlitt der daran Angebundene Verbrennungsverletzungen,die stetig stärker wurden bis er verbrannte. Als sie nun da standen, dem Tod entgegenblickend, da man von dem besagten Hügel auch eine wunderbare Aussicht auf die Sonne hatte, verkündete Valerius seine Liebe zu Azura, er wollte nicht im Wissen sterben, es ihr nie gesagt zu haben und auch Azura fühlte so, weswegen sie beide sich den Schwur der Gefährten gaben, was die Anderen nur belustigte.
Doch als die Sonne schon halb am Himmel stand, verdunkelte sich der Himmel, tiefschwarze Wolken bauten sich unnatürlich schnell auf und ließen kein Sonnenlicht hindurch, gleichzeitig tobte ein starker Wind, einem Sturm gleich. Sie mussten die Augen schließen damit ihnen kein Sand ins Auge kam. Dann plötzlich war alles still und als sie die Augen öffneten, sahen sie einen Wolf, einen riesigen Wolf, ein mindestens 3 Meter großer Wolf, sein Fell war schwarz-rot, durch sein Gesicht zog sich eine Narbe, wie ein Blitz, aus seiner Nase blies er Feuer. Seine goldgelben Augen musterten die Wölfe, er stand mit den Rücken zu den Sonnensteinen. Ehrfürchtig schritten die Wölfe zurück, es war Zerkles persönlich, so erzählt man sich, seine Stimme war gewaltig als er sprach: "Wer wagt es anstatt meiner über Tod und Leben zu richten?" Leider ist das, was danach geschah lückenhaft. Man spricht von einem alles verzerrendem Feuer, was einige Wölfe in den Tod riss, während die Restlichen fllohen, aber bekannt ist, dass Zerkles die Beiden rettete und ans Herz legte fort zu gehen, bis zu einem Ort, der sie beide ins Staunen versetzte und dort neu anzufangen, fern ab von der alten Heimat und so zogen sie los. Sie fanden in Gwîndôr eine neue Heimat und gebaren Welpen, die heutigen Mellejyren.

Aussehen:

Mellejyren haben ein wölfisches Aussehen, auch wenn ihre Ausmaße, die eines normalen Wolfes weit überschreiten. So besitzen die Weibchen (Mellejyre) eine Schulterhöhe zwischen 1,80 und 2,00 Meter, während die Männchen (Mellejyr) zwischen 2,00- 2,20 Meter angesiedelt sind. Der schwerste, bekannte Mellejyr wog 2155 kg.

Die Fellfarbe greift, wie bei Wölfen, von schwarz über zu beige, aber auch weißes Fell ist keine Seltenheit. Nach der Volljährigkeit kann sich dieses allerdings noch einmal verändern. Außergewöhnlich am Fell ist die Empfindlichkeit gegenüber Berührungen, so wirkt es lebendig und scheint sich um die Hand oder den Gegenstand zu legen. Unter dem dichten Fell zeichnet sich eine starke Muskulatur ab, die einige Waffenhiebe aushalten kann, selbst Pfeile durchdringen diese nicht sofort.

Verhalten:

In ihrem Rudel sind Mellejyren friedfertig, es sei denn es geht zur Jagd. Sobald sich eine Bedrohung ankündigt, ist Schluss mit dem Frieden. Mellejyren verteidigen ihr Rudel sowie ihren Bau aufs Äußerste.
Dadurch, dass sie des Öfteren durch ihre Größe und ihr wölfisches Aussehen andere in Angst und Schrecken versetzten, bleiben sie meist unter sich. Die wenigen, die sich dennoch nach draußen zu anderen Rassen und Völkern trauen, begegnen diesen in ihrer Menschenform.
Dennoch sind sie Wissen nicht abgeneigt, schon gar nicht Wissen über das menschliche Verhalten und deren Sitten, so können sie ihrer Form mehr Überzeugungskraft verleihen.

Fähigkeiten:

Mellejyren besitzen die Fähigkeit der Gestaltswandlung, allerdings nicht wie Gestaltwandler in ein oder mehreren Tieren sondern in einen Menschen. Nach ihrer Volljährigkeit erhalten sie ein bis zwei Kinesen. Darunter fallen:

-Pyrokinese
-Hydrokinese
-Aerokinese
-Geokinese
-Chlorokinese
-Magmakinese
-Cryokinese
-Elektrokinese

Kinesen:

Die Kinesen sind wie Chi, welches in den Mellejyren steckt und sie dazu befähigt, sich mit ihrem Element einerseits von Quellen aus der Umgebung, andererseits aus ihrem Inneren heraus zu verbinden. Dies wirkt sich ebenfalls auf die Immunität aus und macht anfällig gegenüber den gegensätzlichen Elementen. Das Element stärkt und unterstützt den Mellejyr, er fühlt sich in der Nähe des Elementes stärker und sicherer und heilt bei Berührung des Elements schneller. (Bei der Aerokinese muss zudem meditativ Zugang zu dem Element gesucht werden) Noch ist unbekannt, wie die Verteilung der Kinesen auf die Mellejyren vonstattengeht, sicher ist aber, dass es nichts mit den Eltern oder den Großeltern zu tun hat.

Sobald die Volljährigkeit erreicht ist, kann sich eine Kinese bemerkbar machen. Betroffene verspüren einen enormen Druck in sich, beinahe so als lade sich etwas in ihrem Inneren auf, was bald ein Ventil sucht. Dies passiert nur in der Gegenwart des Element, welche die Kinese beinhält. So kann es sein, dass Mellejyren nicht direkt am Tag der Volljährigkeit eine erhalten. Die mögliche zweite Kinese kristallisiert sich erst im Verlauf mehrerer Jahre heraus, dabei wird die maximale Anzahl von zwei niemals überschritten. .

Stärken:

Durch ihre starke Muskulatur sind sie widerstandsfähiger als manch andere Wesen. Ebenso können sie dank der langen und gut entwickelten Beine beachtliche Strecken zurück legen. Selbst größere Hindernisse können ohne Probleme übersprungen werden. Wenn sie ihre Kinese/Kinesen entwickelt haben, erhalten sie eine natürliche Immunität des Element, gleichermaßen besitzen sie eine Immunität gegen Krankheiten. Ihr großes und kräftiges Gebiss verspricht einen kräftigen Biss.

Schwächen:

Mellejyren sind anfällig gegenüber Gift, da es ihre Muskulatur schwächt, ebenso wie gegenüber dem gegensätzlichen Element ihrer Kinese. Junge Mellejyren haben keine so starke Muskulatur wie die Erwachsenen und sind daher leicht mit Waffen zu verletzen. Die Überheblichkeit in kämpferischen Angelegenheiten wird einigen zum Verhängnis und lädt Viele dazu ein, zu Übertreiben und sich zu Übernehmen.

Jagd:

Wie auch Wölfe jagen Mellejyren in einer Gruppe, die aus mindestens 15 Wölfen besteht:

4 Decker, die die in die Enge getriebene Beute dort auch halten.
4 Treiber, die die ausgesuchte Beute zur Erschöpfung jagen.
5 Halter, die die Beute fest am Boden halten.
2 Vollstrecker, die die Beute schließlich töten.

Ihre Beute finden sie mithilfe ihres ausgeprägten Geruchssinns oder durch die Verfolgung von Spuren. Aufgrund der Größe der Mellejyren reichen kleine Tiere, wie Hasen oder ähnliches nicht aus, meist aber auch keine größeren Tiere wie Rehe. Um einen Mellejyr zu sättigen, braucht es mindestens fünf große Tiere.

Ernährung:

Mellejyren ernähren sich hauptsächlich von Fleisch, vertragen aber auch Wurzeln und Beeren.
Von Zeit zu Zeit verspeisen sie Eier um ihren Eiweißgehalt noch weiter zu stärken, was notwendig für ihre Muskulatur ist. Wasser und Milch sind die einzigen Getränke, die sie zu sich nehmen, wobei sie gerade bei Milch enorm darauf achten, von welchem Tier diese stammt.

Fortpflanzung:

Sie können sich sowohl in ihrer natürlichen Form als auch in ihren Menschenform fortpflanzen, dabei vollziehen sie es wie normale Wölfe bzw Menschen. Der Unterschied besteht nur, dass sie, egal in welcher Form sie schwanger werden, die Welpen nur in ihrer Ursprungsform austragen können. Das liegt daran, das Mellejyren bei der Fortpflanzung mit einem Wolf oder einem Menschen mindestens zwei und maximal sechs Welpen gebären und dies in einen menschlichen Körper nicht möglich wäre. Die Tragezeit beträgt sechs Monate, wobei dies variiert, wenn sie mit anderen Rassen als Mellejyren oder Menschen verkehren. Es ist nicht bekannt, ob es möglich ist mit anderen Rassen Nachwuchs zu zeugen und wie diese dann aussehen würden. Mellejyren spüren wenn sie trächtig sind und wissen, dass sie in den nächsten zwei Monaten noch ihre Form gefahrlos ändern können, danach sollte dies unterbunden werden um dem Nachwuchs nicht zu schaden.
Mellejyre suchen bereits früh einen Unterschlupf, wobei nicht immer ihr eigenes Heim dafür hinhält, da viele Mellejyre mit ihrer Familie zusammen unter einem Dach leben. Alte, verlassene Hütten, unbenutzte Höhlen oder auch provisorisch gebaute Höhlen aus Ästen und Laub werden dann genutzt um die Kleinen zu gebären, fernab von belebten Orten.

Die frisch geborenen Jungen sind zwischen 62 bis 66 cm groß und können sofort sehen und hören. Dennoch muss die Mutter sie ernähren und ihnen später alles Wichtige beibringen, der Vater hat bei der Erziehung nur die Aufgabe die Kriegskunst zu lehren und dies sowohl männlichen als auch weiblichen Mellejyren. Alle Mellejyren werden bei einem Vollmond geboren, dabei gibt es einen Unterschied ob der Vollmond völlig zu sehen oder verdeckt ist.

Alter und Sterblichkeit

Die Rechnung ihres Alters ist anders als bei den Menschen, so zählen sie jeden Vollmond, welcher einmal im Monat vorkommt, als ein ´´Jahr´´ bzw Alterungspunkt. So sind sie nach einem Jahr bereits 12 Jahre alt. Sie feiern daher auch keine Geburtstage. Mit 216 Jahren (18 in Menschenjahren) sind sie volljährig und befugt eine Bindung einzugehen, ebenso ihr Element zu erhalten. Mellejyren werden im Durchschnitt 900 Jahre (75 Jahre Menschenalter) alt.

Bräuche/Rituale

Mellejyren verehren den Vollmond, dem huldigen sie aber nicht mit Festen oder Opferungen, sondern mit lautem Geheul. Doch dies beginnt erst am Abend, wenn der Mond hoch am Himmel steht und endet tief in der Nacht, meist zur Geisterstunde.

Hochzeiten an sich gibt es bei ihnen nicht. Wenn zwei Mellejyren sich lieben, können sie eine Bindung eingehen. Diese macht es möglich Gefühle und Gedanken des Anderen zu empfangen. Je länger eine Bindung andauert, desto intensiver wird sie. So ist es möglich im Endstadium die Schmerzen des Anderen zu spüren, wenn dieser verletzt wird und einen gemeinsamen Lebensstrang zu besitzen. Was bedeutet, wenn der Eine stirbt, stirbt auch der Andere.
Wenn ein Mellejyr oder eine Mellejyre ihr Element entdeckt, bringt die oder der Älteste der Familie ihn bzw sie zu einer, sonst geheimen, Grotte, wo Kristalle in den verschiedensten Farben vorkommen. Der Kristall, der bei Berührung zu leuchten beginnt, ist der Seelenstein, dieser ist meist in der Farbe des Elements. Dieser Kristall muss aber von Zeit zu Zeit aufgeladen werden, indem man es dem Element aussetzt, welches man sein Eigen nennt.

Regeln

Töten
Nahrung: Töte nur soviel, wie du auch wirklich brauchst, nicht mehr. Wesen: Jedes Wesen hat ein Recht zu leben, töte kein Wesen aus Spiel und Lust, akzeptiere und respektiere es, so wie du es auch von ihm erwartest. Töte nur wenn du dich oder deine Familie in Gefahr siehst.


Versprechen und Schwüre
Versprechen und Schwüre sind wie ein fester Vertrag anzusehen, ganz gleich ob mündlich oder schriftlich. Es muss eingehalten werden, dabei spielt Zeit keine Rolle, es sei denn es handelt sich um eine zeitlich begrenzte Tat. Wer sein Versprechen oder Schwur bricht, wird mit dem Zeichen Zerkles versehen.


Bindung
Die Bindung zweier Wölfe ist das Heiligste. Das Lösen dieser Bindung wird mit qualvollen Gliederschmerzen bestraft, die bis zu einer Woche anhalten können.

Götter

Zerkles- Gott von Leben und Tod
Corvus- Gott der Hoffnung und Zweisamkeit
Panthas- Gott des Kampfes
Palmor- Gott von Licht und Dunkelheit, Sonne und Mond