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Dol Morgul Lexikon
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Quesina


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Autor Aurelia, Kaname, Xaros Xerxes Holaya II
Wesenheit: natürlich
Spezies: menschlich, tierisch
Übergeordnetes Volk: Werwolf
Herkunft: Gwîndôr

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Ein Gestaltwandlervolk der wölfischen Art, das in Gwîndôr beheimatet ist. Sie leben sehr friedlich in Familienverbänden, ihre Sprache besteht untereinander nur aus Gesten.

Grundlegendes:

Quesina wirken wie normale Menschen. Sie sind jedoch sehr impulsiv. Oft hat man den Eindruck das sie ihre Taten nicht überdenken. Sie können keine Magie wirken, sind aber auch sehr unempfindlich für Zauber. Sie haben ein eher wölfisches Gebiss. Es ist kräftiger und sie haben ausgeprägetere Reißzähne die deutlich schärfer sind als die von normalen Menschen. Die Fingernägel wirken wie Krallen. Sie sprechen eine eigene Sprache, die jedoch nur aus minimalsten Gesten und Bewegungen besteht die man mit dem gesamten Körper ausführt. Diese Sprache ist sehr schwer zu lernen. Die meisten Quesina beherrschen die allgemeine Zunge um mit normalen Menschen und Zwergen reden zu können, Mit anderen Kulturen leben sie weitestgehend friedlich zusammen, und wenn sie nicht angegriffen werden, ziehen sie in keinen Krieg. Sie werden jedoch sehr wütend wenn man der Natur schadet oder diese respektlos behandelt. Ihre Ernährung unterscheidet sich nicht von unserer, Quesina essen vielleicht etwas mehr Fleisch. Sie trinken Wasser, Wein und Bier und sind da sehr anspruchslos. Sie können normale Menschen mit einem Biss infizieren und sehen sich selber als sehr reine Wesen an. Sie können drei Erscheinungsformen annehmen: Die Menschliche, die Wölfische, und die Form des großen Wolfes (1,70 Schulterhöhe). Sie können sowohl in menschlicher Form mit Wölfen reden, wie auch in wölfischer Form mit Menschen. Untereinander verständigen Sie sich mittels Gedankenverknüpfungen innerhalb der Familien, oder anderen Freunden. Sie wohnen entweder in Familien zusammen, oder als Partner.


Wo leben sie?

Es gibt sie in vielen Orten von Gwindor. Sie Leben abgelegen in Dörfern die vor allem auf einer Familie bestehen. Sie Leben in Erzgrund, Schattenwald, den Bergen, in der Nähe von Silbermeer der weiten Ebene, den Wäldern, und es gibt sogar ein Dorf in der Nähe des Schlosses. Man kann an der Haarfarbe woher jemand kommt. Aus dem Bergen stammende Wölfe haben grau-blondes Haar, die aus dem Erzgrund rotes, am Silbermeer haben sie weiß blondes im Schattenwald schwarzes Haar. Die Wölfe die aus der Nähe von Dol Morgul kommen, haben dunkel-bis Hellbraune Haare. Jede Familie besitzt ein eigenes Wappen, es sind noch nicht alle bekannt, In den Wäldern leben sie entweder in Baumhäusern oder Dörfern am Boden, in den Bergen in Höhlen, aber einiges ist immer gleich: Es gibt ein großes Gemeinschaftshaus, das gesamte Dorf passt dort hinein, und davor ist ein großer Platz, auf dem sich jeder raufen kann. Sie kämpfen häufiger nur zum Spaß oder um Energie los zu werden, und es artet nur selten in echte Kämpfe aus. Ihre Reviere werden oft durch Kämpfe festgesteckt, und durch Urinieren an markanten Punkten gekennzeichnet.


Wappen


Vererbung:

Die Quesina wählen ihren Sexualpartner frei, auch wenn sie oft schon in der Teenagerzeit die Personen kennenlernen die sie später heiraten. Es ist sehr schwer die Quesina zu verzaubern oder zu verfluchen. Diese Gabe geht so weit, dass wenn sie sich mit anderen magischen Wesen, oder Rassen mit besonderen Begabungen paaren, jede Art der Magie oder Fähigkeit nicht an die Kinder weitergegeben werden. Die Kinder sind dann vollkommen normale Menschen. Kinder zweier Quesina, sind von Geburt an fähig ihre Form zu wandeln.


Das Jahr der Quesina:

Es gibt nur Gesten für ihre Feste, weshalb sie hier nur umschrieben werden:

Im Alter von 2 Jahren, (in der Nacht des folgenden Vollmondes) erhalten die Kinder ein Tattoo des Familienwappens. Sollte das Kind kein Quesina sein, wird es zu diesem Anlass gebissen, damit es wie alle anderen Kinder in der Familie aufwachsen kann.

Die Älteren im Dorf (welche auf in Streitfällen die Rechtsprechung übernehmen) unterrichten die Jüngeren, lenken das Dorf mit ihrer Erfahrung in kritischen Zeiten und handeln mit Händlern von außerhalb.

Beim Erblühen der Natur im Frühling und Verblühen im Herbst gibt es ein rauschendes Dorffest. Sie feiern eine Nacht lang mit Essen und Trinken, und pilgern zu einem geheimen heiligen Ort und platzieren dort kleine Figuren von der Sonne, dem Mond, Regentropfen oder Wolken, sowie Krüge mit Wasser.

Am Vollmond nach ihrem 16. Geburtstag beginnen sie eine Zeit nach der sie als Erwachsen gelten. Das Dorf verabschiedet sie, und bemalen die Jugendlichen mit dem Zeichen des Wolfes, welches mit Kohle auf den Unterarm gemalt wird. Sie haben eine Liste von Aufgaben die sie in dieser Zeit erledigen müssen. Es ist eine innere Prüfung, bei der sie sich ihren Ängsten entgegenstellen müssen. Sie ziehen vollkommen alleine los (auch wenn sie bereits Wissen wen sie später heiraten werden) Sie dürfen in dieser Zeit nur wenig reden, und keinen Kontakt zu ihresgleichen aufnehmen. Ein halbes Jahr später kehren sie zu ihrem Volk zurück und ihnen zu Ehren wird ein großes Fest gegeben. Ab diesem Moment gelten sie als Erwachsen. Ab diesem Moment können sie auch heiraten.

Hochzeiten feiern Die Quesina bei Neumond, als Zeichen für den Neuanfang zweier Personen. Die Familien beider Personen sind anwesend, und alle Freunde. Der Mann hat im Vorfeld eine Hütte gebaut. Die Gestaltung dieser Hütte drückt aus wie sehr der zukünftige Mann seine Frau liebt, und wie tief seine Gefühle sind. Die Eltern der Braut begutachten dann dieses Haus. Ist es ihrer Meinung nach angemessen, stecken sie eine einheimische Blume an die Tür. Es muss mehr als ein Zimmer haben und stabil wirken. Die Frau bringt den Inhalt des Hauses mit in die Ehe. Auch darin spiegelt sich wie sehr sie sich ihm hingibt und sich auf die gemeinsame Zukunft freut. Die Möbel werden von den Besuchern der Hochzeit geschenkt und zeigen wie viel Wohlwollen der Beziehung entgegengebracht wird. Es folgt ein geheimes Ritual, bei dem die beiden Seelen aneinander geschmiedet werden. Sie spüren ab dem Moment wenn der andere leidet.

Stirbt ein Quesina wird er mitsamt den Dingen die ihm wichtig waren verbrannt. Diese Zeremonie wird von der Person geleitet, die dem Verstorbenen am nächsten Stand. Oft der Partner mit dem er nicht selten seit dem Teenageralter zusammen war. Die meisten Wölfe sind sehr treu. Nicht selten kommt es vor, das der Ehepartner den Verlust des Anderen nicht verkraftet und beschließt selber ins Feuer zu gehen. Geht der Andere nicht ins Feuer, verbringt er das restliche Leben in Trauer. Die Asche wird der restlichen Familie übergeben, sie entscheiden was mit der Asche getan wird. Oft wird sie aufbewahrt oder vergraben.