Der Gwîndôrianische Anzeiger
Das Zeitalter der Erde und des Äthers

Das Zeitalter der Erde und des Äthers

In Gwîndôr wurde erneut Geschichte geschrieben! Die Historiker Graubunds verkündeten nun den Beginn eines neuen Zeitalters für unsere Zeitrechnung, obwohl das vergangene Zeitalter der Drachen gerade einmal 36 Jahre gehalten hat - eine recht kurze Zeit verglichen mit den Zeitaltern davor.

Der Einzug der Magier und Drachen

Es ist noch gar nicht so lange her, dass unsere Welt durch einen gigantischen Blitz auf den Kopf gestellt wurde. Von einem auf den anderen Moment gab es über dem Schwarzen Berg, der seit jeher als verflucht angesehen wurde, eine Explosion, wie sie nur von Götterhand oder aus der Hölle kommen kann. Der Himmel riss auf und eine Schar von Menschen und anderen Wesen fiel vom Himmel herab auf unser Land. Es waren die Magier und magischen Wesen, die fortan den Schwarzen Berg für sich einnehmen sollten.

Doch sie brachten nicht nur Magie und die verschiedensten Wesen in unsere Welt, sondern auch drei gewaltige Drachen, die wie Bestien unsere Lande einnahmen. Das war Grund genug, dass die Historiker die Zeiten einer neuen Ära zuordneten und sie als "Zeitalter der Drachen" betitelten.

Lange Jahre der Furcht

Lange lebten wir in Furcht vor den Drachen. Sie fraßen unser Vieh, verscheuchten unsere Beute, jagten Kindern und Alten Schrecken ein und der ein oder andere Krieger fiel ihrer Wut zum Opfer.

Zwar schützten uns unsere Herrscher stets und versicherten uns, dass wir sicher seien, dennoch waren die drei Drachen doch immer ein unehrenhaftes Druckmittel der Magier.

Zeiten des Wandels

Nur langsam, als Handelsbeziehungen aufgenommen wurden und die Führung der Magier sich dazu herabließ, mit den Herrschern zu verhandeln, die ihnen eine neue Heimat geboten hatten, wurden auch die Drachen im Zaum gehalten.

Bis zu dem Tag, da der dunkelste und gefährlichste von ihnen außer Rand und Band geriet und gleich mehrere Ortschaften wie Silbertal, Erzgrund und Graubund gleichzeitig attackierte. Menschen und Tiere fielen dem Zorn des Drachen zum Opfer und mussten dessen Willkür mit ihrem Leben bezahlen.

Der Tod des letzten Drachen

Doch jenes Opfer sollte nicht umsonst gewesen sein: Mit dem Tod des letzten Drachen, der nicht minder respektvoll durch die Hand einer ominösen Rebellengruppe besiegt wurde, ist auch das Zeitalter der Drachen so abrupt zu Ende gegangen, wie es begonnen hatte.

Das Zeitalter der Erde und des Äthers

In dem Wissen, dass wir die Konsequenzen der letzten Jahre gemeinsam besser aufarbeiten können, haben die Zwerge, getrieben von Ehre und Güte, Allianzen mit den Magiern Dol Morguls geschaffen, um das Zusammenleben in den nächsten Jahren zu verbessern.
Dabei geht es um wirtschaftlichen Zusammenhalt, gegenseitige Unterstützung in schwierigen Zeiten, gegenseitigen Schutz vor magischen und nicht-magischen Bedrohungen, territoriale Verhältnisse und Bauflächen für Immobilien.

Ebenso wird die Vielzahl der Wesen als Bereicherung für unsere Kultur akzeptiert. Zukünftig will man mit dem magischen Volk kooperieren, um neue Möglichkeiten zu schaffen und aneinander zu wachsen.

Darum haben die Historiker Graubunds eine neue Ära ausgerufen: Das Zeitalter der Erde und des Äthers hat begonnen!

Ein neues Zeitalter für alle: Darunter mag sich ein jeder sehen, der auf der Erde wandelt oder in ihr lebt, der von Stein geboren wurde oder im grünen Grase der Welt lebt. Aber auch jene, die sich mit dem Äther identifizieren und in den anderen Sphären schwelgen, gehören von nun an zu unserer Welt.

Wir blicken hoffnungsvoll in die Zukunft.
Melinda Eisenfaust | 01.02.24 - 22:08

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